Shèng Huánghūn (Ahnengeist): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Weitere Namen und Titel:''' Die Ambition der Sieben; ...; Hüter des Silberwalds; Anführer der schimmernden Herde; wörtlich: „Heiliger der Abenddämmerung“
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'''Weitere Namen und Titel:''' Die Ambition der Sieben; Hüter der grauen Pforte; wörtlich: „Heiliger der Abenddämmerung“
  
'''Beschreibung:'''  
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'''Beschreibung:''' Den Legenden zufolge war '''Huánghūn Jiào''' zu Lebzeiten ein brillanter Adept der arkanen Künste. Getrieben von Ambition und Wissenshunger strebte er stets nach nichts geringerem als Perfektion. Er war eines der vier Gründungsmitglieder der Sieben, einer Gruppe von Abenteurern, denen so manche Heldentat zugeschrieben wird. Ihre Namen sind in regionalen Mythen und Folklore verewigt, und auch wenn es nur wenige handfeste historische Belege für die meisten dieser Erzählungen gibt, liegen den meisten tatsächlich reale Ereignisse liegen zugrunde. Die beiden größten Errungenschaften der Sieben sind sicherlich, dass es ihnen gelang den dämonischen Kriegsherren Cánrěnyìtú niederzuringen, und den von Wahnsinn geschlagenen Drachen Yěhuǒ von seinem Leiden zu erlösen. Im Zuge seiner Abenteuer legte '''Huánghūn Jiào''' allerdings einen zunehmenden Pragmatismus an den Tag, welcher sich nur wenig um moralische Fragen kümmerte. In seinen letzten Jahren veröffentliche er einige ethisch grenzwertige magische Theorien und soll sich angeblich verbotenen Praktiken bedient haben. Dies befleckte zwar sein Ansehen in akademischen Kreisen, zog aber dennoch zu keinem Zeitpunkt die Bedeutung seiner vorigen Tagen in Zweifel. Die Erscheinung der historischen Gestalt '''Huánghūn Jiàos''' ist mit einigen vereinzelten Gemälden ziemlich sicher belegt, das das wohl zuverlässigste Abbild ist jedoch seine Statue im Mohei Siyuan. Er wird stets als hochgewachsener Mann mit Glatze, hagrerem Gesicht und gestrengem Blick dargestellt. Sein langer schwarzer Bart ist kunstvoll geflochten und er trägt eine imposante Robe mit diversen Insignien seines Status. Jene, die schon mit dem Ahnengeist in Kontakt treten konnten, bestätigen diese Erscheinung, allerdings nun als schattenhafte, graue Silhouette. Mit Errichtung des Schreins wurde ihm post mortem der Ehrentitel '''Shèng Huánghūn''' zuteil, welcher ihn als Weisen oder Heiligen emporhebt.
  
