Mindere Kontingenz (Zauber): Unterschied zwischen den Versionen
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Tritt die festgelegte Bedingung ein, werden alle gebundenen [[Zauber]] spontan und gleichzeitig entfesselt. Ihre Wirkung entspricht dabei der Basiswirkung, also ohne [[Erweiterung]] durch [[Erfolgspunkte]], es gelten die vorgesehenen [[Verteidigungswürfe]] und die zuvor festgelegen Parameter. Wurden diese nicht definiert, wirkt die Magie auf die nächstmöglichen Ziele oder ist auf den Träger des Fokusgegenstands zentriert. Die Absicht der Magie wird dabei stets eingehalten, weshalb der Träger beispielsweise nicht zufällig Ziel eines eigenen Offensivzaubers werden, und ein Feind dadurch keinen schützenden Effekt erlangen kann.<br> | Tritt die festgelegte Bedingung ein, werden alle gebundenen [[Zauber]] spontan und gleichzeitig entfesselt. Ihre Wirkung entspricht dabei der Basiswirkung, also ohne [[Erweiterung]] durch [[Erfolgspunkte]], es gelten die vorgesehenen [[Verteidigungswürfe]] und die zuvor festgelegen Parameter. Wurden diese nicht definiert, wirkt die Magie auf die nächstmöglichen Ziele oder ist auf den Träger des Fokusgegenstands zentriert. Die Absicht der Magie wird dabei stets eingehalten, weshalb der Träger beispielsweise nicht zufällig Ziel eines eigenen Offensivzaubers werden, und ein Feind dadurch keinen schützenden Effekt erlangen kann.<br> | ||
Der Anwender kann die gebundenen [[Zauber]] auch unabhängig der gewählten Bedingung entfesseln, solange er im direkten Besitz des Fokusgegenstands ist. Der [[Zeitaufwand]] beträgt dann [1 AP / +6] und es muss eine erneute [[Magieprobe]] abgelegt werden. Diese könnte natürlich durch widrige Umstände erschwert sein, und ein Scheitern verhindert einen erneuten Versuch für [1W12 + [[FP]]<nowiki>]</nowiki> [[Runden]]. Die bewusste Entfesslung hat jedoch den Vorteil, dass der Anwender Ziele und Wirkungsbereiche spontan wählen bzw. ändern kann. Außerdem kann er einzelne [[Zauber]] unterbinden, deren Magie dann wirkungslos verpufft. <br> | Der Anwender kann die gebundenen [[Zauber]] auch unabhängig der gewählten Bedingung entfesseln, solange er im direkten Besitz des Fokusgegenstands ist. Der [[Zeitaufwand]] beträgt dann [1 AP / +6] und es muss eine erneute [[Magieprobe]] abgelegt werden. Diese könnte natürlich durch widrige Umstände erschwert sein, und ein Scheitern verhindert einen erneuten Versuch für [1W12 + [[FP]]<nowiki>]</nowiki> [[Runden]]. Die bewusste Entfesslung hat jedoch den Vorteil, dass der Anwender Ziele und Wirkungsbereiche spontan wählen bzw. ändern kann. Außerdem kann er einzelne [[Zauber]] unterbinden, deren Magie dann wirkungslos verpufft. <br> | ||
| − | Die '''Mindere Kontingenz''' kann durchaus auch mehrfach bereit gehalten werden, mit verschiedenen Kombinationen an [[Zauber]]n, insofern unterschiedliche materielle Foki genutzt werden und der Anwender die kumulative Auffrischungsblockade in Kauf nimmt. Insgesamt kann der Anwender <nowiki>[</nowiki>[[Rang]] | + | Die '''Mindere Kontingenz''' kann durchaus auch mehrfach bereit gehalten werden, mit verschiedenen Kombinationen an [[Zauber]]n, insofern unterschiedliche materielle Foki genutzt werden und der Anwender die kumulative Auffrischungsblockade in Kauf nimmt. Insgesamt kann der Anwender <nowiki>[</nowiki>[[Rang]]<nowiki>]</nowiki> Gegenstände gleichzeitig mit der '''Minderen Kontingenz''' verzaubern. Um als materieller Fokus in Frage zu kommen, muss ein Gegenstand von besondererem Wert oder Qualität sein. Sollte der Anwender einen Fokus verlieren, kann er die [[Inaktive Magie|inaktive Magie]] auch aus der Ferne wieder aufheben. Natürlich kann ein solcher Fokus auch absichtlich zurückgelassen werden, und mit intelligent gewählten Bedingungen als Falle fungieren. |
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Version vom 3. Juni 2020, 02:59 Uhr
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Grad: VI |
Schule: Æthermagie (Konstruktiv); Ormaenas; Zauberei (Verzauberung); Universell |
Die Mindere Kontingenz erlaubt es dem Anwender andere Zauber an einen materiellen Fokus seiner Wahl zu binden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt spontan und gleichzeitig zu entfesseln. Solange verbleibt die Magie inaktiv bestehen, für bis zu [Rang] Wochen. Durch die geschickte Kombination passender Effekte ergeben sich machtvolle Synergien und strategische Möglichkeiten, sowohl für die Offensive als auch die Defensive. Für Zauber mit eigentlich hohem Zeitaufwand ergibt sich so vielleicht auch ein ganz neuer Nutzen. Andererseits kann gleichzeitige Entfesslung gegenläufiger Effekte unvorhergesehene Nebenwirkungen mit sich bringen.
