Erweiterung: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. April 2019, 12:50 Uhr

Erfolgspunkte bei der Magieprobe können vom Magieanwender spontan eingesetzt werden, um die Wirkung des Effekts zu erhöhen oder dessen Parameter zu verbessern. Diese so genannten „Erweiterungen“ sind der Beschreibung der individuellen Effekte zu entnehmen und umfassen beispielsweise zusätzlichen Schaden oder Heilung, erhöhte Reichweite, mehr Ziele, vergrößerter Wirkungsbereich, verlängerte Wirkungsdauer, gesteigerte Macht, durchdringender Schaden oder besondere Nachwirkungen. Alle möglichen Erweiterungen können frei und auch mehrmals gewählt werden, solange ausreichend EP erzielt wurden. Die Auswirkungen sind stets kumulativ. Es müssen nicht alle EP genutzt werden, übrig bleibende verfallen schlichtweg.
Mit einem ausreichend hohen Rang werden niedere Magien zur Routine und gelingen immer, wodurch ein gewisser Betrag an Erfolgspunkten sicher wird und mögliche Erweiterungen fest eingeplant werden können. Dabei ist jedoch auch Vorsicht geboten, denn aufgrund situationsgebundener Abzüge (etwa durch Verletzung oder Antimagie) kann sich das Blatt auch wieder schnell wenden. Da Magieproben in der Regel offenen Probewürfe sind, kann eine Magie andererseits mit etwas Glück unerwartet stark werden.

Beispiel: Ein destruktiver Zauber bietet die Erweiterungen: „Reichweite +6 m (1 EP); Macht +1 (3 EP); Schaden +1 (4 EP); ein weiteres Ziel (11 EP)“
Würden 12 EP erzielt, könnten diese genutzt werden, um die Macht des Effekts um +4 oder den Schaden um +3 zu erhöhen. Eine andere Möglichkeit wäre ein weiteres Ziel zu wählen, das dann die gleiche Wirkung erleidet und mit dem verbliebenen Punkte die Reichweite um 6 Meter zu erhöhen. Als drittes Beispiel könnte die Reichweite um 24 Meter und gleichzeitig der Schaden um +2 erhöht werden. Zahlreiche weitere Varianten sind denkbar.