Offene Wunden: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der Begriff '''„offene Wunden“''' bezeichnet einen speziellen Effekt, der eine physisch oder in seltenen Fällen auch magisch verursachte Verletzung begleiten kann. Oftmals sind es [[magische Waffen]] bösartiger Natur, spezielle [[Waffenmanöver|Kampfmanöver]], [[Gezielter Angriff (Aktion)|gezielte Treffer]] oder die körperlichen Angriffe von [[Dämonen]], die zumindest zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit '''offene Wunden''' hinterlassen. Es handelt sich dabei um eine Form des [[Schaden#Kontinuierlicher Schaden|kontinuierlichen Schadens]], also [[Schaden]], der nicht nur einmal, sondern über mehrere [[Runden]] zum Tragen kommt, und stets direkt die [[Lebenskraft]] des Verletzten betrifft. Bei '''offenen Wunden''' ist der [[Schaden#Kontinuierlicher Schaden|Folgeschaden]] konstant und wird über eine vom Zufall bestimmte Rundenzahl erlitten. Bei einer entsprechenden Effektbeschreibung ist er wie folgt angegeben: „X [[Rd]]/Y [[SP]]“. „X“ ist in diesem Fall eine bestimmte Anzahl an Würfeln, „Y“ ist der konstante Schadensbetrag. | + | Der Begriff '''„offene Wunden“''' bezeichnet einen speziellen Effekt, der eine physisch oder in seltenen Fällen auch magisch verursachte Verletzung begleiten kann. Oftmals sind es [[magische Waffen]] bösartiger Natur, spezielle [[Waffenmanöver|Kampfmanöver]] oder Angriffsmagien, [[Gezielter Angriff (Aktion)|gezielte Treffer]] oder die körperlichen Angriffe von [[Dämonen]], die zumindest zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit '''offene Wunden''' hinterlassen. Es handelt sich dabei um eine Form des [[Schaden#Kontinuierlicher Schaden|kontinuierlichen Schadens]], also [[Schaden]], der nicht nur einmal, sondern über mehrere [[Runden]] zum Tragen kommt, und stets direkt die [[Lebenskraft]] des Verletzten betrifft. Bei '''offenen Wunden''' ist der [[Schaden#Kontinuierlicher Schaden|Folgeschaden]] konstant und wird über eine vom Zufall bestimmte Rundenzahl erlitten. Bei einer entsprechenden Effektbeschreibung ist er wie folgt angegeben: „X [[Rd]]/Y [[SP]]“. „X“ ist in diesem Fall eine bestimmte Anzahl an Würfeln, „Y“ ist der konstante Schadensbetrag. |
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Aktuelle Version vom 18. Februar 2023, 12:36 Uhr
Der Begriff „offene Wunden“ bezeichnet einen speziellen Effekt, der eine physisch oder in seltenen Fällen auch magisch verursachte Verletzung begleiten kann. Oftmals sind es magische Waffen bösartiger Natur, spezielle Kampfmanöver oder Angriffsmagien, gezielte Treffer oder die körperlichen Angriffe von Dämonen, die zumindest zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit offene Wunden hinterlassen. Es handelt sich dabei um eine Form des kontinuierlichen Schadens, also Schaden, der nicht nur einmal, sondern über mehrere Runden zum Tragen kommt, und stets direkt die Lebenskraft des Verletzten betrifft. Bei offenen Wunden ist der Folgeschaden konstant und wird über eine vom Zufall bestimmte Rundenzahl erlitten. Bei einer entsprechenden Effektbeschreibung ist er wie folgt angegeben: „X Rd/Y SP“. „X“ ist in diesem Fall eine bestimmte Anzahl an Würfeln, „Y“ ist der konstante Schadensbetrag.
Beispiel: 1W6 Rd/1 SP → Eine bis sechs Runden lang erleidet das verletze Wesen einen weiteren Schadenspunkt, also 1-6 zusätzliche SP.
2W4 Rd/2 SP → Zwei bis acht Runden lang erleidet das verletze Wesen zwei weitere Schadenspunkte, also 4-16 zusätzliche SP.
Normalerweise tritt der Schaden ein, sobald das Wesen in der betreffenden Runde seine Aktion ausführt. Sie sind schmerzhaft genug um die Konzentration für das Wirken von Magie zu stören. Der SL ermittelt die Dauer des Effekts stets verdeckt und weist den Spieler jede Runde auf den Schaden hin, sobald er seine Aktion ausführen möchte. Verzichtet das verletzte Wesen auf jedwede Aktion, hält still und presst die offene Wunde, kann der zusätzliche Schaden für die betreffende Runde ganz vermieden werden.
Beispiel: Schütze Simon hat eine offene Wunde (1W4 Rd/2 SP) erlitten. Der SL ermittelt verdeckt, dass die Wunde 2 Runden offen bleibt, also insgesamt 4 SP folgen. In der nächsten Runde verliert Simon bei seiner Aktion 2 LE und bemerkt, das etwas nicht stimmt. In der Runde darauf verzichtet er auf seine Aktion und hält sich die Wunde, erleidet daher keinen weiteren Schaden. In der folgenden Runde stellt er erleichtert fest, dass die Blutung bereits gestoppt hat.
Heilmagie wirkt nur vorbeugend gegen offene Wunden, mindert also zunächst den zusätzlichen Schaden, der noch kommen würde. Ist dieser gänzlich negiert, werden bestehende Wunden geheilt.
Beispiel: Kämpfer Akon hat eine offene Wunde (1W8 Rd/2 SP) erlitten. Der SL ermittelt verdeckt, dass die Wunde ganze 7 Runden offen bleibt, also insgesamt 14 SP folgen. Nach 2 Runden, in denen Akon 4 LE verloren hat, gelingt es Klerikerin Ellyra ein Heilgebet zu wirken, das normalerweise 3W4 Lebenspunkte wiederherstellen würde. Der Wurf ergibt eine 9. Von denn 14 zusätzlichen SP waren noch 10 übrig, 9 davon werden nun durch das Heilgebet aufgehoben. In der folgenden Runde erleidet Akon, der im Vertrauen auf Ellyras Heilkünste weiterkämpft, noch einmal 1 SP und die Blutung ist versiegt.
Offene Wunden sind also höchst gefährlich, vor allem wenn man sie öfter hintereinander erleidet. Der Effekt ist nämlich kumulativ.
Beispiel: Diebin Diana hat eine offene Wunde (1W4 Rd/1 SP) erlitten. Der SL ermittelt verdeckt, dass die Wunde 3 Runden offen bleibt, also insgesamt 3 SP folgen. In der folgenden Runde erhält Diana nicht nur 1 SP, sondern unglücklicherweise wird auch eine weitere offene Wunde (1W4 Rd/1 SP), welche 2 Runden offen bleiben wird, erlitten. In den kommenden 2 Runden erleidet sie also jeweils 2 SP.
Offene Wunden sind natürlich nur von Relevanz, wenn ein Wesen auch verbluten könnte. Somit sind etwa Untote, Konstrukte oder Elementare gegen offene Wunden gefeit.