Enochai: Unterschied zwischen den Versionen

Aus IUNA-RPG
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (1 Version importiert: Neuinstallation)
Zeile 1: Zeile 1:
 
Der Name '''„Enochai“''' ist ein Sammelbegriff für alle Wesen magischen Ursprungs und mit begrenzter Lebensdauer, und umfasst daher mittels Magie erschaffen oder auf bestimmte Weise beschworene Kreaturen. Sie bestehen nur solange, wie auch der magische Effekt anhält, dem sie ihre Existenz verdanken, oder bis sie [[Zerschlagung|zerschlagen]] werden. Sie sind stets einer tatsächlichen Kreatur nachempfunden und gehören daher zusätzlich deren [[Kreaturenkategorien|Kategorien]] an. <br>
 
Der Name '''„Enochai“''' ist ein Sammelbegriff für alle Wesen magischen Ursprungs und mit begrenzter Lebensdauer, und umfasst daher mittels Magie erschaffen oder auf bestimmte Weise beschworene Kreaturen. Sie bestehen nur solange, wie auch der magische Effekt anhält, dem sie ihre Existenz verdanken, oder bis sie [[Zerschlagung|zerschlagen]] werden. Sie sind stets einer tatsächlichen Kreatur nachempfunden und gehören daher zusätzlich deren [[Kreaturenkategorien|Kategorien]] an. <br>
Alle magisch durch [[Zauber]], [[Gebet]]e oder [[Talente]] erschaffenen Wesen, wie beispielsweise [[Thaumaturgie|thaumaturgische]] Konstrukte oder [[Illusion|illusionäre]] Phantome, entsprechen in vollem Maße dieser Definition. Sie besitzen weder eine individuelle Persönlichkeit noch moralisches Empfinden. Ihr Handeln und ihre Möglichkeiten sind durch den Effekt bestimmt, der sie erzeugt hat. Oftmals sind sie für einen spezifischen Zweck erschaffen und sind dann nicht im Stande von diesem abzuweichen oder zu improvisieren. Je mächtiger die Magie, desto komplexer ist der erschaffene [[Enochai]].<br>  
+
Alle magisch durch [[Zauber]], [[Gebet]]e oder [[Talente]] erschaffenen Wesen, wie beispielsweise [[Thaumaturgie|thaumaturgische]] Konstrukte oder [[Illusion|illusionäre]] Phantome, entsprechen in vollem Maße dieser Definition. Sie besitzen weder eine individuelle Persönlichkeit noch moralisches Empfinden. Ihr Handeln und ihre Möglichkeiten sind durch den Effekt bestimmt, der sie erzeugt hat. Oftmals sind sie für einen spezifischen Zweck erschaffen und sind dann nicht im Stande von diesem abzuweichen oder zu improvisieren. Je mächtiger die Magie, desto komplexer ist das erschaffene [[Enochai]].<br>  
 
Bei beschworenen Wesen ist das genutzte [[Beschwörung|Konzept]] für die Zuordnung zu dieser [[Kreaturenkategorien|Kategorie]] ausschlaggebend. Durch [[Beschwörung#Projektion|Projektion]] herbeigerufene Wesen gelten in vollem Maße als '''Enochai''', sind sie doch lediglich temporäre magische Abbilder tatsächlich existenter Wesen. Sie folgen zwar den Verhaltensmustern und Überzeugungen ihres Vorbilds, und sind auch zu eigenständigem und improvisiertem Handeln fähig, allerdings sind sie dabei aufgrund der Kontrolle durch ihren Beschwörer stark eingeschränkt. Ihre [[Zerschlagung]] hat für das „Original“ keinerlei Konsequenzen. <br>
 
Bei beschworenen Wesen ist das genutzte [[Beschwörung|Konzept]] für die Zuordnung zu dieser [[Kreaturenkategorien|Kategorie]] ausschlaggebend. Durch [[Beschwörung#Projektion|Projektion]] herbeigerufene Wesen gelten in vollem Maße als '''Enochai''', sind sie doch lediglich temporäre magische Abbilder tatsächlich existenter Wesen. Sie folgen zwar den Verhaltensmustern und Überzeugungen ihres Vorbilds, und sind auch zu eigenständigem und improvisiertem Handeln fähig, allerdings sind sie dabei aufgrund der Kontrolle durch ihren Beschwörer stark eingeschränkt. Ihre [[Zerschlagung]] hat für das „Original“ keinerlei Konsequenzen. <br>
 
