Schrecken (Gebet)
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Grad: I |
Zyklen: Dunkelheit; Gleichgewicht; Präsenz; Verderben |
Dieses Gebet schlägt ein Wesen mit unerklärlicher Furcht vor der Anwenderin, wenn seine Verteidigung misslingt. Die Stärke des Zustands beträgt ⟪2⟫ und bewirkt damit also einen Malus von -2 auf alle Probewürfe, die sich direkt gegen die Anwenderin richten oder in ihrer unmittelbaren Nähe vollzogen werden. Das verängstigte Wesen wird daher versuchen, so schnell wie möglich Abstand zu gewinnen, dabei jedoch im Rahmen seiner Möglichkeiten vernünftig handeln. Bei einem gelungenen Widerstehen wird lediglich die Stärke der Furcht auf ⟪1⟫ halbiert, die Wirkungsdauer bleibt bestehen.
Die Anwenderin muss den Schrecken aber nicht auf sich selbst zentrieren. Sie kann stattdessen auch das Gemüt des Zielwesen grundlegend erschüttern und ein Gefühl der Unruhe und Angst schüren. Dies äußert sich in einem Malus von -4 gegen alle weiteren Furchteffekte während der Wirkungsdauer. Dieser Abzug gilt auch in sozialen Interaktionen, etwa auf Fertigkeitsproben mit „Kontrolle“, welche dazu dienen sollen sich einer Phobie oder einem Versuch der {Einschüchterung} zu widersetzen. In diesem Fall dürfen die verbalen und somatischen Komponenten des Wirkens bei Bedarf auch äußerst subtil ausfallen, beispielsweise in Form einer Drohung, welche den Namen der Höheren Macht beinhaltet.
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Erweiterung: Macht +1 (3 EP); ein weiteres Ziel (15 EP) |