Nur wenige können behaupten den Hüter des Silberwaldes jemals von Angesicht zu Angesicht erblickt zu haben. Die meisten Augenzeugen berichten von flüchtigen Begegnungen oder Sichtungen in weiter Ferne. Diesen Beschreibungen zufolge tritt '''Jiébái Zhǔ''' in Vollmondnächten als prachtvoller, weißer Hirsch in Erscheinung, dessen Fell und Geweih wie Sternenlicht schimmern. Ihn umgibt eine Aura der Ruhe und des Friedens, während er sich trotz seiner Größe absolut geräuschlos durch das Unterholz bewegt. Auch alle anderen Tiere des Waldes scheinen in seiner Gegenwart zu verstummen. '''Jiébái Zhǔs'''  Erscheinen wird meist von der Präsenz geisterhafter Rehe angekündigt, die sich aus silbrigen Nebelschwaden manifestieren und sein Gefolge darstellen, die schimmernde Herde. Niemand weiß wie groß diese Herde ist, und ob es sich um eigenständige Wesenheiten handelt, oder ob sie eine erweiterte Manifestation von '''Jiébái Zhǔ''' selbst sind. Aus Überlieferungen ist bekannt, dass der weiße Hirsch schon seit über 600 Jahren als Hüter des Silberwaldes verehrt wird, und er dieser Aufgabe überaus gewissenhaft nachkommt. So berichten zahlreiche Legenden von Bedrohungen für den Wald und dessen Bewohner, die entweder durch das furchtlose Einschreiten des Geistes selbst abgewendet wurden, oder aber, was viel häufiger der Fall zu sein scheint, durch dessen subtile Einflussnahme von anderen verhindert werden konnten.
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'''Heimstatt und Anhänger:''' Der weit abgelegene „Mohei Siyuan“, der Zerbrochene Schrein, ist nicht nur '''Shèng Huánghūn''' sondern allen sieben legendären Helden seiner Gemeinschaft gewidmet und wird daher auch „Schrein der Sieben“ genannt. Er liegt am Ende der Mohei Xiágǔ, einer zerklüfteten Schlucht im Gebirge nordöstlich der regionalen Hauptstadt Tsuling, in der Provinz Zhungsheng. Den Mohei Siyuan zu erreichen, um den ehrwürdigen Ahnen zu huldigen, stellt an sich schon eine körperliche Strapaze und eine spirituelle Erfahrung dar. Die imposanten, kuppelartigen Gebäude des Schreins sind größtenteils in die Klippen der Schlucht geschlagen und bieten so Schutz vor der oft harschen Witterung, während mehrere Quellen einen kleinen See speisen, welcher als grüne Oase der Ruhe nach einer solchen Pilgerreise dienen kann. Hier kultivieren die Hüter des Schreins, die Familie Shao, auch alles was zum Überleben nötig ist. Tatsächlich sorgt die abgeschiedene Lage dafür, dass sich heutzutage nur noch selten Pilger im Schrein einfinden, und es besteht die begründete Sorge, dass die Sieben allmählich in Vergessenheit geraten könnten. '''Shèng Huánghūn''' scheint hier jedoch die Ausnahme zu sein, ist er doch über die Grenzen des Schreins bekannt. In so manchem theoretischen Werk der arkanen Künste finden sich Referenzen zu seinen akademischen Errungenschaften, wenn auch meist unter seinem bürgerlichen Namen, und seine umstritteneren Theorien werden in konspirativen Kreisen  mit gedämpften Stimmen diskutiert. Dies macht ihn unbestritten zum Machtvollsten der Sieben Ahnen.  
 
 
'''Heimstatt und Anhänger:'''  
 
 
 
Der Mohei Siyuan, der Zerbrochene Schrein, ist sieben legendären Helden gewidmet und wird daher auch Schrein der Sieben genannt. Er liegt in einer abgelegenen, zerklüfteten Schlucht, welche auch Namensgeber des Schreins ist, nordöstlich der regionalen Hauptstadt Tsuling, in der Provinz Zhungsheng. Den Mohei Siyuan zu erreichen, um den ehrwürdigen Ahnen zu huldigen, stellt an sich schon eine körperliche Strapaze und eine spirituelle Erfahrung dar.  
 
 
 
Hüter: Familie Shao
 
 
 
Der Silberwald, in der Landessprache „Yinse Senlin“ genannt, liegt südlich der Großstadt Quilin, im Herzen von Shou Dao. Mit knapp 300 Meilen von Ost nach West und etwa 100 Meilen von Norden nach Süden gehört der Silberwald zu einem der größten zusammenhängenden Waldstücke des Landes. Insbesondere im weitgehend naturbelassenen Inneren des Waldes machen Birken einen großen Teil des Baumbestands aus, was den Namen zum Teil mit begründet. Tatsächlich finden sich in den zahlreichen Bachläufen jedoch auch natürliche Silbervorkommen, die in der Vergangenheit bereits öfter zu kollidierenden Besitzansprüchen führten. Im östlichen Teil des Waldes liegt der Schrein von '''Jiébái Zhǔ''', inmitten einer weitläufigen Lichtung mit mehreren kleinen Seen, der schon seit Generationen von der Familie Gazao betreut wird. Der „Yinse Simiao“ besteht aus zahlreichen kleinen Gebäuden, die ebenso weitläufig auf dem heiligen Gelände verteilt sind. Er ist bei Pilgern und Wanderern für seine Gastfreundschaft bekannt, und auch die Waldarbeiter, Jäger, Förster und Bauern der Region suchen ihn regelmäßig auf, um dem Hüter des Silberwaldes ihren Respekt zu zollen. Es sollen auch jene, die aus verschiedensten Gründen verfolgt werden, im Schrein Zuflucht und Hilfe finden.
 
