Energielinien

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Als „Energielinien“ oder „Energiemeridiane“ werden Bereiche in der Weltensphäre bezeichnet, an denen die Überlappung mit den angrenzenden Sphären besonders stark und das Gefüge der Realität daher für bestimmte Energien außergewöhnlich durchlässig ist. Dies modifiziert die Schwierigkeit von Magieproben in unmittelbarer Nähe und beeinflusst zudem Beschwörungsmagie im Allgemeinen.
Energielinien sind in der Regel nur mit magischer Hilfe wahrzunehmen und erscheinen dann visuell als farbiger Schleier, welcher in der Nähe fester Materie am intensivsten ist und sich schnell im Raum verliert. Insbesondere bei schwachen Energielinien ist daher lediglich eine namensgebende Linie entlang des Bodens zu sehen. Da es sich nicht um wirkende Magie handelt, sondern lediglich um ein kosmisches Phänomen, sind spezialisierte Magien notwendig um die Präsenz von Energielinien zu offenbaren. „Magie entdecken“ ist beispielsweise zu allgemein, um sich für diesen Zweck zu eignen. Manche Wesen sind allerdings auch feinfühlig genug Energielinien ohne magische Mittel zu erspüren. Die wahrnehmbare Magiestärke eines Meridians entspricht dann der Probewurf-Modifikation für Magieproben, auf welche später genauer eingegangen wird.
Je nach Intensität der Überlappung unterscheidet man zwischen schwachen, mäßigen, starken und überwältigenden Energielinien. Entlang dieser Reihe nehmen nicht nur Seltenheit, Auswirkungen und Wahrnehmbarkeit zu, sondern auch die räumlichen Ausmaße der Linie. Während schwache Meridiane kaum mehr sind als ein dünner, schimmernder Strich, handelt es sich bei überwältigenden Meridianen um breite, leuchtende Pfade. Um von den Auswirkungen einer Energielinie betroffen zu werden, muss sich ein Wesen genau auf dieser befinden. Demnach ist es zwar wesentlich wahrscheinlicher zufällig einem überwältigenden Meridian ausgesetzt zu sein, als einem Schwachen, doch wird dies rein statistisch durch ihre Seltenheit mehr als kompensiert.
Zusätzlich zur Intensität einer Energielinie unterscheidet man zwischen primären und sekundären Meridianen. Primäre Meridiane sind die eigentlichen Energielinien, die durch die Überlappung der Weltensphäre mit Æthersphäre, Astralsphäre, Traumsphäre und Schattensphäre zustande kommen. Sekundäre Meridiane sind vielmehr als intensive elementare Präsenzen in der Natur zu sehen - Vulkane, Gebirgszüge, Flüsse, Passatwinde - welche eine Verbindung zur Elementaren Sphäre erleichtern. Während sich sekundäre Meridiane anhand der umgebenden Weltensphäre gut erahnen lassen, ist dies bei primären Meridianen nicht möglich, denn nicht durch jeden Schatten verläuft beispielsweise auch ein Schattenmeridian. Andererseits können gewisse Umstände die Entstehung primärer Meridiane begünstigen oder gar bedingen, denn ein Schattenmeridian kann außerhalb dauerhafter Schatten schlichtweg nicht existieren. Letztlich entscheidet der SL anhand der unten folgenden Tabellen, ob eine Energielinie präsent ist oder nicht.


Primäre Meridiane

Die durch die Überlappung der Weltensphäre mit Æthersphäre, Astralsphäre, Traumsphäre und Schattensphäre bedingten primären Meridiane modifizieren die Schwierigkeitsgrade von Magieproben zur Anwendung jener Magien, die ihre Energie aus der entsprechenden Sphäre beziehen können. Im Kontext der Energielinien macht es also Sinn, die Schulen des Ostens heranzuziehen, welche Magien nach der Herkunft der verwendeten Energien einteilt. Zusätzlich beeinflussen diese Energielinen auch Beschwörungsmagie im Allgemeinen, wobei jede Art Meridian eine eigene Auswirkung hat und diese gegebenenfalls kumulativ zu einer Modifikation des SG der Magieprobe ist.

