Chaos entdecken (Gebet): Unterschied zwischen den Versionen
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Dieses Gebet enthüllt dem Priester die chaotische Aura von Wesen, Gegenständen oder Orten in Form eines visuellen Eindrucks. Von der Intensität und Bewegung der Aura kann er auf die Stärke der chaotischen Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) sowie durch ein begleitendes Gefühl eventuell eine generelle Richtung (verwirrt, verrückt, spontan, willkürlich...) schließen. Ist die Präsenz überwältigend, so kann er zu [10 x kME]% auch die ethische Komponente erkennen (Gut, Neutral, Böse). | Dieses Gebet enthüllt dem Priester die chaotische Aura von Wesen, Gegenständen oder Orten in Form eines visuellen Eindrucks. Von der Intensität und Bewegung der Aura kann er auf die Stärke der chaotischen Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) sowie durch ein begleitendes Gefühl eventuell eine generelle Richtung (verwirrt, verrückt, spontan, willkürlich...) schließen. Ist die Präsenz überwältigend, so kann er zu [10 x kME]% auch die ethische Komponente erkennen (Gut, Neutral, Böse). | ||
Ansonsten ist diese Wirkung dieses Gebetes analog zu „Böses entdecken“ auszulegen, nur eben bezogen auf chaotische Wesen und Handlungsweisen. Das Gebet erfordert das heilige Symbol des Priesters als materiellen Fokus. | Ansonsten ist diese Wirkung dieses Gebetes analog zu „Böses entdecken“ auszulegen, nur eben bezogen auf chaotische Wesen und Handlungsweisen. Das Gebet erfordert das heilige Symbol des Priesters als materiellen Fokus. | ||
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| + | Dieses [[Gebet]] enthüllt dem Anwender die Gegenwart [[Gesinnung|böser]] Wesen, Gegenstände und Orte in seinem Blickfeld in Form eines visuellen Eindrucks. Der Wirkungsbereich entspricht einem Kegel von <nowiki>[</nowiki>[[Rang]] + 10] Metern Länge, unmittelbar ausgehend vom Anwender selbst, mit einem Enddurchmesser von <nowiki>[</nowiki>[[Rang]] × 2] Metern. Auf niedrigen [[Rang|Rängen]] ist daher direkter Blickkontakt erforderlich, der Wirkungsbereich deckt dann lediglich einen Winkel von etwa 10° ab, während der Effekt auf maximalem [[Rang]] mit 60° fast das ganze aktive Blickfeld des Anwenders betrifft. <br> | ||
| + | [[Gesinnung|Böse]] Wesen, Gegenstände und Orte scheinen in der Wahrnehmung des Anwenders von einer düsteren Aura umgeben oder durchwirkt, deren Intensität auf die Stärke der bösen Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) schließen lässt. Die [[Gesinnung]] von [[SC]] und [[NSC]] wird allerdings nur dann offenbar, wenn diese aus voller Überzeugung einer bösen [[Pantheon#höhere Mächte|Höheren Macht]] huldigen, wiederholt grausame [[Rituale]] oder unheilvolle [[Zeremonien]] durchführen, regelmäßig schandvolle Taten begehen oder diese [[Gesinnung]] anderweitig in besonderer Weise vertreten. Ansonsten genügt eine unlautere oder schadhafte Absicht gegenüber dem Anwender nicht, um von diesem [[Gebet]] als „böse“ eingestuft zu werden. Als [[Erweiterung]] lässt sich jedoch ein pauschaler Bonus für [[Fertigkeitsprobe]]n auf „[[Aufmerksamkeit (Fertigkeit)|Aufmerksamkeit]]“ oder „[[Überprüfen (Fertigkeit)|Überprüfen]]“ mit {[[Gespür (Spezialisierung)|Gespür]]} erwirken, welche dazu dienen die Beweggründe und Haltung des Gegenüber während der Wirkungsdauer besser einzuschätzen. <br> | ||
