Schule des Tigers: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 1. März 2023, 17:41 Uhr
Die Schule des Tigers (寅の武器道) war eine von 971 bis 1253 bestehende Daigaku, die stets als Teil der Löwen-Schule angesehen wurde. Tatsächlich jedoch agierte sie weitgehend autonom und hatte neben einer großen Bürde auch viele Befugnisse und sogar ein eigenes Mon. Die beiden Familien der Schule des Tigers, Masakado und Kobori, gelangten durch Heirat an die Seite der Familien des Löwen, stammten jedoch im Unterschied zu diesen aus Hikuni, was mit ein Grund für die interne Separation gewesen sein mag. Ihr ehemaliges Einflussgebiet erstreckte sich entlang der Großen Mauer durch den Jingshen Selin, lag also gänzlich in Shou Dao. Die Tiger von Xinde Yanshi sahen ihre Aufgabe darin, die Große Mauer gegen jene Schrecken zu verteidigen, die hinter ihr liegen, und bildeten so mit Falke, Krabbe und den Reitern der Umakhi die erste Verteidigungslinie des Kaiserreiches gegen die Dunkelheit. Wie bei den Familien des Löwen wurden die Traditionen und das Andenken die Ahnen und deren Taten gepflegt, doch kam den gegenwärtigen Taten des Einzelnen immer noch das Hauptaugenmerk zu. Ehre, Stolz und Würde hatten eine wichtige Bedeutung, jedoch wäre ein Tiger-Bushi, im Gegensatz zu einem Löwen-Bushi, dazu bereit gewesen, seine Ehre sowie seinen Stolz im Dienste eines höheren Ziels zu opfern. Anders als die restlichen Familien der Löwen-Schule, bildete die Masakado-Familie auch Frauen zu Bushi und Sekkou aus. Die Kobori-Familie hingegen war der Hüter des Schwertschreins in Xinde Yanshi und pflegte als einzige Familie aller Daigaku die Ausbildung einiger weniger Sohei. Als geistliche Krieger, die jedoch durchaus auch in den Techniken des Tigers unterwiesen wurden, unterstützen sie die Bushi und Sekkou während und nach deren Kämpfen und Missionen mit inspirierenden und heilenden Gebeten. Die Strategien der Tiger-Schule basierten vor allem auf Überraschung, Täuschung und Positionierung. Die ausgebildeten Mitglieder der Schule wurden meist als Einzelgänger in gezielten Missionen in den Wäldern vor und sogar im Ödland hinter der Großen Mauer gegen die Schrecken des Kagenoriku eingesetzt.
Die Schule des Tigers wurde aufgrund dunkler Gerüchte, die Masakado-Familie sei von den Schatten des Kagenoriku unterwandert worden, von den Oberen der Löwen-Schule aufgelöst. Auch die Kobori-Familie, die stets zu den Masakado hielt und eng mit ihnen zusammenarbeitete, wurde ihrer Position enthoben was eigentlich einen religiösen Eklat hätte heraufbeschwören müssen. Dieser blieb jedoch gänzlich aus, vermutlich aufgrund der beängstigenden Gerüchte. Die Löwen-Schule überließ das Dojo und den benachbarten Schrein der Krabben-Schule, welche sie der Kuni-Familie überantwortete, und zog sich gänzlich von der Großen Mauer zurück. Ob diese Entwicklung nicht eigentlich machtpolitische oder taktische Hintergründe hatte, wie es von einigen kritischen Historikern behauptet wird, lässt sich nicht belegen.
Weg des Tigers
Der Weg des Tigers ist eine nicht mehr praktizierte Ausprägung der Waffenkunst, dessen Techniken sich zum größten Teil an denen der Löwen-Schule orientierte. Beide Schulen teilten die gleichen drei charakteristischen Waffen: Das Katana, den Kriegsfächer und den Mai Chong. Das Katana, eine Säbelklinge und ursprünglich Staussymbol der adligen Samurai, war ein Zeichen für die Privilegien, die der Tiger als Teil der Löwen-Schule hatte. Der Kriegsfächer wurde oft als Zweitwaffe geführt, denn er verbindet den praktischen Nutzen des Signalgebers in großen Schlachten mit der Funktion einer Paradewaffe sowie als Fokus wirkungsvoller defensiver Techniken. Der Mai Chong, auch Tigerlanze oder Dreizack genannt, hatte vor allem gegen große, monströse Gegner, wie sie an der Großen Mauer keine Seltenheit sind, einen unbestreitbaren Reichweitenvorteil im Vergleich zum Schwert. So gab es auch einige Techniken, die speziell auf diese Waffe abgestimmt waren. Die unmittelbare Nähe zur Großen Mauer und die alltägliche Bedrohung hatten die Lehrmeister der Tiger-Schule jedoch auch zu einigen Techniken inspiriert, welche niemals ihren Weg in den Kanon der Löwentechniken gefunden hätten. Sie waren speziell auf die besonderen Aufgaben der Tiger Bushi abgestimmt und basierten auf Täuschung, Überraschung und Wahrnehmung. Die extremen Konfliktsituationen öffneten die Tiger-Schule nämlich für Einflüsse anderer Daigaku, weshalb ihr Kanon letztlich auch Techniken umfasste, die ursprünglich vom Falken, Wolf oder Einhorn stammten. Eine Übersicht des Ursprungs der einzelnen Techniken findet sich hier.