Wesen, die mittels [[Beschwörung#Portation|Portation]] beschworen werden, stellen bereits einen Grenzfall dar. Einerseits ist ihre Anwesenheit durch die Beschwörungsmagie zeitlich begrenzt und örtlich gebunden, andererseits sind diese Wesen tatsächlich körperlich anwesend und können auch langfristig [[Zerschlagung|zerschlagen]] werden. Ihre Zuordnung zu den '''Enochai''' ist in Gelehrtenkreisen umstritten, doch letztlich werden sie von fast allen magischen und antimagischen Effekten betroffen, die sich auch auf reguläre '''Enochai''' auswirken, mit Ausnahme von „[[Magie bannen (Zauber)|Magie bannen]]“ und dessen Varianten. Dabei erhalten sie allerdings +3 auf etwaige [[Verteidigungswürfe]]. <br>  
 
Wesen, die mittels [[Beschwörung#Portation|Portation]] beschworen werden, stellen bereits einen Grenzfall dar. Einerseits ist ihre Anwesenheit durch die Beschwörungsmagie zeitlich begrenzt und örtlich gebunden, andererseits sind diese Wesen tatsächlich körperlich anwesend und können auch langfristig [[Zerschlagung|zerschlagen]] werden. Ihre Zuordnung zu den '''Enochai''' ist in Gelehrtenkreisen umstritten, doch letztlich werden sie von fast allen magischen und antimagischen Effekten betroffen, die sich auch auf reguläre '''Enochai''' auswirken, mit Ausnahme von „[[Magie bannen (Zauber)|Magie bannen]]“ und dessen Varianten. Dabei erhalten sie allerdings +3 auf etwaige [[Verteidigungswürfe]]. <br>  

Version vom 15. Februar 2020, 14:40 Uhr

Der Name „Enochai“ ist ein Sammelbegriff für alle Wesen magischen Ursprungs und mit begrenzter Lebensdauer, und umfasst daher mittels Magie erschaffen oder auf bestimmte Weise beschworene Kreaturen. Sie bestehen nur solange, wie auch der magische Effekt anhält, dem sie ihre Existenz verdanken, oder bis sie zerschlagen werden. Sie sind stets einer tatsächlichen Kreatur nachempfunden und gehören daher zusätzlich deren Kategorien an.
Alle magisch durch Zauber, Gebete oder Talente erschaffenen Wesen, wie beispielsweise thaumaturgische Konstrukte oder illusionäre Phantome, entsprechen in vollem Maße dieser Definition. Sie besitzen weder eine individuelle Persönlichkeit noch moralisches Empfinden. Ihr Handeln und ihre Möglichkeiten sind durch den Effekt bestimmt, der sie erzeugt hat. Oftmals sind sie für einen spezifischen Zweck erschaffen und sind dann nicht im Stande von diesem abzuweichen oder zu improvisieren. Je mächtiger die Magie, desto komplexer ist das erschaffene Enochai.
Bei beschworenen Wesen ist das genutzte Konzept für die Zuordnung zu dieser Kategorie ausschlaggebend. Durch Projektion herbeigerufene Wesen gelten in vollem Maße als Enochai, sind sie doch lediglich temporäre magische Abbilder tatsächlich existenter Wesen. Sie folgen zwar den Verhaltensmustern und Überzeugungen ihres Vorbilds, und sind auch zu eigenständigem und improvisiertem Handeln fähig, allerdings sind sie dabei aufgrund der Kontrolle durch ihren Beschwörer stark eingeschränkt. Ihre Zerschlagung hat für das „Original“ keinerlei Konsequenzen.
Wesen, die mittels Portation beschworen werden, stellen bereits einen Grenzfall dar. Einerseits ist ihre Anwesenheit durch die Beschwörungsmagie zeitlich begrenzt und örtlich gebunden, andererseits sind diese Wesen tatsächlich körperlich anwesend und können auch langfristig zerschlagen werden. Ihre Zuordnung zu den Enochai ist in Gelehrtenkreisen umstritten, doch letztlich werden sie von fast allen magischen und antimagischen Effekten betroffen, die sich auch auf reguläre Enochai auswirken, mit Ausnahme von „Magie bannen“ und dessen Varianten. Dabei erhalten sie allerdings +3 auf etwaige Verteidigungswürfe.
Wesen, die mittels Konvokation herbeigerufen werden, sind durch die beschwörende Magie nicht weiter örtlich oder zeitlich gebunden. Sie sind mit allen Konsequenzen direkt präsent und abgesehen von etwaigen Schutzwirkungen, endet der Effekt mit ihrem Erscheinen. Sie sind daher nicht nur formell keine Enochai, sondern werden auch von keinem Effekt betroffen, der gegen diese Kreaturen ausgelegt ist.