Gutes entdecken (Gebet): Unterschied zwischen den Versionen

Aus IUNA-RPG
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 22: Zeile 22:
 
'''[[Verteidigung gegen Effekte|Verteidigung]]:''' -- <br>
 
'''[[Verteidigung gegen Effekte|Verteidigung]]:''' -- <br>
 
|}
 
|}
 +
 +
 +
Dieses Gebet enthüllt dem Priester die gute Aura von Wesen, Gegenständen oder Orten in Form eines visuellen Eindrucks. Von der Intensität und Bewegung der Aura kann er auf die Stärke der guten Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) sowie durch ein begleitendes Gefühl eventuell eine generelle Richtung (großzügig, missionarisch, gnädig...) schließen. Ist die Präsenz überwältigend, so kann er zu [10 x kME]% auch die moralische Komponente erkennen (Rechtschaffen, Neutral, Chaotisch).
 +
Die gute Gesinnung von Charakteren wird allerdings nur offenbar, wenn diese wirklich gerade Gutes im Sinn haben, aus voller Überzeugung einer guten Wesenheit huldigen oder regelmäßig gute Zeremonien und Praktiken durchführen. Übernatürliche gute Wesen, wie z.B. Himmelswesen strahlen immer Gutes aus, außer sie vermögen ihre Aura zu verbergen. Ein geweihter Gegenstand oder Ort strahlen Gutes aus, eine Heilsalbe oder ein nur aus Instinkt handelndes Muttertier jedoch nicht, auch wenn beide objektiv Gutes bewirken können. Die Aura von Himmelswesen kann so überwältigend auf den Anwender wirken, dass dieser dadurch gravierende Nebenwirkungen erleiden kann.
 +
Der Anwender kann sich binnen einer Phase langsam um bis zu 60° drehen oder generell mit einem BWF von 1 fortbewegen und so die Umgebung nach wirkenden guten Auren absuchen. Schnellere Bewegung stört und verzerrt die übersinnliche Sicht, sodass keine verwertbaren Informationen mehr erhalten werden können, bis der Priester wieder zur Ruhe kommt. Eine Steinwand von mehr als 30 cm Dicke, solides Metall von mehr als 3 cm Dicke sowie eine Holzbarriere von mehr als einem Meter Dicke blockiert dieses Gebet, wenn nicht die Barriere selbst Teil des Ganzen ist, das die gute Präsenz ausmacht (z.B. der Tempel einer guten Gottheit).
 +
Das Gebet erfordert das heilige Symbol des Priesters als materiellen Fokus.
 +
  
 
Dieses [[Gebet]] enthüllt dem Anwender die Gegenwart [[Gesinnung|böser]] Wesen, Gegenstände und Orte in seinem Blickfeld in Form eines visuellen Eindrucks. Der Wirkungsbereich entspricht einem Kegel von <nowiki>[</nowiki>[[Rang]] + 10] Metern Länge, unmittelbar ausgehend vom Anwender selbst, mit einem Enddurchmesser von <nowiki>[</nowiki>[[Rang]] × 2] Metern. Auf niedrigen [[Rang|Rängen]] ist daher direkter Blickkontakt erforderlich, der Wirkungsbereich deckt dann lediglich einen Winkel von etwa 10° ab, während der Effekt auf maximalem [[Rang]] mit 60° fast das ganze aktive Blickfeld des Anwenders betrifft. <br>  
 
Dieses [[Gebet]] enthüllt dem Anwender die Gegenwart [[Gesinnung|böser]] Wesen, Gegenstände und Orte in seinem Blickfeld in Form eines visuellen Eindrucks. Der Wirkungsbereich entspricht einem Kegel von <nowiki>[</nowiki>[[Rang]] + 10] Metern Länge, unmittelbar ausgehend vom Anwender selbst, mit einem Enddurchmesser von <nowiki>[</nowiki>[[Rang]] × 2] Metern. Auf niedrigen [[Rang|Rängen]] ist daher direkter Blickkontakt erforderlich, der Wirkungsbereich deckt dann lediglich einen Winkel von etwa 10° ab, während der Effekt auf maximalem [[Rang]] mit 60° fast das ganze aktive Blickfeld des Anwenders betrifft. <br>  
Zeile 42: Zeile 49:
 
[[Kategorie:Wahrnehmungseffekt]]
 
[[Kategorie:Wahrnehmungseffekt]]
 
[[Kategorie:IUNA]]
 
[[Kategorie:IUNA]]
 
 
Gutes entdecken
 
Zyklus: Erkenntnis, Verderben Arkane Referenz: Divination (Gnostik)
 