| + | Übernatürliche böse Wesen, wie beispielsweise [[Untote]] oder manche [[Monster]], strahlen immer Böses aus, außer sie vermögen ihre Aura zu verbergen oder zu verfälschen. Die Gesinnunsaura von mächtigen [[Dämonen]] oder [[Infernale]]n kann durchaus so überwältigend sein, dass ihr Anblick den Anwender in [[Zustände#Schock|Schock]] oder [[Zustände#Panik|Panik]] versetzt ([[SL]]-Entscheid). Damit eine [[Gesinnung|böse]] Präsenz um einen Gegenstand oder an einem Ort wahrgenommen werden kann, muss dieser als [[Magiestärke|verflucht]] gelten. Eine Mordwaffe, eine Giftfalle oder eine Folterkammer sind nicht per se „böse“, auch wenn sie gefährlich, düster oder heimtückisch sind. <br> | ||
| + | Das [[Gebet]] wirkt solange sich der Anwender darauf [[Konzentration (Aktion)|konzentriert]], was ihn natürlich bezüglich weiterer Aktionen einschränkt. Bricht die [[Konzentration (Aktion)|Konzentration]], schwindet die Wirkung nach <nowiki>[</nowiki>[[WA-Intuition]]<nowiki>]</nowiki> Runden. Physische Hindernisse können die Wahrnehmung durch '''Böses entdecken''' blockieren. So können Präsenzen, die sich hinter einer 1 cm dicke Platte aus Blei oder Gusseisen, einer soliden Schicht anderen Metalls von mehr als 3 cm Dicke, Stein von mehr als 30 cm Dicke, oder einer hölzernen Barriere von mehr als einem Meter Dicke befinden nicht erspürt werden, insofern die Barriere selbst nicht Teil dessen ist, das die böse Präsenz ausmacht, wie beispielsweise der Tempel einer bösen Gottheit. Außerdem können [[Illusion]]en und spezialisierte [[Antimagie]] die Erkenntnis durch dieses [[Gebet]] stören oder gar ganz unterbinden. | ||
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| + | '''[[Erweiterung]]:''' Abklingzeit +1 Runde (3 EP); Wirkungsbereich Kegel +1 m Länge (4 EP); +1 auf Fertigkeitsproben mit {[[Gespür (Spezialisierung)|Gespür]]} (5 EP); nichtmagische Barrieren durchdringen (15 EP) <br> | ||
| + | '''[[Rückschlag]]:''' Der Anwender wird für 1W4 Runden von falschen Eindrücken [[Zustände#Bezauberung|fehlgeleitet]] (1 V; 5 FP). <br> | ||
| + | '''[[Leitprinzip]]:''' Situativ <br> | ||
| + | '''[[Arkane Referenz]]:''' [[Astralmagie#Einsicht|Astralmagie (Einsicht)]]; [[Divination#Gnostik|Divination (Gnostik)]]; [[Ardhenas]]<br> | ||
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| + | [[Kategorie:Gebete]] | ||
| + | [[Kategorie:KG Grad I]] | ||
| + | [[Kategorie:Klerikal]] | ||
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[[Kategorie:IUNA]] | [[Kategorie:IUNA]] | ||
Version vom 11. Juni 2019, 09:38 Uhr
/todo/
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Grad: I |
Zyklus: Erkenntnis; Heiligkeit |
Dieses Gebet enthüllt dem Priester die chaotische Aura von Wesen, Gegenständen oder Orten in Form eines visuellen Eindrucks. Von der Intensität und Bewegung der Aura kann er auf die Stärke der chaotischen Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) sowie durch ein begleitendes Gefühl eventuell eine generelle Richtung (verwirrt, verrückt, spontan, willkürlich...) schließen. Ist die Präsenz überwältigend, so kann er zu [10 x kME]% auch die ethische Komponente erkennen (Gut, Neutral, Böse).