  
 
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Version vom 20. April 2023, 00:11 Uhr

Beschreibung und Hintergrund

Zuordnung: erhabener Ahnengeist

Gesinnung: Chaotisch Neutral

Weitere Namen und Titel: Die Ambition der Sieben; Hüter der grauen Pforte; wörtlich: „Heiliger der Abenddämmerung“

Beschreibung: Den Legenden zufolge war Huánghūn Jiào zu Lebzeiten ein brillanter Adept der arkanen Künste. Getrieben von Ambition und Wissenshunger strebte er stets nach nichts geringerem als Perfektion. Er war eines der vier Gründungsmitglieder der Sieben, einer Gruppe von Abenteurern, denen so manche Heldentat zugeschrieben wird. Ihre Namen sind in regionalen Mythen und Folklore verewigt, und auch wenn es nur wenige handfeste historische Belege für die meisten dieser Erzählungen gibt, liegen den meisten tatsächlich reale Ereignisse liegen zugrunde. Die beiden größten Errungenschaften der Sieben sind sicherlich, dass es ihnen gelang den dämonischen Kriegsherren Cánrěnyìtú niederzuringen, und den von Wahnsinn geschlagenen Drachen Yěhuǒ von seinem Leiden zu erlösen. Im Zuge seiner Abenteuer legte Huánghūn Jiào allerdings einen zunehmenden Pragmatismus an den Tag, welcher sich nur wenig um moralische Fragen kümmerte. In seinen letzten Jahren veröffentliche er einige ethisch grenzwertige magische Theorien und soll sich angeblich verbotenen Praktiken bedient haben. Dies befleckte zwar sein Ansehen in akademischen Kreisen, zog aber dennoch zu keinem Zeitpunkt die Bedeutung seiner vorigen Tagen in Zweifel. Die Erscheinung der historischen Gestalt Huánghūn Jiàos ist mit einigen vereinzelten Gemälden ziemlich sicher belegt, das das wohl zuverlässigste Abbild ist jedoch seine Statue im Mohei Siyuan. Er wird stets als hochgewachsener Mann mit Glatze, hagrerem Gesicht und gestrengem Blick dargestellt. Sein langer schwarzer Bart ist kunstvoll geflochten und er trägt eine imposante Robe mit diversen Insignien seines Status. Jene, die schon mit dem Ahnengeist in Kontakt treten konnten, bestätigen diese Erscheinung, allerdings nun als schattenhafte, graue Silhouette. Mit Errichtung des Schreins wurde ihm post mortem der Ehrentitel Shèng Huánghūn zuteil, welcher ihn als Weisen oder Heiligen emporhebt.

Heimstatt und Anhänger: Der weit abgelegene „Mohei Siyuan“, der Zerbrochene Schrein, ist nicht nur Shèng Huánghūn sondern allen sieben legendären Helden seiner Gemeinschaft gewidmet und wird daher auch „Schrein der Sieben“ genannt. Er liegt am Ende der Mohei Xiágǔ, einer zerklüfteten Schlucht im Gebirge nordöstlich der regionalen Hauptstadt Tsuling, in der Provinz Zhungsheng. Den Mohei Siyuan zu erreichen, um den ehrwürdigen Ahnen zu huldigen, stellt an sich schon eine körperliche Strapaze und eine spirituelle Erfahrung dar. Die imposanten, kuppelartigen Gebäude des Schreins sind größtenteils in die Klippen der Schlucht geschlagen und bieten so Schutz vor der oft harschen Witterung, während mehrere Quellen einen kleinen See speisen, welcher als grüne Oase der Ruhe nach einer solchen Pilgerreise dienen kann. Hier kultivieren die Hüter des Schreins, die Familie Shao, auch alles was zum Überleben nötig ist. Tatsächlich sorgt die abgeschiedene Lage dafür, dass sich heutzutage nur noch selten Pilger im Schrein einfinden, und es besteht die begründete Sorge, dass die Sieben allmählich in Vergessenheit geraten könnten. Shèng Huánghūn scheint hier jedoch die Ausnahme zu sein, ist er doch über die Grenzen des Schreins bekannt. In so manchem theoretischen Werk der arkanen Künste finden sich Referenzen zu seinen akademischen Errungenschaften, wenn auch meist unter seinem bürgerlichen Namen, und seine umstritteneren Theorien werden in konspirativen Kreisen mit gedämpften Stimmen diskutiert. Dies macht ihn unbestritten zum Machtvollsten der Sieben Ahnen.