Reichweite: persönlich Komponenten: W, G, M
 
Aktionsinitiative: 1 Runde Wirkungsbereich: 3 m x 60 m Pfad
 
Wirkungsdauer: 10 Minuten Resistenzwurf: Nein (WE-In vs. Magie: negiert)
 
 
Dieses Gebet enthüllt dem Priester die gute Aura von Wesen, Gegenständen oder Orten in Form eines visuellen Eindrucks. Von der Intensität und Bewegung der Aura kann er auf die Stärke der guten Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) sowie durch ein begleitendes Gefühl eventuell eine generelle Richtung (großzügig, missionarisch, gnädig...) schließen. Ist die Präsenz überwältigend, so kann er zu [10 x kME]% auch die moralische Komponente erkennen (Rechtschaffen, Neutral, Chaotisch).
 
Die gute Gesinnung von Charakteren wird allerdings nur offenbar, wenn diese wirklich gerade Gutes im Sinn haben, aus voller Überzeugung einer guten Wesenheit huldigen oder regelmäßig gute Zeremonien und Praktiken durchführen. Übernatürliche gute Wesen, wie z.B. Himmelswesen strahlen immer Gutes aus, außer sie vermögen ihre Aura zu verbergen. Ein geweihter Gegenstand oder Ort strahlen Gutes aus, eine Heilsalbe oder ein nur aus Instinkt handelndes Muttertier jedoch nicht, auch wenn beide objektiv Gutes bewirken können. Die Aura von Himmelswesen kann so überwältigend auf den Anwender wirken, dass dieser dadurch gravierende Nebenwirkungen erleiden kann.
 
Der Anwender kann sich binnen einer Phase langsam um bis zu 60° drehen oder generell mit einem BWF von 1 fortbewegen und so die Umgebung nach wirkenden guten Auren absuchen. Schnellere Bewegung stört und verzerrt die übersinnliche Sicht, sodass keine verwertbaren Informationen mehr erhalten werden können, bis der Priester wieder zur Ruhe kommt. Eine Steinwand von mehr als 30 cm Dicke, solides Metall von mehr als 3 cm Dicke sowie eine Holzbarriere von mehr als einem Meter Dicke blockiert dieses Gebet, wenn nicht die Barriere selbst Teil des Ganzen ist, das die gute Präsenz ausmacht (z.B. der Tempel einer guten Gottheit).
 
Das Gebet erfordert das heilige Symbol des Priesters als materiellen Fokus.
 

Version vom 11. Juni 2019, 09:37 Uhr

/todo/

Klerikal.png

Grad: I
SG / Macht: 8 / 10
Reichweite: unmittelbar
Zeitaufwand: 4 AP / ±0
Wirkungsdauer: Konzentration (+)

Zyklus: Erkenntnis; Heiligkeit
Kosten: 2 MP
Komponenten: W, G
Wirkungsbereich: [Rang + 10] m < [Rang × 2] m ∅ Kegel
Verteidigung: --


Dieses Gebet enthüllt dem Priester die gute Aura von Wesen, Gegenständen oder Orten in Form eines visuellen Eindrucks. Von der Intensität und Bewegung der Aura kann er auf die Stärke der guten Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) sowie durch ein begleitendes Gefühl eventuell eine generelle Richtung (großzügig, missionarisch, gnädig...) schließen. Ist die Präsenz überwältigend, so kann er zu [10 x kME]% auch die moralische Komponente erkennen (Rechtschaffen, Neutral, Chaotisch). Die gute Gesinnung von Charakteren wird allerdings nur offenbar, wenn diese wirklich gerade Gutes im Sinn haben, aus voller Überzeugung einer guten Wesenheit huldigen oder regelmäßig gute Zeremonien und Praktiken durchführen. Übernatürliche gute Wesen, wie z.B. Himmelswesen strahlen immer Gutes aus, außer sie vermögen ihre Aura zu verbergen. Ein geweihter Gegenstand oder Ort strahlen Gutes aus, eine Heilsalbe oder ein nur aus Instinkt handelndes Muttertier jedoch nicht, auch wenn beide objektiv Gutes bewirken können. Die Aura von Himmelswesen kann so überwältigend auf den Anwender wirken, dass dieser dadurch gravierende Nebenwirkungen erleiden kann. Der Anwender kann sich binnen einer Phase langsam um bis zu 60° drehen oder generell mit einem BWF von 1 fortbewegen und so die Umgebung nach wirkenden guten Auren absuchen. Schnellere Bewegung stört und verzerrt die übersinnliche Sicht, sodass keine verwertbaren Informationen mehr erhalten werden können, bis der Priester wieder zur Ruhe kommt. Eine Steinwand von mehr als 30 cm Dicke, solides Metall von mehr als 3 cm Dicke sowie eine Holzbarriere von mehr als einem Meter Dicke blockiert dieses Gebet, wenn nicht die Barriere selbst Teil des Ganzen ist, das die gute Präsenz ausmacht (z.B. der Tempel einer guten Gottheit). Das Gebet erfordert das heilige Symbol des Priesters als materiellen Fokus.