Ansonsten ist diese Wirkung dieses Gebetes analog zu „Böses entdecken“ auszulegen, nur eben bezogen auf chaotische Wesen und Handlungsweisen. Das Gebet erfordert das heilige Symbol des Priesters als materiellen Fokus.
Dieses Gebet enthüllt dem Anwender die Gegenwart böser Wesen, Gegenstände und Orte in seinem Blickfeld in Form eines visuellen Eindrucks. Der Wirkungsbereich entspricht einem Kegel von [Rang + 10] Metern Länge, unmittelbar ausgehend vom Anwender selbst, mit einem Enddurchmesser von [Rang × 2] Metern. Auf niedrigen Rängen ist daher direkter Blickkontakt erforderlich, der Wirkungsbereich deckt dann lediglich einen Winkel von etwa 10° ab, während der Effekt auf maximalem Rang mit 60° fast das ganze aktive Blickfeld des Anwenders betrifft.
Böse Wesen, Gegenstände und Orte scheinen in der Wahrnehmung des Anwenders von einer düsteren Aura umgeben oder durchwirkt, deren Intensität auf die Stärke der bösen Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) schließen lässt. Die Gesinnung von SC und NSC wird allerdings nur dann offenbar, wenn diese aus voller Überzeugung einer bösen Höheren Macht huldigen, wiederholt grausame Rituale oder unheilvolle Zeremonien durchführen, regelmäßig schandvolle Taten begehen oder diese Gesinnung anderweitig in besonderer Weise vertreten. Ansonsten genügt eine unlautere oder schadhafte Absicht gegenüber dem Anwender nicht, um von diesem Gebet als „böse“ eingestuft zu werden. Als Erweiterung lässt sich jedoch ein pauschaler Bonus für Fertigkeitsproben auf „Aufmerksamkeit“ oder „Überprüfen“ mit {Gespür} erwirken, welche dazu dienen die Beweggründe und Haltung des Gegenüber während der Wirkungsdauer besser einzuschätzen.
Übernatürliche böse Wesen, wie beispielsweise Untote oder manche Monster, strahlen immer Böses aus, außer sie vermögen ihre Aura zu verbergen oder zu verfälschen. Die Gesinnunsaura von mächtigen Dämonen oder Infernalen kann durchaus so überwältigend sein, dass ihr Anblick den Anwender in Schock oder Panik versetzt (SL-Entscheid). Damit eine böse Präsenz um einen Gegenstand oder an einem Ort wahrgenommen werden kann, muss dieser als verflucht gelten. Eine Mordwaffe, eine Giftfalle oder eine Folterkammer sind nicht per se „böse“, auch wenn sie gefährlich, düster oder heimtückisch sind.
Das Gebet wirkt solange sich der Anwender darauf konzentriert, was ihn natürlich bezüglich weiterer Aktionen einschränkt. Bricht die Konzentration, schwindet die Wirkung nach [WA-Intuition] Runden. Physische Hindernisse können die Wahrnehmung durch Böses entdecken blockieren. So können Präsenzen, die sich hinter einer 1 cm dicke Platte aus Blei oder Gusseisen, einer soliden Schicht anderen Metalls von mehr als 3 cm Dicke, Stein von mehr als 30 cm Dicke, oder einer hölzernen Barriere von mehr als einem Meter Dicke befinden nicht erspürt werden, insofern die Barriere selbst nicht Teil dessen ist, das die böse Präsenz ausmacht, wie beispielsweise der Tempel einer bösen Gottheit. Außerdem können Illusionen und spezialisierte Antimagie die Erkenntnis durch dieses Gebet stören oder gar ganz unterbinden.
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Erweiterung: Abklingzeit +1 Runde (3 EP); Wirkungsbereich Kegel +1 m Länge (4 EP); +1 auf Fertigkeitsproben mit {Gespür} (5 EP); nichtmagische Barrieren durchdringen (15 EP) |