Landeskunde (Spezialisierung)

Aus IUNA-RPG
Version vom 23. April 2019, 12:50 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge) (1 Version importiert: Neuinstallation)
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/to do/

Kategorie: Bildung      
Zuordnung: SW 1-3   allgemein
SW 4-10   allgemein
Bezugsattribut: IN-Wissen      
Komplexität: 4 Assoziierte Fertigkeiten: Gesellschaft, Naturkunde

Diese Spezialisierung macht dem Charakter geographisches Fachwissen zugänglich, welches mit einer Fertigkeitsprobe auf „Gesellschaft“ oder „Naturkunde“ abgerufen werden kann. Der Unterschied liegt darin, dass mit „Gesellschaft“ Aspekte der Zivilisation erfragt werden können, wie beispielsweise Zahlen und Fakten zu Städten, Landmarken und Sehenswürdigkeiten, während „Naturkunde“ Auskunft über die Landschaft und die dort heimische Flora und Fauna gibt. Im Falle einer thematischen Überschneidung kann der SL bestimmen, welche Fertigkeit passender ist, oder schlichtweg den besseren Fertigkeitswert zulassen. Der Schwierigkeitsgrad einer Probe hängt davon ab wie verbreitet die fragliche Information ist, und wie wahrscheinlich es ist, dass der Charakter aufgrund seines Hintergrunds bereits mit dem Thema in Berührung kam. Dem wird durch die allgemeinen Modifikatoren Rechnung getragen, die in der Beschreibung von „Gesellschaft“ aufgeführt sind. Im Allgemeinen kann sich der SL an folgenden Richtlinien orientieren:

SG Information Beschreibung & Beispiele
5 Trivial landeskundliche Fakten, die jedem Bürger mit grundlegender Allgemeinbildung bekannt sein sollten (z.B. Namen und Lage relevanter Länder und Nationen; allgemeines Klima und Terrain eines Landes; typische oder gar kennzeichnende Vertreter aus Tier- und Pflanzenwelt eines Landes; Name und Verortung einer Region oder Großstadt; Bezeichnung und Richtung einer wichtigen Landmarke (Berg, See, Küste, Wald); grobe Abschätzung der Entfernung zu einem solchen Ort (nah, kurz, fern, weit); Name und Lage bekannter Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten (Palast, Tempel, Monument, Leuchtturm); ...)
10 Gängig landeskundliche Informationen, die zwar Gegenstand des Alltags, jedoch bei Weitem nicht jedem Bürger bekannt sind (z.B. Größe und Gestalt von Ländern und Nationen; vorherrschende Vegetation und besondere Tiere in einem Landstrich, insbesondere mit Hinweis auf Nutzen oder Gefahren; Name und Verortung einer Provinz oder Kleinstadt; Bezeichnung und Richtung einer geringeren Landmarke (Hügel, Schlucht, Fluss, Hain); Kenntnis der Entfernung zu einem solchen Ort in Tagesreisen; Bezeichnungen und Richtung wichtiger Straßen und Reiserouten; Name und Verortung lokaler Besonderheiten (Markt, Bibliothek, Statue, Gefängnis); ...)
15 Anspruchsvoll geographische Informationen, die normalerweise nicht für den Alltag relevant sind und die man daher eigentlich nur nach entsprechendem Studium kennen kann oder gezielt nachschlagen müsste (z.B. jahreszeitlich bedingte Änderungen in Klima, Terrain und Vegetation in einer Region; Name und Verortung eines Bezirks oder Dorfes; die Bezeichnung und Lage einer spezifischen Landmarke (Höhle, Bach, Lichtung, Ruine); die Einwohnerzahl einer bestimmten Stadt; die Entfernung einer bekannten Ortschaft oder Landmarke in Meilen; die genaue Höhe eines Berges, Ausmaße eines Waldstücks oder Tiefe eines Sees; den Verlauf von Straßen und Grenzen; Hintergrundwissen zu Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten; ...)
20 Komplex kritische Bewertung geographischer Daten im erweiterten Kontext, sowie Einsichten, die ein tieferes Verständnis und umfassende Detailkenntnis landeskundlicher Zusammenhänge erfordern (z.B. ... ; ...)
25 Abstrakt Betrachtung geographischer Daten aus ungewöhnlichen Perspektiven, Knüpfen alternativer und neuartiger Zusammenhänge, sowie Anwendung spekulativer Theorien (z.B. ... ; ...)

Dabei ist zu beachten, dass der Charakter natürlich nur Auskünfte in der Genauigkeit erhalten kann, wie sie durch Zählungen, Messungen und deren Dokumentation vorgegeben ist. Zudem könnten besonders schwer zugängliche Regionen nur spärlich erkundet und verzeichnet sein. Um in solchen Fällen dennoch brauchbare und möglichst genaue Informationen zu erlangen, kann der SL den Schwierigkeitsgrad zusätzlich um bis zu +5 erhöhen. Andererseits sollte der längere Aufenthalt an einem Ort auch entsprechende Vertrautheit mit der Umgebung mit sich bringen. So können vor allem ansässige NSC auch ohne hohe Werte in Landeskunde von speziellen Landmarken und Besonderheiten der Gegend wissen, und vielleicht auch Auskunft versteckte und nirgendwo verzeichnete Orte geben.


Erfolgspunkte bei einer Fertigkeitsprobe mit Landeskunde können genutzt werden, um situative Vorteile zu erlangen. Jeder Vorteil kann auch mehrfach gewählt werden, insofern die Umstände dies erlauben (SL-Entscheid).

  • 2 EP: Probewert +1 bei der nächsten „Gesellschafts“- oder „Naturkunde“-Probe mit gleichem oder geringeren SG, die sinnvollerweise von der erhaltenen Information profitieren könnte.
  • 4 EP: Ein zusätzliches Detail zur erhaltenen Information erfahren, beispielsweise ein besonderes Merkmal der erfragten Ortschaft, oder ein Gerücht über die Namensherkunft einer Landmarke.
  • 5 EP: Probewert +[SG ÷ 5] (abgerundet) bei einer anschließenden „Reisen“-Probe, wenn die erhaltene Information sinnvoll in Planung und Ablauf der Reise eingebracht werden kann.
  • 8 EP: Einen zusätzliche Fakt der gleichen Schwierigkeit erhalten, der unmittelbar mit der ursprünglichen Informationen verknüpft ist, beispielsweise den Namen eines Flusses, der am gefragten Berg entspringt, oder die genaue Entfernung einer Stadt zur Nachbarstadt oder Landesgrenze.