Liste der Techniken
Grad Technik Kurzbeschreibung G III Lehre des Tigers verleiht dauerhafte Fertigkeitsboni und erlaubt die Magieprobe für die Nutzung aller Tiger-Techniken zu verbessern G II Stirn des Tigers sichert den Stand des Anwenders und seinen Halt einer Speer- oder Stangenwaffe gegen anstürmende Gegner jedweder Größe G IV Atem des Tigers verleiht einem Angriff mit einer Speer- oder Stangenwaffe enorme Durchschlagskraft und kann den Gegner zurückstoßen G VI Schweif des Tigers erlaubt dem Anwender einen Rundumschlag mit einer Speer- oder Stangenwaffe auszuführen, der seine Gegner zurückdrängt G I Stählerner Gunsen erleichtert die Verteidigung gegen Nahkampfangriffe und macht die Parade mit dem Kriegsfächer besonders effektiv G III Wirbelnder Gunsen erleichtert die Verteidigung gegen Fernkampfangriffe und verletzt Gegner, die zu Nahe kommen G I Wille des Tigers lässt den Anwender für kurze Zeit Abzüge durch Schmerzen oder Verwundung ignorieren G II Blut des Tigers erlaubt dem Anwender seine letzten Kraftreserven zu mobilisieren und heilt so Ausdauer- und Lebenspunkte gegen temporären Attributsverlust G V Höhle des Tigers lässt den Anwender kurzzeitig erstarren, macht ihn jedoch zugleich unverwundbar G II Pirschender Tiger macht den Anwender unsichtbar und verleiht einen Bonus von +6 auf Schleichen, solange er sich darauf konzentriert G III Lauernder Tiger lässt einen Angriff aus dem Hinterhalt besonders verheerend für den Gegner enden G I-III Zähne des Tigers macht einen Hieb im Nahkampf schneller und härter, wodurch deutlich mehr Schaden verursacht wird G II Biss des Tigers vermag einen getroffenen Gegner zu lähmen und kann so folgende Aktionen vereiteln G IV Präzision des Tigers lässt Angriffe und Paraden im Nahkampf für einige Runden automatisch gelingen, auf Kosten möglicher größerer Erfolge G VI-VIII Ruhm des Tigers ermöglicht dem Anwender seinen Gegner mit einem einzigen Hieb niederzustrecken G 0 Schnelligkeit des Tigers erhöht spontan die Initiative des Anwenders für eine physische Handlung G I Gewandtheit des Tigers gewährt dem Anwender einen spontanen Ausweichbonus G II Sprung des Tigers befähigt den Anwender unbeschadet einen übernatürlich weiten und hohen Sprung auszuführen G III Tigermutter befähigt den Anwender einen Verbündeten in der Nähe augenblicklich mit einer Parade zu verteidigen G III Pranken des Tigers erlaubt dem Anwender zwei Angriffe auszuführen oder diese zur Parade zu nutzen G I Kraft des Chi umhüllt die Waffe des Anwenders mit einer golden schimmernden Aura, wodurch diese zusätzlich 1W6 Schaden durch Energie verursacht G III Zorn des Chi schleudert einen goldenen Energieblitz auf einen Gegner in der Nähe und verursacht Schaden durch Energie abhängig von der geführten Waffe G VII Sturm des Chi entfesselt eine Welle knisternder Energieblitze um den Anwender, die Schaden durch Energie abhängig von der geführten Waffe verursachen G I Unfehlbare Stärke maximiert das Würfelergebnis einer Fertigkeitsprobe mit ST-Kraft oder ST-Zähigkeit als Bezugsattribut G III Stärke der Ahnen verleiht dem Anwender kurzzeitig einen Bonus auf Widerstandswürfe und kann sogar einige Lebenspunkte heilen G V Ahnen an meiner Seite erfüllt den Anwender mit der Macht seiner Ahnen, die ihm zunächst Magieresistenz verleiht bis er einem magischen Angriff entfesselt G I Weisheit der Ahnen erlaubt dem Anwender eine misslungene oder zu niedrig erscheinende Probe auf bestimmte Fertigkeiten sofort zu wiederholen G IV Triumph vor der Schlacht erlaubt dem Anwender einen misslungenen oder zu niedrig erscheinenden Probewurf im Kampf sofort zu wiederholen G I Herz des Tigers macht den Anwender vorübergehend völlig furchtlos und damit sogar immun gegen magische Furchteffekte G V Aura des Tigers umgibt den Anwender mit einer flammenden, goldenen Aura, die ihn gegen dämonische und untote Wesen verteidigt und vor ihrem Einfluss schützt G II Instinkt des Tigers steigert die Wachsamkeit des Anwenders und erlaubt die eigene Intuition in entscheidenden Situationen zu schärfen G III Geruch des schwarzen Blutes erlaubt es dem Anwender dämönische und untote Präsenzen oder von der Blutseuche befallene Wesen aufzuspüren G I Auge des Tigers kann einen Gegner durch Blickkontakt verunsichern und bewirkt so -2 auf alle Probewürfe G III Brüllen des Tigers verängstig alle Gegner in der Nähe des Anwenders und ermutigt zugleich Verbündete G IV Ruf zur Schlacht erlaubt dem Anwender ausgewählten Verbündeten unausgesprochene Befehle zu vermitteln und die gemeinsame Taktik abzustimmen