Das Binden der Zauber ist ein komplizierter und langwieriger Prozess, doch bedarf es keiner separaten Magieprobe für jeden Einzelnen. Es kommen alle dem Anwender bekannten Zauber des Fünften oder niedrigeren Grades in Frage und die Summe ihrer Grade darf Sechs nicht überschreiten. Es könnten also beispielsweise drei Zauber des zweiten Grades sein, oder drei des Ersten und einer des Dritten gebunden werden. Hat der Anwender seine Wahl getroffen, ist lediglich eine Magieprobe für die Mindere Kontingenz selbst erforderlich. Bei Erfolg sind die Kosten aller gebundenen Zauber zusätzlich zu denen der Minderen Kontingenz zu entrichten, zuzüglich eines Aufschlags von +2 MP für jeden Zauber, der normalerweise einen materiellen Fokus erfordert. Die eigentliche Auffrischungsblockade der Minderen Kontingenz wird für jeden gebundenen Zauber über dem Ersten um +1 erhöht, unabhängig von dessen Grad. Zudem muss der Anwender eine Bedingung festlegen, welche die Entfesslung der gebundenen Zauber auslöst. Nach den gleichen Richtlinien kann er auch Parameter für mögliche Ziele und Wirkungsbereiche für jeden gebundenen Zauber vorgeben.
Tritt die festgelegte Bedingung ein, werden alle gebundenen Zauber spontan und gleichzeitig entfesselt. Ihre Wirkung entspricht dabei der Basiswirkung, also ohne Erweiterung durch Erfolgspunkte, es gelten die vorgesehenen Verteidigungswürfe und die zuvor festgelegen Parameter. Wurden diese nicht definiert, wirkt die Magie auf die nächstmöglichen Ziele oder ist auf den Träger des Fokusgegenstands zentriert. Die Absicht der Magie wird dabei stets eingehalten, weshalb der Träger beispielsweise nicht zufällig Ziel eines eigenen Offensivzaubers werden, und ein Feind dadurch keinen schützenden Effekt erlangen kann.
Der Anwender kann die gebundenen Zauber auch unabhängig der gewählten Bedingung entfesseln, solange er im direkten Besitz des Fokusgegenstands ist. Der Zeitaufwand beträgt dann [1 AP / +6] und es muss eine erneute Magieprobe abgelegt werden. Diese könnte natürlich durch widrige Umstände erschwert sein, und ein Scheitern verhindert einen erneuten Versuch für [1W12 + FP] Runden. Die bewusste Entfesslung hat jedoch den Vorteil, dass der Anwender Ziele und Wirkungsbereiche spontan wählen bzw. ändern kann. Außerdem kann er einzelne Zauber unterbinden, deren Magie dann wirkungslos verpufft.
Die Mindere Kontingenz kann durchaus auch mehrfach bereit gehalten werden, mit verschiedenen Kombinationen an Zaubern, insofern unterschiedliche materielle Foki genutzt werden und der Anwender die kumulative Auffrischungsblockade in Kauf nimmt. Insgesamt kann der Anwender [Rang] Gegenstände gleichzeitig mit der Minderen Kontingenz verzaubern. Um als materieller Fokus in Frage zu kommen, muss ein Gegenstand von besondererem Wert oder Qualität sein. Sollte der Anwender einen Fokus verlieren, kann er die inaktive Magie auch aus der Ferne wieder aufheben. Natürlich kann ein solcher Fokus auch absichtlich zurückgelassen werden, und mit intelligent gewählten Bedingungen als Falle fungieren.
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Erweiterung: Macht +1 (2 EP); Initiative bei bewusster Entfesslung +1 (3 EP); Auffrischungsblockade um -1 mindern (4 EP); einen zusätzlichen Grad binden (10 EP) |