Neutral Gut: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 23. April 2019, 12:50 Uhr
Die folgende Beschreibungen dieser Gesinnung ist lediglich eine idealisierte Interpretation, die als Richtlinie und Beispiel dienen soll. Ein Charakter muss daher natürlich nicht in allen Belangen mit diesen Ausführungen übereinstimmen, um dieser Gesinnung anzugehören. In der Regel genügen einige Gemeinsamkeiten unter Einhaltung der Grundidee um die Zuordnung angemessen zu rechtfertigen.
Ein neutral guter Charakter strebt nach einem friedlichen und verträglichen Zusammenleben und Harmonie in seinem Umfeld. Ob dieser Zustand nun durch gesellschaftliche Strukturen und Gesetze herbeigeführt wird, oder gerade durch deren Abschaffung, ist für ihn prinzipiell nicht von Bedeutung. Er strebt in Konfliktsituationen stets nach diplomatischen und am besten dauerhaften Lösungen und geht auch gerne Kompromisse ein, wenn es dem guten Zwecke dienlich ist. Wahrheit und Ehrlichkeit sind zwar wichtig, aber kein unumstößliches Gut. Ein Charakter mit dieser Gesinnung ist tolerant, hilfsbereit und mildtätig, was jedoch nicht heißt, dass er nicht auch einmal erzürnt. Fremdem steht er zunächst aufgeschlossen gegenüber und hat auch kein Problem damit wenn andere oder er selbst nicht der Norm entsprechen. Er ist sich der Tatsache bewusst, dass es Leute gibt, denen es schlechter geht als ihm und ist auch gerne bereit auf etwas zu verzichten, um deren Leben wenn möglich etwas zu erleichtern. Der Charakter vermeidet unnötige Gewalt und blickt mit Verständnislosigkeit auf jene, die sie als Mittel zur Durchsetzung ihrer Ansichten oder gar ohne jeden Sinn anwenden.
- Beispiel: Ein neutral guter Charakter befindet sich am späten Abend in seinem Zimmer im ersten Stockwerk eines Gasthauses. Im Schein einer Kerze sitzt er an einem kleinen Tisch, in ein Buch vertieft. Geräusche aus der schmalen Gasse zwischen dem Gasthaus und dem Nachbargebäude lassen ihn aufhorchen. Er blickt aus dem Fenster und sieht wie dort unten im Halbdunkel ein Mann von zwei anderen brutal zusammengeschlagen wird. Der Charakter greift sicherheitshalber nach seiner Waffe, eilt sofort nach unten, ruft dem Wirt zu, er solle die Stadtwachen alarmieren und begibt sich dann in die Seitengasse. Dort ruft er den Angreifern zu, dass die Wachen bereits auf dem Weg seien und sie sich jetzt besser davonmachen sollten. Er hofft so einer Auseinandersetzung zu entgehen und sich möglichst schnell um das Opfer kümmern zu können. Natürlich wird er sich jedoch versuchen die Gesichter der Angreifer oder andere Details einzuprägen, um den Stadtwachen später nützliche Auskunft geben zu können. Gehen die Angreifer auf seinen Zuruf ein und verschwinden, hilft er dem Verletzen. Wenn sie sich jedoch nicht einschüchtern lassen, wird er nicht zögen sich zwischen die Schläger und ihr Opfer zu stellen.