Verliehene Kräfte

Gebete und Manifestationen

Grad I Grad II Grad III Grad IV Grad V Grad VI Grad VII
Kontakt G II Angriff Verteidigung G V G VI Beschwörung
Dunkler Strahl G II G III G IV G V -- --
G I G II G III G IV -- -- --
G I -- G III -- -- -- --
G I -- -- -- -- -- --

Angriff: „Ansturm der schimmernden Herde“          
Grad: IV Zyklenreferenz: Kampf; Licht
SG / Macht: 17 / 17 Kosten: 8 MP
Reichweite: 40 m Komponenten: W, G, M (Paktfokus)
Zeitaufwand: 8 AP / +6 Wirkungsbereich: [Rang ÷ 2] Ziele
Wirkungsdauer: augenblicklich Verteidigung: [75% G | 50% A | 25% K]
Nach Vollendung dieser Anrufung erscheinen in der näheren Umgebung mehrere geisterhafte Silhouetten, die in ihrer Gestalt silbrig schimmernden Rehen gleichen. Sie preschen in atemberaubendem Galopp, wie Bänder aus lichten Nebelschwaden, auf bis zu [Rang ÷ 2] Gegner innerhalb der Reichweite zu, die sich im Sichtfeld des Anwenders befinden. Misslingt der Verteidigungswurf, wird ein Gegner von einem der Rehe erfasst, durchdrungen oder niedergetrampelt und erleidet dabei 5W8 Schadenspunkte durch Energie und Wucht. Je 5 Fehlpunkte wird der Gegner zudem für eine Runde umgeworfen. Gelingt die Verteidigung, wurde das Ziel vielleicht nur gestreift, oder konnte sich der Wucht des Angriffs widersetzen.
Erweiterung: Reichweite +8 m (1 EP); Macht +1 (2 EP)
Rückschlag: Bei Manifestationen gibt es normalerweise keinen Rückschlag. Ein erfolgreicher Konter kann das Intervall bis zur nächsten möglichen Anrufung um 1 Runde je 5 EP verlängern.
Leitprinzip: Offensiv
Arkane Referenz: Beschwörung (Inkarnation); Ninquenas; Traummagie (Realität)

Verteidigung: „Krone des Silberwalds“          
Grad: IV Zyklenreferenz: Bann; Schutz
SG / Macht: 17 / 17 Kosten: 8 MP
Reichweite: unmittelbar Komponenten: W, G, M (Paktfokus)
Zeitaufwand: 2 AP / +6 Wirkungsbereich: Anwender
Wirkungsdauer: [Rang × 5] Runden Verteidigung: --
Beim Wirken dieser Anrufung erscheint das schimmernde Geweih des weißen Hirsches für wenige Augenblicke über dem Anwender und schwindet dann zu einem fahlen, kleineren Abbild seiner selbst, welches für die Wirkungsdauer das Haupt des Anwenders krönt. Diese Krone des Silberwalds verleiht ihm für [Rang × 5] Runden eine Magieresistenz von 7, und schützt den Anwender so vor jedweder Magie. Er kann diesen Effekt auch vor Ablauf der Wirkungsdauer jederzeit freiwillig beenden, etwa um positive magische Wirkungen zuzulassen.
Erweiterung: Wirkungsdauer +1 min (2 EP); Magieresistenz +1 (10 EP)
Rückschlag: Bei Manifestationen gibt es normalerweise keinen Rückschlag.
Leitprinzip: Defensiv
Arkane Referenz: Bannmagie (Prävention); Beschwörung (Inkarnation); Ninquenas; Traummagie (Realität)

Beschwörung (to do)


Paktfokus

Um ein Bündnis mit Jiébái Zhǔ einzugehen, ist ein Objekt aus Birkenholz als Paktfokus erforderlich. Um das notwendige Holzstück muss sich der Schamane im ältesten Teil des Silberwaldes bei verschiedenen Aufgaben, gestellt von den Geistern des Waldes, verdient machen. Anschließend muss er das Objekt mit den eigenen Händen anfertigen, wobei ihm jedoch die Hüter des Yinse Senlin behilflich sein dürfen. Der Paktfokus dient dann als materieller Fokus für einige Gebete und alle Manifestationen in diesem Bündnis. Zudem gewährt der Paktfokus besondere Kräfte, anhängig vom erreichten Bündnisrang, die als mystische Gaben gelten.

  • Rang 2: {Dominanz} +1
  • Rang 4: {Dominanz} +3
  • Rang 6: ...
  • Rang 8: ...
  • Rang 10: ...