Chaotisch Gut: Unterschied zwischen den Versionen

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Die folgende Beschreibungen dieser [[Gesinnungen|Gesinnung]] ist lediglich eine <u>idealisierte</u> Interpretation, die als Richtlinie und Beispiel dienen soll. Ein Charakter muss daher natürlich nicht in allen Belangen mit diesen Ausführungen übereinstimmen, um dieser [[Gesinnungen|Gesinnung]] anzugehören. In der Regel genügen einige Gemeinsamkeiten unter Einhaltung der Grundidee um die Zuordnung angemessen zu rechtfertigen.
 
Die folgende Beschreibungen dieser [[Gesinnungen|Gesinnung]] ist lediglich eine <u>idealisierte</u> Interpretation, die als Richtlinie und Beispiel dienen soll. Ein Charakter muss daher natürlich nicht in allen Belangen mit diesen Ausführungen übereinstimmen, um dieser [[Gesinnungen|Gesinnung]] anzugehören. In der Regel genügen einige Gemeinsamkeiten unter Einhaltung der Grundidee um die Zuordnung angemessen zu rechtfertigen.
  
Ein '''chaotisch guter''' Charakter ist ein Individualist, liebt seine Freiheit und lebt nach seinen eigenen Regeln und Vorstellungen. Dabei legt er allerdings ein besonderes Maß an Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit an den Tag. Seine Handlungen stehen zwar so manches Mal nicht im Einklang mit den Überzeugungen, Werten und Traditionen der Gesellschaft in der er lebt, doch achtet er darauf, dass niemand unverdient durch seine Lebensweise zu Schaden kommt. Falls es durch sein Verschulden doch dazu kommt, ist der Charakter stets um Wiedergutmachung bemüht. Nimmt jemand lediglich Anstoß an seinem Handeln so kümmert ihn das meist herzlich wenig. Verordnungen und Regeln, die ihm unsinnig erscheinen, schenkt er kaum oder keine Beachtung, eine Einstellung die durchaus Konflikte mit den Vertretern des Gesetzes bereiten kann. Seine Sympathie liegt auf jeden Fall auf der Seite der Schwächeren, Unterdrückten und Regierten. Kann er durch gute Taten Zuneigung und Anerkennung erlangen, so ist dies für ihn eine zusätzliche Motivation, was nicht bedeuten muss, dass drohende Ablehnung für ihn ein Hinderungsgrund wäre. Er ist nicht abgeneigt sich gegebenenfalls selbst in Szene zu setzen und hat dabei einen leichten Hang zur Dramatik. Ein Charakter mit dieser [[Gesinnungen|Gesinnung]] tendiert dazu das Leben eher leicht zu nehmen und ist Vergnügungen durchaus mehr zugetan als Verantwortungen. Gerät er jedoch in die Rolle des Anführers, wird er sein Bestes tun dem Vertrauen und den Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden, zumindest zeitweise gerecht zu werden. Gegenüber Freunden und Familie ist er zwar loyal, doch nicht unbedingt für seine Zuverlässigkeit bekannt. Auch haben seine Gefühle manchmal erheblichen Einfluss auf seine Entscheidungen und wiegen dann schwerer als die Vernunft.   
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Ein '''chaotisch guter''' Charakter ist ein Individualist, liebt seine Freiheit und lebt nach seinen eigenen Regeln und Vorstellungen. Dabei legt er allerdings ein besonderes Maß an Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit an den Tag. Seine Handlungen stehen zwar so manches Mal nicht im Einklang mit den Überzeugungen, Werten und Traditionen der Gesellschaft in der er lebt, doch achtet er darauf, dass niemand unverdient durch seine Lebensweise zu Schaden kommt. Falls es durch sein Verschulden doch dazu kommt, ist der Charakter stets um Wiedergutmachung bemüht. Nimmt jemand lediglich Anstoß an seinem Handeln so kümmert ihn das meist herzlich wenig. Verordnungen und Regeln, die ihm unsinnig erscheinen, schenkt er kaum oder keine Beachtung, eine Einstellung die durchaus Konflikte mit den Vertretern des Gesetzes bereiten kann. Seine Sympathie liegt auf jeden Fall auf der Seite der Schwächeren, Unterdrückten und Regierten. Kann er durch gute Taten Zuneigung und Anerkennung erlangen, so ist dies für ihn eine zusätzliche Motivation, was nicht bedeuten muss, dass drohende Ablehnung für ihn ein Hinderungsgrund wäre. Er ist nicht abgeneigt sich selbst in Szene zu setzen und hat dabei einen leichten Hang zur Dramatik. Ein Charakter mit dieser [[Gesinnungen|Gesinnung]] tendiert dazu das Leben eher leicht zu nehmen und ist Vergnügungen durchaus mehr zugetan als Verantwortungen. Gerät er jedoch in die Rolle des Anführers, wird er sein Bestes tun dem Vertrauen und den Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden, zumindest zeitweise gerecht zu werden. Gegenüber Freunden und Familie ist er zwar loyal, doch nicht unbedingt für seine Zuverlässigkeit bekannt. Auch haben seine Gefühle manchmal erheblichen Einfluss auf seine Entscheidungen und wiegen dann schwerer als die Vernunft.   
  