  • Æthermeridiane werden auch „Ley-Linien“ oder „Ley-Meridiane“ genannt. Sie erscheinen als magentafarbene Linien oder Schleier. Ihr Vorkommen ist völlig zufällig und nicht von weltlichen Umständen bedingt, wobei die regelmäßige und extensive Anwendung arkaner Magie am gleichen Ort ihre Entstehung begünstigt und wahrscheinlicher macht. Ihre Präsenz erleichtert die Anwendung von Æthermagie und erschwert zugleich die Anwendung von Astralmagie. Bei Projektionen unterstützen sie die Manifestation der beschworenen Wesen und verliehen ihnen so zusätzliche Essenzpunkte und erhöhen ein wenig ihre Widerstandskraft gegen Verbannung. Bei Wesen die durch Portale herbeigeholt werden wird nur die Widerstandskraft gegen Verbannung gefördert, dies jedoch in stärkerem Ausmaß. Wesen, die mit Magien des Konzepts der Konvokation gerufen werden, erhalten durch die Kanalisierung über diese Meridiane eine geringfügige Regeneration, während Inkarnationen bei Gelingen der Magieprobe zusätzliche Erfolgspunkte zuteil werden.
  • Astralmeridiane werden auch „Psy-Linien“ oder „Psy-Meridiane“ genannt. Sie erscheinen als azurblaue Linien oder Schleier. Ihr Vorkommen ist völlig zufällig und nicht von weltlichen Umständen bedingt, wobei die regelmäßige und extensive Anwendung von Psionik am gleichen Ort ihre Entstehung begünstigt und wahrscheinlicher macht. Ihre Präsenz erleichtert die Anwendung von Astralmagie und erschwert zugleich die Anwendung von Æthermagie. Bei Projektionen machen sie die Manifestation mächtigerer Wesen wahrscheinlicher, beeinflussen also den Prozentwurf mit dem der GW der beschworenen Wesen bestimmt wird. Bei Portalbeschwörungen und Inkarnationen erleichtern sie eventuell anfallende geistige Duelle zum Unterwerfen der beschworenen Wesen, während Wesen, die mit Magien des Konzepts der Konvokation gerufen werden, durch die Kanalisierung über diese Meridiane eine stärkere mentale Verbindung zum Beschwörer knüpfen, was effektiv ihre Reaktionszeit verkürzt und einen Bonus auf ihre Initiative bewirkt.
  • Traummeridiane werden auch „Hym-Linien“ oder „Hym-Meridiane“ genannt. Sie erscheinen als türkise Linien oder Schleier. Ihr Vorkommen ist an Orten natürlicher Idylle und Schönheit wahrscheinlicher und in Gegenwart meisterlicher Kunstwerke ist ihre Entstehung begünstigt. Ihre Präsenz erleichtert die Anwendung von Traummagie und erschwert zugleich die Anwendung von Schattenmagie. Außerdem wird der Aufwand jeglicher Beschwörungsmagie prozentual gemindert während die Aktionsinitiative um einen festen Betrag verbessert wird.
  • Schattenmeridiane werden auch „Kor-Linien“ oder „Kor-Meridiane“ genannt. Sie erscheinen als tiefviolette Linien oder Schleier. Ihr Vorkommen ist an Orten stetiger Dunkelheit wahrscheinlicher während ihr Entstehen in Abwesenheit von Schatten ausgeschlossen ist. Ihre Präsenz vereinfacht die Anwendung von Schattenmagie, erschwert zugleich die Anwendung von Traummagie und erleichtert jedem beschworenen Wesen die Interaktion mit der Realität, indem ein Bonus auf zwei zuvor gewählte Probewürfe verliehen wird. Statt einem Probewurf kann auch der Schadenswurf gewählt werden. Die Auswirkung ist für alle zusammen beschworenen Wesen gleich. Inkarnationen werden hingegen bei Gelingen der Magieprobe zusätzliche Erfolgspunkte zuteil.

