Pflanzenkunde (Spezialisierung)

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Pflanzenkunde (Spezialisierung)

Kategorie: Bildung Bezugsattribut: IN-Wissen Komplexität: 5 Zuordnung: SW 1-3 allg SW 4-10 allg Assoziierte Fertigkeiten: Naturkunde, Wissenschaft

Ob als naturverbundene Kräutersammlerin, erfahrener Waldläufer oder studierter Botaniker – diese Spezialisierung umfasst die Grundlagen der modernen Botanik und damit die profunde Kenntnis über diverse Pflanzenarten. Dies beinhaltet deren systematische Klassifizierung sowie Wissen über Aussehen, natürliches Vorkommen, Eigenschaften und den konkreten Nutzen der jeweiligen Gewächse. Darüber hinaus erlaubt diese Disziplin auch das tiefergehende Verständnis von komplexen Wachstumszyklen und weitreichenden ökologischen Zusammenhängen.

Der Einsatz von "Pflanzenkunde" hängt maßgeblich von der Situation und dem gewünschten Fokus ab. Geht es um die praktische Anwendung im Feld, um unmittelbares Wissen zu gefundenen Kräutern, Früchten und Hölzern abzurufen oder einen Lebensraum botanisch einzuschätzen, wird die Spezialisierung meist mit der Fertigkeit "Naturkunde" eingesetzt. Dies erlaubt es beispielsweise, genaue Wachstumsstadien zu bestimmen, die Qualität einer Frucht zu beurteilen oder einen spezifischen Krankheits- oder Parasitenbefall bei Pflanzen frühzeitig zu identifizieren. Liegt der Fokus hingegen auf den akademischen Aspekten der Botanik, wie etwa der exakten systematischen Einordnung einer neu entdeckten Spezies oder der fachgerechten Beschreibung ihres inneren Aufbaus mit dem passenden Vokabular, wird "Pflanzenkunde" mit der Fertigkeit "Wissenschaft" kombiniert. In beiden Fällen dient "IN-Wissen" als maßgebliches Bezugsattribut, da es auf auswendig gelerntes, deduktives und memoriertes Faktenwissen ankommt.

Der Schwierigkeitsgrad (SG) einer Probe richtet sich nach der Seltenheit der Pflanze oder der Komplexität der botanischen Zusammenhänge. Die SL kann sich bei der Festlegung an folgenden Richtlinien orientieren:

SG Information Beschreibung & Beispiele
5 Leicht Grundlegendes Allgemeinwissen über die heimische Flora, das jedem Landbewohner oder Reisenden geläufig sein dürfte (z. B. das Erkennen von weit verbreiteten, ungiftigen Beeren; die grobe Unterscheidung von Laub- und Nadelhölzern; das Wissen, dass Moos bevorzugt an feuchten, schattigen Stellen wächst).
10 Normal Fundiertes Wissen, das regelmäßige Naturerfahrung oder ein gezieltes Studium voraussetzt (z. B. das sichere Identifizieren von gängigen Heil- und Giftkräutern am Wegesrand; das Erkennen einer gewöhnlichen Fäule an Nutzpflanzen; das Wissen um die exakte Erntezeit einer bestimmten Wurzel, um ihre Wirksamkeit zu garantieren).
15 Anspruchsvoll Detailliertes und fachspezifisches Wissen, für das ein ungeübter Charakter keine Erfolgschancen hat (z. B. die zweifelsfreie Unterscheidung zweier optisch nahezu identischer, seltener Pflanzenarten, von denen eine heilsam und die andere tödlich ist; das Wissen um den hochkomplexen, symbiotischen Wachstumszyklus einer exotischen Blume; das Identifizieren fremdländischer Sporen).
20 Außerordentlich Tiefgreifendes Verständnis komplexer botanischer und ökologischer Zusammenhänge, das enorme Expertise erfordert (z. B. die detaillierte Rekonstruktion der historischen Bodenbeschaffenheit und des vergangenen Mikroklimas anhand eines einzigen, uralten Baumstumpfes; die fachgerechte und unbeschadete Ernte einer hochgradig volatilen oder magisch geladenen Pflanze).
25 Gewaltig Absolute Meisterleistung der botanischen Analyse, die nur wahren Experten auf diesem Gebiet gelingt (z. B. das Entdecken und fehlerfreie Klassifizieren einer völlig unbekannten, stark mutierten Pflanzenart anhand eines winzigen Blattfragments; das punktgenaue Vorhersagen der alchimistischen Reaktionen einer neuartigen Pflanze rein auf Basis ihrer anatomischen Struktur).

