Offener Probewurf: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. April 2019, 12:50 Uhr

Ist eine Probe als offener Probewurf ausgezeichnet, darf man bei einer gewürfelten 10 erneut würfeln. Das Ergebnis des zweiten Wurfes wird zu dem des ersten (also 10) hinzugezählt. Ist der zweite Wurf ebenfalls eine 10, so wiederholt sich die Prozedur. Offene Probewürfe können demnach theoretisch sehr hohe Probewerte erreichen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist (für zwei 10er in Folge: 1%). Der Wurf einer 10 wird daher auch glücklicher Wurf genannt.
In der Beschreibung der verschiedenen Probewürfe wird Nutzung eines offenen Probewurfs mit zwei Sternen am Würfel gekennzeichnet: *1W10*

Beispiel:
1. Wurf = 10, 2. = Wurf 5 → Würfelwurf = 15
1. Wurf = 10, 2. = Wurf 10, 3. = Wurf 3 → Würfelwurf = 33

Wird so verfahren, kommen 10 und deren Vielfaches als Ergebnis des Würfelwurfs nicht vor. Um einen kontinuierlichen Zahlenverlauf zu gewährleisten, kann optional die Anzahl der zusätzlichen Würfe vom letztendlichen Würfelergebnis abgezogen werden. Wenn eine 1 gewürfelt wird, verbessert der zusätzliche Wurf das Endergebnis also nicht. Welche Methode genutzt wird, sollte der SL zum Beginn der Kampagne festlegen und dann beibehalten.

Beispiel:
1. Wurf = 10, 2. = Wurf 5 → Würfelwurf = 14
1. Wurf = 10, 2. = Wurf 10, 3. = Wurf 3 → Würfelwurf = 31