Sekundäre Meridiane

Die durch intensive elementare Präsenzen in der Natur bedingten sekundären Meridiane modifizieren die Schwierigkeitsgrade von Magieproben zur Anwendung der jeweiligen Elementarmagien, weshalb auch hier die Einteilung gemäß der Schulen des Ostens sinnvoll ist. Abgesehen von der Modifikation des SGs von Elementarbeschwörungen haben diese Meridiane keine weiteren Auswirkungen auf Beschwörungsmagie.

  • Feuermeridiane werden auch „Pyromeridiane“ genannt. Sie erscheinen als orangerote Linien oder Schleier und können dauerhaft an Orten geothermischer Aktivität vorhanden sein, also in der Nähe von heißen Quellen und vor allem bei aktiven Vulkanen. Dabei verlaufen sie stets in Richtung der thermischen Strömung, was auch Aufschluss über unterirdische Bewegungen geben kann. Ihre Nutzung könnte allerdings auch massiv dadurch behindert sein, dass sie beispielsweise inmitten eines Lavastroms verlaufen. Temporär können diese Meridiane auch bei großen und andauernden Bränden auftreten, wobei ihr Verlauf dann turbulent, schnell veränderlich und dabei kaum vorherzusagen ist. Ihre Intensität ist stets direkt abhängig von der vorzufindenden Temperatur, ihre Präsenz erleichtert die Anwendung von Feuermagie und erschwert zugleich die Anwendung von Wassermagie.
  • Erdmeridiane werden auch „Geomeridiane“ genannt. Sie erscheinen als ockergelbe Linien oder Schleier und können entlang von Gebirgsrücken oder Schluchten verlaufen. Ihre Intensität ist dann stets direkt abhängig von der relativen Höhe oder Tiefe im Vergleich zur Umgebung, also den darunter liegenden oder einschließenden Erdmassen. Auch entlang natürlicher Gänge und Höhlensysteme können diese Meridiane auftauchen. Das Vorhandensein metallischer Erze begünstigt ihre Entstehung und Wesen die in der Lage sind magnetische Felder wahrzunehmen, spüren auch ihren Verlauf. Somit kann ein Kompass beim Aufspüren dieser Meridiane helfen, wobei starke Meridiane im Gegenzug derartige Geräte ablenken oder gar zerstören können. Ihre Präsenz erleichtert die Anwendung von Erdmagie und erschwert zugleich die Anwendung von Luftmagie.
  • Wassermerdiande werden auch „Hydromeridiane“ genannt. Sie erscheinen als blaugrüne Linien oder Schleier und können nur parallel zu steten Strömungen, wie beispielsweise Bächen, Flüssen oder Meeresströmungen verlaufen. Dabei folgen sie in aller Regel der stärksten Strömung oder der größten Tiefe eines Gewässers, was ihre Nutzung erschweren kann. Ihre Intensität ist stets direkt abhängig von der Menge der bewegten Wassermassen, ihre Präsenz erleichtert die Anwendung von Wassermagie und erschwert zugleich die Anwendung von Feuermagie. Magien die auf Kälte basieren oder Eis hervorrufen profitieren nur von kalten Strömungen, jedoch auch vom Vorhandensein erstarrter Wassermassen, die durch ihre einstige Strömung eine eindeutige Ausrichtung haben. In diesem Fall spricht man dann von „Eismeridianen“ oder „Kryomeridianen“.
  • Luftmeridiane werden auch „Aeromeridane“ genannt. Sie erscheinen als graublaue Linien oder Schleier und sind dauerhaft an Orten vorzufinden, an denen ein stetiger und gerichteter Wind geht, wie etwa ein Passatwind. Ihre Intensität ist stets direkt abhängig von durchschnittlich vorherrschenden Windstärke, nimmt also auch bei zeitweiligen Flauten nicht ab. Sollte der Wind allmählich seine Richtung ändern, richtet sich der Meridian ebenfalls neu aus. Momentane Abweichungen beeinflussen seinen Verlauf jedoch nicht. Temporär können diese Meridiane auch in Stürmen und Gewittern auftreten, wobei ihr Verlauf dann turbulent, schnell veränderlich und dabei kaum vorherzusagen ist. Ihre Intensität ist dann abhängig von der momentanen Windstärke oder der Stärke der herrschenden elektrischen Felder. Ihre Präsenz erleichtert die Anwendung von Luftmagie und erschwert zugleich die Anwendung von Erdmagie.

