Magiebasis: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 26. Oktober 2022, 17:08 Uhr
Das magische Talent eines Charakters wird durch die so genannte Magiebasis, die Summe dreier Bezugsattribute repräsentiert. Da die Attributswerte bei normalen SC von -3 bis +5 reichen, können einzelne Schwächen zwar ausgeglichen werden, doch vorhandenes Talent kann vor allem am Anfang immensen Einfluss auf den Erfolg der Magieprobe haben. So kann ein begabter Charakter Magien niederen Grades schon von Beginn an mit relativer Sicherheit wirken.
Die Bezugsattribute sind spezifisch je nach dem, welche Art und Methode der Magie der Charakter anwendet. In den Methoden der arkanen und klerikalen Magie ist jeweils eines der Attribute von besonderer zusätzlicher Bedeutung und daher in der folgenden Tabelle durch Unterstreichung hervorgehoben.
- Beispiel: Theurg Lysander beherrscht sowohl arkane als auch klerikale Magie, mit den jeweils grundlegenden Methoden der Memoration und Selektion. Seine Attribute betragen IN-Wi 2, IN-Ve 3, PE-Wi 2, PE-Ch 0 und WA-In 1. Durch die Addition der jeweils drei relevanten Bezugsattribute ergibt sich eine Magiebasis von (2 + 3 + 2 =) 7 für die Anwendung arkaner Magie und eine Magiebasis von (2 + 0 + 1 =) 3 für die Anwendung klerikaler Magie.
Latente Magiepunkte
Bezieht sich ein Effekt auf die Magiepunkte eines Wesens (z.B. weil er erlaubt diese zu stehlen oder proportional zu diesen eine bestimmte Wirkung zeigt), kann bei Wesen die eigentlich über keine aktiven magischen Kräfte verfügen die Magiebasis als „latente Magiepunkte“ angenommen werden. Optional kann der SL daher bestimmen, dass die anfänglichen Magiepunkte eines Charakters ebenfalls diesen latenten Magiepunkten entsprechen (mindestens jedoch 2). Dies beugt vor allem der Situation vor, dass Magieanwender von solchen Effekten weniger stark betroffen sind als Wesen ohne aktive magische Kräfte. Gleichzeitig verbessert es die Möglichkeiten der Magieanwender im frühen Spiel merklich.