Offener Probewurf: Unterschied zwischen den Versionen
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Ist eine Probe als '''offener Probewurf''' ausgezeichnet, darf man bei einer gewürfelten 10 erneut würfeln. Das Ergebnis des zweiten Wurfes wird zu dem des ersten (also 10) hinzugezählt. Ist der zweite Wurf ebenfalls eine 10, so wiederholt sich die Prozedur. '''Offene Probewürfe''' können demnach theoretisch sehr hohe [[Probewert]]e erreichen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist (für zwei 10er in Folge: 1%). Der Wurf einer 10 wird daher auch [[glücklicher Wurf]] genannt. <br> | Ist eine Probe als '''offener Probewurf''' ausgezeichnet, darf man bei einer gewürfelten 10 erneut würfeln. Das Ergebnis des zweiten Wurfes wird zu dem des ersten (also 10) hinzugezählt. Ist der zweite Wurf ebenfalls eine 10, so wiederholt sich die Prozedur. '''Offene Probewürfe''' können demnach theoretisch sehr hohe [[Probewert]]e erreichen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist (für zwei 10er in Folge: 1%). Der Wurf einer 10 wird daher auch [[glücklicher Wurf]] genannt. <br> | ||
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In der Beschreibung der verschiedenen [[Probewürfe]] wird Nutzung eines '''offenen Probewurfs''' mit zwei Sternen am Würfel gekennzeichnet: '''*1W10*''' | In der Beschreibung der verschiedenen [[Probewürfe]] wird Nutzung eines '''offenen Probewurfs''' mit zwei Sternen am Würfel gekennzeichnet: '''*1W10*''' | ||
Version vom 13. Juli 2022, 03:28 Uhr
Ist eine Probe als offener Probewurf ausgezeichnet, darf man bei einer gewürfelten 10 erneut würfeln. Das Ergebnis des zweiten Wurfes wird zu dem des ersten (also 10) hinzugezählt. Ist der zweite Wurf ebenfalls eine 10, so wiederholt sich die Prozedur. Offene Probewürfe können demnach theoretisch sehr hohe Probewerte erreichen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist (für zwei 10er in Folge: 1%). Der Wurf einer 10 wird daher auch glücklicher Wurf genannt.
Dieser kommt in der Regel bei konkurrierenden Probewürfen zum Einsatz, oder wenn der SL beschließt, dass Glück einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg leisten kann. Bei Fertigkeitsproben ohne unmittelbare Konkurrenz oder außerhalb brisanter Situationen, etwa zur Überprüfung von Wissen oder handwerklichem Geschick, sollte im Allgemeinen darauf verzichtet werden. So wird ein Charakter nicht plötzlich ungeahnte Eingebungen in fremden Fachgebieten haben oder einen schweren Felsen ganz unvermittelt stemmen können, obwohl er ansonsten eher schwach auf der Brust ist.
In der Beschreibung der verschiedenen Probewürfe wird Nutzung eines offenen Probewurfs mit zwei Sternen am Würfel gekennzeichnet: *1W10*
- Beispiel:
- 1. Wurf = 10, 2. = Wurf 5 → Würfelwurf = 15
- 1. Wurf = 10, 2. = Wurf 10, 3. = Wurf 3 → Würfelwurf = 33
Wird so verfahren, kommt die 10 und deren Vielfaches als Ergebnis eines Würfelwurfs faktisch nicht vor. Um einen kontinuierlichen Zahlenverlauf zu gewährleisten, kann optional die Anzahl der zusätzlichen Würfe vom letztendlichen Würfelergebnis abgezogen werden. Wenn eine 1 gewürfelt wird, verbessert der zusätzliche Wurf das Endergebnis also nicht. Welche Methode genutzt wird, sollte der SL zum Beginn der Kampagne festlegen und dann beibehalten.
- Beispiel:
- 1. Wurf = 10, 2. = Wurf 5 → Würfelwurf = 14
- 1. Wurf = 10, 2. = Wurf 10, 3. = Wurf 3 → Würfelwurf = 31