Intensität und Vorkommen

Im Folgenden liefern einige Tabellen Informationen über die Auswirkung von Energielinien und bieten dem SL Entscheidungshilfe bezüglich ihres Vorkommens in der Spielwelt.
Für die Nutzung von Energielinien gilt die Bedingung, dass der Magieanwender sehen oder genau wissen muss, wo sich der Meridian befindet und dann entweder sich selbst oder den Wirkungsbereich darauf positionieren muss, um von der Auswirkung zu profitieren. Grade bei schwachen Energielinien kann der SL entscheiden, dass nur wenn der Charakter mit beiden Füßen auf dem Meridian steht, eine Wirkung zu bemerken ist. Bei stärkeren Energielinien, deren Existenz der SL bereits für ein Gebiet festgelegt hat, ist eine geringe Wahrscheinlichkeit gegeben, dass ein Charakter auch ohne sein Wissen zufällig richtig steht, um von der Präsenz des Meridians profitieren zu können. Der SL kann einen Prozentwurf ausführen, um zu ermitteln ob solch eine zufällige Nutzung stattfindet. Die Angaben für die verschiedenen Konzepte der Beschwörung sind die Auswirkungen der Energielinen in folgender Reihenfolge: Æther, Astral, Traum, Schatten.

Auswirkung schwache
Meridiane
mäßige
Meridiane
starke
Meridiane
überwältigende
Meridiane
Magieproben
(Magiestärke)
±1
(VZ 1)
±2
(VZ 2)
±4
(VZ 4)
±7
(VZ 7)
Projektion Æ: +5% EZ & +1 gegen Verbannung
A: GW-Wurf +10%
T: Aufwand -10% & Initiative +2
S: zwei Probewürfe +1
Æ: +10% EZ & +2 gegen Verbannung
A: GW-Wurf +20%
T: Aufwand -20% & Initiative +4
S: zwei Probewürfe +2
Æ: +25% EZ & +3 gegen Verbannung
A: GW-Wurf +40%
T: Aufwand -40% & Initiative +6
S: zwei Probewürfe +3
Æ: +50% EZ & +4 gegen Verbannung
A: GW-Wurf +60%
T: Aufwand -60% & Initiative +10
S: zwei Probewürfe +4
Portal Æ: +2 gegen Verbannung
A: +1 im geistigen Duell
T: Aufwand -10% & Initiative +2
S: zwei Probewürfe +1
Æ: +4 gegen Verbannung
A: +2 im geistigen Duell
T: Aufwand -20% & Initiative +4
S: zwei Probewürfe +2
Æ: +6 gegen Verbannung
A: +4 im geistigen Duell
T: Aufwand -40% & Initiative +6
S: zwei Probewürfe +3
Æ: +10 gegen Verbannung
A: +8 im geistigen Duell
T: Aufwand -60% & Initiative +10
S: zwei Probewürfe +4
Konvokation Æ: 1 EZ/5 Runden
A: Reaktionszeit -2
T: Aufwand -10% & Initiative +2
S: zwei Probewürfe +1
Æ: 1 EZ/3 Runden
A: Reaktionszeit -3
T: Aufwand -20% & Initiative +4
S: zwei Probewürfe +2
Æ: 1 EZ/Runde
A: Reaktionszeit -5
T: Aufwand -40% & Initiative +6
S: zwei Probewürfe +3
Æ: 2 EZ/Runde
A: Reaktionszeit -8
T: Aufwand -60% & Initiative +10
S: zwei Probewürfe +4
Inkarnation Æ: +3 EP
A: +1 im geistigen Duell
T: Aufwand -10% & Initiative +2
S: +3 EP
Æ: +6 EP
A: +2 im geistigen Duell
T: Aufwand -20% & Initiative +4
S: +6 EP
Æ: +9 EP
A: +4 im geistigen Duell
T: Aufwand -40% & Initiative +6
S: +9 EP
Æ: +15 EP
A: +8 im geistigen Duell
T: Aufwand -60% & Initiative +10
S: +15 EP
zufällige Nutzung kann nicht geschehen 1% 5% 10%

