Astralmagie
Die Schule der Astralmagie bezieht die Energien für ihre Zauber einzig aus der Astralsphäre, dem Reich der Gedanken und Erinnerungen. Auf diese Weise können nicht nur die eigenen Sinne erweitert und Übernatürliches entdeckt werden, vielmehr bietet die Astralsphäre auch einen Weg in den Geist anderer Wesen einzudringen. Astralmagie verleiht jedoch keine Macht über die Gefühle eines Wesens, welche hauptsächlich seelischen Ursprungs sind. Zwar ist es theoretisch möglich einem Wesen zu befehlen sich gemäß einer Emotion zu verhalten, doch verspürt es diese deswegen noch lange nicht. Jene, die sich auf diese Schule spezialisieren können den Titel „Astralmagier“ oder „Geistmagier“ tragen. Sie verstehen sich wie keine anderen Anwender der arkanen Magie darauf Kontrolle über die eigenen Gedanken und die anderer auszuüben. Allerdings finden sie in den Anwendern der Psionik würdige Konkurrenten und oftmals auch Gegner. In Regionen, in welchen diese Schule der Magie stark ist, sind daher oftmals keine Psion zu finden - und umgekehrt.
Die der Astralmagie entgegengesetzte Schule ist die Æthermagie. Dies ist darin begründet, dass ætherische Energien rein stofflichen Ursprung haben, während astrale Energien rein mental sind. Dieser fundamentale Gegensatz sorgt dafür, dass es zwischen diesen beiden Schulen der Magie keine Schnittmenge und noch nicht einmal Berührungspunkte gibt.
Man unterscheidet zwei Konzepte der Astralmagie:
Einsicht
Die Zauber dieses Konzepts ermöglichen dem Anwender seine eigenen Sinne zu erweitern und so Dinge wahrzunehmen, die sich eigentlich außerhalb seiner gegebenen und gegenwärtigen Möglichkeiten liegen. Beispiele wären die Zauber „Chaos entdecken“, „Infravision“, „Hellsehen“ und „Gedanken lesen“. Dies kann durchaus im gegenseitigen Austausch geschehen, womit dieses Konzept auch Möglichkeiten der mentalen Kommunikation umfasst, wie beispielsweise mit Hilfe der „Astralen Konferenz“. Gegenteilig können jedoch auch die Sinne anderer Wesen eingeschränkt oder fehlgeleitet werden, wie etwa mit dem Zauber „Erblinden“ oder „Chaotische Wahrnehmung“. Im Gegensatz zur illusionären Schattenmagie handelt es sich hier meist um gezielte Effekte.
Kontrolle
Dieses Konzept erlaubt vornehmlich die Gedanken anderer Wesen zu beeinflussen und so ihr Handeln zu lenken. Manche Zauber, wie beispielsweise „Einflüsterung“, gehen dabei subtil vor und legen eine gewisse Handlungsweise nahe, die dann als eigene Idee erscheint. Andere Zauber rauben die Kontrolle über das eigene Handeln gegen jeden Widerstand, wofür „Herrschaft“ ein Beispiel wäre. Es existieren auch Zauber, etwa das mächtige „Hirngespinnst“, die im Geist eines Wesens eine komplexe Scheinwelt erschaffen und es so zu ungewollten Handlungen verleiten. Allerdings bietet dieses Konzept auch schützende Zauber, die mentale Einflussnahme abwehren und unerwünschte Präsenzen vertreiben. Beispiele dafür sind die Zauber „Logisches Handeln“, „Abschirmung“ und „Arkane Austreibung“. Abgesehen davon bietet dieses Konzept auch die Möglichkeit übergeordnete Zusammenhänge zu kontrollieren. Dies sind vornehmlich anti- und metamagische Zauber wie „Magie bannen“, welche den engen Zusammenhang zwischen astraler Energie und magischem Wirken nutzen, um dem Anwender Kontrolle über wirkende Effekte oder andere Magieanwender zu verleihen.
Liste der Zauber
Grad Zauber Kurzbeschreibung I Astralsiegel schützt ein Objekt vor fremdem Zugriff, indem der Anwender umgehend gewarnt wird, wenn zuvor bestimmte Bedingungen eintreten I Magie entdecken erlaubt dem Anwender wirkende Magie zu sehen und einzuschätzen II Identifikation gibt Auskunft über die Funktionen eines magischen Gegenstands III Magie bannen kann magische Effekte im Wirkungsbereich beenden III Mentale Intrusion erzwingt geistigen Kontakt mit einem Wesen und erlaubt so eine Nachricht zu übermitteln oder abzulenken III ... ... IV ... ... V Arkaner Sog erlaubt es bestehende Magie zu schwächen und anderen Anwendern arkaner Magie Magiepunkte zu entreissen V Astrale Konferenz vernetzt mehrere Wesen für eine Weile und erlaubt diesen wortlose Kommunikation untereinander VI ... ... VII ... ... VIII ... ... IX ... ... X ... ...