Transzendenzmagie

Aus IUNA-RPG
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Als Transzendenzmagie bezeichnet man fünf in in ihrer Ausprägung recht unterschiedliche Methoden Magie zu wirken:

Der Zugang zu einer dieser Methoden ist mitunter die wichtigste Fähigkeit innerhalb der tranzendenten Überklasse. Trotz ihrer Unterschiede, liegt allen Fünf eine vereinende Geschichte, Philosophie und Systematik zugrunde. Während den Sterblichen nämlich die arkane Magie einst als göttliches Geschenk zuteil wurde und ihnen die klerikale Magie von höheren Mächten als Belohnung für ihren Glauben und Hilfe für ihre irdische Berufung verliehen wird, wurde die Transzendenzmagie über Jahrhunderte und Jahrtausende von Sterblichen ohne äußere Einflüsse entwickelt. Sie beruht auf dem Erkennen und Beeinflussen von energetischen Zusammenhängen und Gleichgewichten der Weltensphäre, welcher die Sterblichen entstammen, mit ihren vier benachbarten Sphären, der Astralsphäre, der Æthersphäre, der Traumsphäre und der Schattensphäre. Diese „Durchdringung“ der diesseitigen Realität durch Wechselwirkung mit jenseitigen Energien ist es, welche der Transzendenzmagie ihren Namen gibt. Während die Kampftechniken insbesondere auf die Weltensphäre zentriert sind und sich in gewissem Maße aller ihrer Nachbarn bedient, sind die anderen vier Methoden der Transzendenzmagie jeweils auf eine der benachbarten Sphären spezialisiert. Diese Spezialisierung schließt aus, dass ein Anwender der Transzendenzmagie mehr als eine ihrer Methoden beherrscht.

Daher werden die besonderen magischen Effekte, die sich mittels Tranzendenzmagie bewirken lassen, zwar im Allgemeinen als „Talente“ bezeichnet, doch gibt es in jeder Methode auch eine eigene, spezifische Bezeichnung dafür. Genauso verhält es sich mit den Magiepunkten, die zum Wirken der jeweiligen Talente benötigt werden, denn auch hier gibt es - anders als in der arkanen oder klerikalen Magie - methodenspezifische Bezeichnungen. Die entscheidende systematische Gemeinsamkeit der transzendenten Methoden ist allerdings, dass es in jeder Domäne ein grundlegendes Talent gibt, auf dem alle anderen Talente aufbauen und aus dem sich ein „Talentbaum“ oder ein ähnliches Schema ergibt. Die Entwicklung der magischen Fähigkeiten eines Charakters ist daher nur entlang vorgesehener Pfade möglich und die verschiedenen Talente entlang eines solchen Pfades fordern gegebenenfalls Talente anderer Zweige als Voraussetzung. Zudem benötigt das Erlernen neuer Talente vergleichsweise viel Zeit und ist oftmals an besondere Umstände gebunden. Die Wirkung selbst kann von anderen Werten, wie z.B. Attributen, Ehre oder Ruhm abhängen.

Diese Einschränkungen werden durch besonders hohe Flexibilität bei der Anwendung jedoch wieder ausgeglichen, denn alle einmal erlernten Talente können jederzeit ohne Vorbereitung gewirkt werden. Auch sind in der Transzendenzmagie gestaffelte Effekte, bei denen der Anwender spontan über die Stärke der Wirkung entscheiden kann, vergleichseweise häufig vorzufinden. Zudem sorgen so genannte „Synergien“ zwischen den Talenten einer Domäne für stetig wachsende Möglichkeiten und erlauben auch spontane Veränderungen der eigentlichen Effekte.