Magiebasis: Unterschied zwischen den Versionen

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===Latente Magiepunkte===
 
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Bezieht sich ein Effekt auf die [[Magiepunkte]] eines Wesens (z.B. weil er erlaubt diese zu stehlen oder proportional zu diesen eine bestimmte Wirkung zeigt), kann bei Wesen die eigentlich über keine aktiven magischen Kräfte verfügen die '''Magiebasis''' als '''„latente Magiepunkte“''' angenommen werden. <u>Optional</u> kann der [[SL]] daher bestimmen, dass die anfänglichen [[Magiepunkte]] eines Charakters ebenfalls diesen '''latenten Magiepunkten''' entsprechen (mindestens jedoch 2). Dies beugt vor allem der Situation vor, dass Magieanwender von solchen Effekten weniger stark betroffen sind als Wesen ohne aktive magische Kräfte. Gleichzeitig verbessert es die Möglichkeiten der Magieanwender im frühen Spiel merklich.
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Die anfänglichen [[Magiepunkte]] eines Charakters entsprechen stets seiner '''Magiebasis''' in der betreffenden Methode. Man bezeichnet dies auch als '''„latente Magiepunkte“'''.  
  
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:''Beispiel: Mit einer Magiebasis von 7 für die Anwendung [[arkane Magie|arkaner Magie]] und Magiebasis 3 für die Anwendung [[klerikale Magie|klerikaler Magie]], verfügt Theurg Lysander zum Zeitpunkt der [[Charaktererschaffung]] dementsprechend über 7 [[MP]], die er ausschließlich für [[Zauber]] nutzen darf, sowie 3 [[MP]], die exklusiv für das Wirken von [[Gebete]]n zur Verfügung stehen.''
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Bezieht sich ein Effekt auf die [[Magiepunkte]] eines Wesens (z.B. weil er erlaubt diese zu stehlen oder proportional zu diesen eine bestimmte Wirkung zeigt), gelten die '''latenten Magiepunkte''' auch, wenn das Wesen über keine aktiven magischen Kräfte verfügt. Ist die '''Magiebasis''' jedoch negativ, betragen die '''latenten Magiepunkte''' Null.
 
[[Kategorie:Magie]]
 
[[Kategorie:Magie]]
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Aktuelle Version vom 21. Juli 2026, 21:41 Uhr

Das magische Talent eines Charakters wird durch die so genannte Magiebasis, die Summe dreier Bezugsattribute repräsentiert. Da die Attributswerte bei normalen SC von -3 bis +5 reichen, können einzelne Schwächen zwar ausgeglichen werden, doch vorhandenes Talent kann vor allem am Anfang immensen Einfluss auf den Erfolg der Magieprobe haben. So kann ein begabter Charakter Magien niederen Grades schon von Beginn an mit relativer Sicherheit wirken.

Die Bezugsattribute sind spezifisch je nach dem, welche Art und Methode der Magie der Charakter anwendet. In den Methoden der arkanen und klerikalen Magie ist jeweils eines der Attribute von besonderer zusätzlicher Bedeutung und daher in der folgenden Tabelle durch Unterstreichung hervorgehoben.


Art der Magie Methode der Magie Bezugsattribute
arkane Magie Memoration IN-Wissen, IN-Verstand, PE-Wille
Rezitation IN-Wissen, IN-Verstand, PE-Wille
Autark IN-Wissen, IN-Verstand, PE-Wille
Oktroyiert IN-Verstand, PE-Wille, PE-Charisma
Draconisch IN-Wissen, IN-Verstand, PE-Wille
klerikale Magie Selektion PE-Wille, PE-Charisma, WA-Intuition
Inspiration PE-Wille, PE-Charisma, WA-Intuition
Mediation PE-Wille, PE-Charisma, WA-Intuition
Elevation PE-Wille, PE-Charisma, WA-Intuition
Transzendenzmagie Kampftechniken ST-Konstitution, PE-Charisma, WA-Intuition
Psionik ST-Konstitution, IN-Verstand, PE-Wille
Bändigung ST-Konstitution, IN-Verstand, WA-Intuition
Feenlieder PE-Charisma, WA-Intuition, WA-Sinne
Schattenweben GE-Präzision, IN-Verstand, WA-Sinne
Beispiel: Theurg Lysander beherrscht sowohl arkane als auch klerikale Magie, mit den jeweils grundlegenden Methoden der Memoration und Selektion. Seine Attribute betragen IN-Wi 2, IN-Ve 3, PE-Wi 2, PE-Ch 0 und WA-In 1. Durch die Addition der jeweils drei relevanten Bezugsattribute ergibt sich eine Magiebasis von (2 + 3 + 2 =) 7 für die Anwendung arkaner Magie und eine Magiebasis von (2 + 0 + 1 =) 3 für die Anwendung klerikaler Magie.

Latente Magiepunkte

Die anfänglichen Magiepunkte eines Charakters entsprechen stets seiner Magiebasis in der betreffenden Methode. Man bezeichnet dies auch als „latente Magiepunkte“.

Beispiel: Mit einer Magiebasis von 7 für die Anwendung arkaner Magie und Magiebasis 3 für die Anwendung klerikaler Magie, verfügt Theurg Lysander zum Zeitpunkt der Charaktererschaffung dementsprechend über 7 MP, die er ausschließlich für Zauber nutzen darf, sowie 3 MP, die exklusiv für das Wirken von Gebeten zur Verfügung stehen.

Bezieht sich ein Effekt auf die Magiepunkte eines Wesens (z.B. weil er erlaubt diese zu stehlen oder proportional zu diesen eine bestimmte Wirkung zeigt), gelten die latenten Magiepunkte auch, wenn das Wesen über keine aktiven magischen Kräfte verfügt. Ist die Magiebasis jedoch negativ, betragen die latenten Magiepunkte Null.