Bezüglich des Vorkommens von Energielinien sei angemerkt, dass die Präsenz dauerhafter Meridiane ausschlaggebend sein kann für die Niederlassung von Magieanwendern in einem Gebiet. Befindet sich in einer Stadt beispielsweise ein Turm eines Magiers oder gar eine Akademie der Magie, könnte der Grund dafür die günstige Lage eines Meridians sein. Kreuzungspunkte mehrerer Energielinien, eine große Seltenheit und bei gegensätzlichen Meridianen sogar ausgeschlossen, können einen unscheinbaren Ort zu einem umkämpften Gebiet machen. Die Magiestärke an einem solchen Kreuzungspunkt beträgt das Anderthalbfache des stärkeren Meridians. Sowohl die Modifikation der Magieproben als auch die Auswirkungen auf Beschwörungen sind dann dementsprechend anzupassen.
Ansonsten kann der SL unter Berücksichtigung der weltlichen Begebenheiten auf die folgende Tabelle würfeln, wenn ein Charakter magische Mittel zum Entdecken von Energielinien einsetzt und damit seine Umgebung untersucht. Ist ein Meridian vorhanden, kann der SL dessen Art anhand der Begebenheiten bestimmen oder ebenfalls den Zufall entscheiden lassen (mit 1W8 auf die obige Auflistung würfeln). Ergibt der Prozentwurf einen Kreuzungspunkt, bedeutet dies, dass sich in der Nähe zwei Meridiane befinden und überschneiden. Es wird erneut gewürfelt und resultiert dies in einer Intensität, gilt diese für beide sich kreuzenden Linien. Der Kreuzungspunkt wirkt jedoch wie eine Energielinie der nächst stärkeren Intensität, wenn es sich um zwei Meridiane gleicher Art handelt, ansonsten sind lediglich ihre Wirkungen kumulativ. Die Umgebung muss natürlich beide Arten an Energielinien erlauben und begünstigen. Außerdem ist die Überschneidung gegensätzlicher Meridiane nicht möglich, ihre Wirkungen würden sich aufheben und so die Existenz des Kreuzungspunktes negieren. Die Auswirkung der Kreuzung zweier gleicher überwältigender Meridiane bleibt dem SL überlassen, wobei ein solcher Ort von so großem magischen Potential ist, dass die Präsenz mit bloßen Auge sichtbar und am ganzen Körper spürbar sein dürfte. Sollte der wiederholte Prozentwurf einen weiteren Kreuzungspunkt ergeben, bedeutet dies eine weitere Überkreuzung in unmittelbarerer Umgebung, nicht etwa das Zusammenlaufen dreier Meridiane in einem Punkt. Dies ist nicht möglich. Es wird ansonsten verfahren wie oben angegeben. Sollte der wiederholte Prozentwurf kein Ergebnis haben, negiert dies die zusätzliche Energielinie, doch dann wird solange gewürfelt, bis die Intensität der verbliebenen Meridiane ermittelt wurde.

Vorkommen schwache
Meridiane
mäßige
Meridiane
starke
Meridiane
überwältigende
Meridiane
Kreuzungspunkt kein Ergebnis
normal 1-2 3 - - - 4-100
günstig 1-8 9-12 13-15 15-16 17 18-100
stark begünstigt 1-24 25-36 37-42 43-47 48 -50 51-100

Interne Meridiane

Im Osten Iunas kennt man auch so genannte „interne Meridiane“ oder „Chi-Meridiane“. Dabei handelt es sich um Energiebahnen, die im Körper von Lebewesen verlaufen und die sowohl zum Vorteil als auch zum Nachteil eines Wesens beeinflusst werden können. Die Nutzung dieser Meridiane steht im Mittelpunkt der fernöstlichen Medizin sowie der Transzendenzmagiemethode der Kampftechniken.