Zauber: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 23. April 2019, 12:51 Uhr

/to do/

Als Zauber werden die ausformulierten magischen Effekte bezeichnet, die mittels arkaner Magie bewirkt werden können.

Zauberformeln

Zum Wirken eines arkanen Zaubers sind genau definierte verbale Klangbilder und körperliche Bewegungsabläufe notwendig. Allerdings lässt deren Definition insofern Platz für Freiräume, dass beides „nur“ perfekt aufeinander abgestimmt werden muss. Im Text jeder Formel wird daher jeder Kombination an Bewegungen eine mögliche Kombination an Klängen zugeordnet, meist in chiffrierter Form, also durch Schlüsselbegriffe, dir nur für Eingeweihte einen Sinn ergeben. Das Lernen der verschiedenen, überaus zahlreichen Schlüsselbegriffe, gehört zur Grundausbildung eines jeden Magiers und es gibt wohl keinen Zauberkundigen, der von sich behaupten kann alle zu kennen. Ihre schier unendlich scheinende Anzahl lässt sich damit erklären, dass jede Schule oder Lehrmeister eigene Vorlieben hat und jeder Magier, der eigene Nachforschungen betreibt, immer wieder auf neue mögliche Schlüsselbegriffe und Kombinationen stößt. Jedoch liegt ihnen allen das gleiche Prinzip zugrunde, was jeden halbwegs talentierten Magier befähigt auch unbekannte Schlüsselbegriffe mit ein wenig Forschungsarbeit zu ergründen und seinem Wissensschatz hinzuzufügen. Die erwähnte relative Freiheit ermöglicht jedem Magier die Gesten und verbalen Komponenten eines Zaubers beim Erlernen, und im Falle von Buchmagie dem Übertragen der Formel in sein Buch, auf seine Bedürfnisse abzustimmen und in gewissem Maße nach seinen Wünschen zu gestalten. Auch wenn er beim Abschreiben die kompletten Schlüsselbegriffe und Kombinationsmöglichkeiten überträgt, legt er sich zugleich auf eine bestimmte Kombination fest, die er dann auch in den Hauptteil des Textes einarbeiten muss. Zu einem späteren Zeitpunkt ist der Wechsel zu neuen Worten und Gesten somit nur schwerlich zu bewerkstelligen, nämlich durch die komplette Neuabschrift der Formel. Mit entsprechendem Aufwand lassen sich die Bewegungsabläufe besonders elegant oder dramatisch gestalten und die Worte besonders eloquent oder bedeutungsschwanger wählen. Standardmäßig werden für das Ausführen der Gesten beide Hände und benötigt und das Aussprechen verbaler Komponenten muss deutlich und klar erfolgen.