Erfolgspunkte (EP) bei einer Fertigkeitsprobe auf Pflanzenkunde können genutzt werden, um situative Vorteile zu erlangen. Jeder Vorteil kann auch mehrfach gewählt werden, insofern die Umstände dies erlauben (SL-Entscheid).

  • 2 EP: Das abgerufene Fachwissen über die Beschaffenheit der Pflanze gewährt einen situativen Bonus von +1 auf eine unmittelbar anschließende Fertigkeitsprobe (z. B. "Heilkunde" zur Herstellung eines Umschlags oder "Holzarbeiten" zur Bearbeitung eines Astes).
  • 4 EP: Der Charakter erkennt ein verborgenes, botanisches Detail (z. B. dass eine Pflanze hier nicht natürlich gewachsen sein kann, sondern gezielt angepflanzt wurde, oder feine Kratzspuren an der Rinde), das von der SL als nützlicher Hinweis ausgespielt wird.
  • 6 EP: Die genaue Kenntnis der Struktur und des Wachstumszyklus lässt sich in einen direkten materiellen Vorteil ummünzen. Der Charakter erntet die Pflanze derart makellos, dass der Ertrag verdoppelt wird oder das gewonnene Material von außergewöhnlich hoher Qualität und Wert ist.
  • 10 EP: Die akademische Analyse oder praktische Beobachtung ist so fundiert, dass der Spieler selbst ein kreatives, nützliches Detail über die Eigenschaften der Pflanze (z. B. ein besonderer Duft, der bestimmte Insekten fernhält) festlegen darf, welches fortan als Fakt in der Spielwelt gilt, solange es nicht bestehenden Setzungen der SL widerspricht.


Erstelle den Wiki-Artikel zur Spezialisierung "Pflanzenkunde". Hier sind zusätzliche Informationen für dich. Diese dienen nur der Verdeutlichung des Kontexts und sollen nicht direkt in den erstellten Text übernommen werden: 

Bei "Pflanzenkunde" handelt es sich um eine Spezialisierung aus dem Bereich Bildung. Sie umfasst die Grundlagen der modernen Botanik und damit auch die Kenntnis über diverse Pflanzenarten, deren systematische Klassifizierung sowie Aussehen, Vorkommen, Eigenschafen und Nutzen. Außerdem beinhaltet sie auch das Wissen um Wachstumsyzklen und ähnliche ökologische Zusammenhänge.

"Pflanzenkunde" wird meist mit der Fertigkeit "Naturkunde" eingesetzt, um unmittelbares Wissen zu gefundenen Kräutern, Früchten und Hölzern sowie und untersuchten Lebensräumen abzurufen. Dies erlaubt beispielsweise auch Wachstumsstadien oder Krankheitsbefall bei Pflanzen zu identifizieren. Geht es jedoch um vornehmlich akademische Aspekte der Botanik, wie etwa die genaue Klassifizierung einer Pflanzenart oder der Beschreibung ihres Aufbaus mit passenden Fachbegriffen, wird "Pflanzenkunde" mit der Fertigkeit "Wissenschaft" kombiniert. In beiden Fällen ist IN-Wissen das relevante Bezugsattribut. 

Je nach dem, wie komplex die gefragten Informationen sind, umso höher ist der Schwierigkeitsgrad. Hier sollst du wieder nach etabliertem Vorbild Beispiele für die verschiedenen Stufen der Schwierigkeit formulieren.

Formuliere außerdem einige Ideen für den Einsatz von Erfolgspunkten. Halte dich an den Schreibstil der anderen Artikel.