 
:''Beispiel: Ein '''chaotisch guter''' Charakter befindet sich am späten Abend in seinem Zimmer im ersten Stockwerk eines Gasthauses. Im Schein einer Kerze sitzt er an einem kleinen Tisch, in ein Buch vertieft. Geräusche aus der schmalen Gasse zwischen dem Gasthaus und dem Nachbargebäude lassen ihn aufhorchen. Er blickt aus dem Fenster und sieht wie dort unten im Halbdunkel ein Mann von zwei anderen brutal zusammengeschlagen wird. Der Charakter schnappt sich seine Waffe, klettert kurzerhand aus dem Fenster und lässt sich an der Regenrinne herunterrutschen. Er hofft so das Überraschungsmoment zu seinem Vorteil zu nutzen und die Angreifer vielleicht ohne einen Kampf oder größeres Handgemenge zu vertreiben. Gelingt dies, hilft er dem Verletzen. Die Stadtwachen lässt er außen vor, denn das Opfer kann eine rechtliche Verfolgung der Tat ja selbst in die Hand nehmen, wenn es möchte. Vielmehr könnte es ja selbst in Konflikt mit dem Gesetz sein und durch die ungefragte Intervention der Stadtwache noch mehr Probleme bekommen.''
 
:''Beispiel: Ein '''chaotisch guter''' Charakter befindet sich am späten Abend in seinem Zimmer im ersten Stockwerk eines Gasthauses. Im Schein einer Kerze sitzt er an einem kleinen Tisch, in ein Buch vertieft. Geräusche aus der schmalen Gasse zwischen dem Gasthaus und dem Nachbargebäude lassen ihn aufhorchen. Er blickt aus dem Fenster und sieht wie dort unten im Halbdunkel ein Mann von zwei anderen brutal zusammengeschlagen wird. Der Charakter schnappt sich seine Waffe, klettert kurzerhand aus dem Fenster und lässt sich an der Regenrinne herunterrutschen. Er hofft so das Überraschungsmoment zu seinem Vorteil zu nutzen und die Angreifer vielleicht ohne einen Kampf oder größeres Handgemenge zu vertreiben. Gelingt dies, hilft er dem Verletzen. Die Stadtwachen lässt er außen vor, denn das Opfer kann eine rechtliche Verfolgung der Tat ja selbst in die Hand nehmen, wenn es möchte. Vielmehr könnte es ja selbst in Konflikt mit dem Gesetz sein und durch die ungefragte Intervention der Stadtwache noch mehr Probleme bekommen.''

Aktuelle Version vom 11. Oktober 2021, 22:24 Uhr

Die folgende Beschreibungen dieser Gesinnung ist lediglich eine idealisierte Interpretation, die als Richtlinie und Beispiel dienen soll. Ein Charakter muss daher natürlich nicht in allen Belangen mit diesen Ausführungen übereinstimmen, um dieser Gesinnung anzugehören. In der Regel genügen einige Gemeinsamkeiten unter Einhaltung der Grundidee um die Zuordnung angemessen zu rechtfertigen.

Ein chaotisch guter Charakter ist ein Individualist, liebt seine Freiheit und lebt nach seinen eigenen Regeln und Vorstellungen. Dabei legt er allerdings ein besonderes Maß an Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit an den Tag. Seine Handlungen stehen zwar so manches Mal nicht im Einklang mit den Überzeugungen, Werten und Traditionen der Gesellschaft in der er lebt, doch achtet er darauf, dass niemand unverdient durch seine Lebensweise zu Schaden kommt. Falls es durch sein Verschulden doch dazu kommt, ist der Charakter stets um Wiedergutmachung bemüht. Nimmt jemand lediglich Anstoß an seinem Handeln so kümmert ihn das meist herzlich wenig. Verordnungen und Regeln, die ihm unsinnig erscheinen, schenkt er kaum oder keine Beachtung, eine Einstellung die durchaus Konflikte mit den Vertretern des Gesetzes bereiten kann. Seine Sympathie liegt auf jeden Fall auf der Seite der Schwächeren, Unterdrückten und Regierten. Kann er durch gute Taten Zuneigung und Anerkennung erlangen, so ist dies für ihn eine zusätzliche Motivation, was nicht bedeuten muss, dass drohende Ablehnung für ihn ein Hinderungsgrund wäre. Er ist nicht abgeneigt sich selbst in Szene zu setzen und hat dabei einen leichten Hang zur Dramatik. Ein Charakter mit dieser Gesinnung tendiert dazu das Leben eher leicht zu nehmen und ist Vergnügungen durchaus mehr zugetan als Verantwortungen. Gerät er jedoch in die Rolle des Anführers, wird er sein Bestes tun dem Vertrauen und den Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden, zumindest zeitweise gerecht zu werden. Gegenüber Freunden und Familie ist er zwar loyal, doch nicht unbedingt für seine Zuverlässigkeit bekannt. Auch haben seine Gefühle manchmal erheblichen Einfluss auf seine Entscheidungen und wiegen dann schwerer als die Vernunft.

Beispiel: Ein chaotisch guter Charakter befindet sich am späten Abend in seinem Zimmer im ersten Stockwerk eines Gasthauses. Im Schein einer Kerze sitzt er an einem kleinen Tisch, in ein Buch vertieft. Geräusche aus der schmalen Gasse zwischen dem Gasthaus und dem Nachbargebäude lassen ihn aufhorchen. Er blickt aus dem Fenster und sieht wie dort unten im Halbdunkel ein Mann von zwei anderen brutal zusammengeschlagen wird. Der Charakter schnappt sich seine Waffe, klettert kurzerhand aus dem Fenster und lässt sich an der Regenrinne herunterrutschen. Er hofft so das Überraschungsmoment zu seinem Vorteil zu nutzen und die Angreifer vielleicht ohne einen Kampf oder größeres Handgemenge zu vertreiben. Gelingt dies, hilft er dem Verletzen. Die Stadtwachen lässt er außen vor, denn das Opfer kann eine rechtliche Verfolgung der Tat ja selbst in die Hand nehmen, wenn es möchte. Vielmehr könnte es ja selbst in Konflikt mit dem Gesetz sein und durch die ungefragte Intervention der Stadtwache noch mehr Probleme bekommen.