Dieses Gebet enthüllt dem Anwender die Gegenwart böser Wesen, Gegenstände und Orte in seinem Blickfeld in Form eines visuellen Eindrucks. Der Wirkungsbereich entspricht einem Kegel von [Rang + 10] Metern Länge, unmittelbar ausgehend vom Anwender selbst, mit einem Enddurchmesser von [Rang × 2] Metern. Auf niedrigen Rängen ist daher direkter Blickkontakt erforderlich, der Wirkungsbereich deckt dann lediglich einen Winkel von etwa 10° ab, während der Effekt auf maximalem Rang mit 60° fast das ganze aktive Blickfeld des Anwenders betrifft.
Böse Wesen, Gegenstände und Orte scheinen in der Wahrnehmung des Anwenders von einer düsteren Aura umgeben oder durchwirkt, deren Intensität auf die Stärke der bösen Präsenz (minimal, schwach, mäßig, stark, überwältigend) schließen lässt. Die Gesinnung von SC und NSC wird allerdings nur dann offenbar, wenn diese aus voller Überzeugung einer bösen Höheren Macht huldigen, wiederholt grausame Rituale oder unheilvolle Zeremonien durchführen, regelmäßig schandvolle Taten begehen oder diese Gesinnung anderweitig in besonderer Weise vertreten. Ansonsten genügt eine unlautere oder schadhafte Absicht gegenüber dem Anwender nicht, um von diesem Gebet als „böse“ eingestuft zu werden. Als Erweiterung lässt sich jedoch ein pauschaler Bonus für Fertigkeitsproben auf „Aufmerksamkeit“ oder „Überprüfen“ mit {Gespür} erwirken, welche dazu dienen die Beweggründe und Haltung des Gegenüber während der Wirkungsdauer besser einzuschätzen.
Übernatürliche böse Wesen, wie beispielsweise Untote oder manche Monster, strahlen immer Böses aus, außer sie vermögen ihre Aura zu verbergen oder zu verfälschen. Die Gesinnunsaura von mächtigen Dämonen oder Infernalen kann durchaus so überwältigend sein, dass ihr Anblick den Anwender in Schock oder Panik versetzt (SL-Entscheid). Damit eine böse Präsenz um einen Gegenstand oder an einem Ort wahrgenommen werden kann, muss dieser als verflucht gelten. Eine Mordwaffe, eine Giftfalle oder eine Folterkammer sind nicht per se „böse“, auch wenn sie gefährlich, düster oder heimtückisch sind.
Das Gebet wirkt solange sich der Anwender darauf konzentriert, was ihn natürlich bezüglich weiterer Aktionen einschränkt. Bricht die Konzentration, schwindet die Wirkung nach [WA-Intuition] Runden. Physische Hindernisse können die Wahrnehmung durch Böses entdecken blockieren. So können Präsenzen, die sich hinter einer 1 cm dicke Platte aus Blei oder Gusseisen, einer soliden Schicht anderen Metalls von mehr als 3 cm Dicke, Stein von mehr als 30 cm Dicke, oder einer hölzernen Barriere von mehr als einem Meter Dicke befinden nicht erspürt werden, insofern die Barriere selbst nicht Teil dessen ist, das die böse Präsenz ausmacht, wie beispielsweise der Tempel einer bösen Gottheit. Außerdem können Illusionen und spezialisierte Antimagie die Erkenntnis durch dieses Gebet stören oder gar ganz unterbinden.

Erweiterung: Abklingzeit +1 Runde (3 EP); Wirkungsbereich Kegel +1 m Länge (4 EP); +1 auf Fertigkeitsproben mit {Gespür} (5 EP); nichtmagische Barrieren durchdringen (15 EP)
Rückschlag: Der Anwender wird für 1W4 Runden von falschen Eindrücken fehlgeleitet (1 V; 5 FP).
Leitprinzip: Situativ
Arkane Referenz: Astralmagie (Einsicht); Divination (Gnostik); Ardhenas