Blut des Tigers (Technik)
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Voraussetzung: Wille des Tigers |
Zugehörigkeit: Schule des Tigers |
Diese Technik erlaubt dem Anwender seine letzten Reserven zu mobilisieren und so neue Kraft zu schöpfen oder gar eigene Wunden zu schließen. Dabei wird jedoch seine körperliche und geistige Konstitution erschüttert. Beim Wirken kann der Anwender bis zu [Ehre + 1] Attributspunkte opfern. Für jeden Punkt ST-Zähigkeit heilt er umgehend 1W4 Lebenspunkte, für jeden Punkt PE-Wille werden sofort 2W6 Ausdauerpunkte aufgefrischt.
Die geopferten Attributspunkte von ST-Zähigkeit regenerieren sich nach einem Tag, bei PE-Wille dauert dies lediglich eine Stunde. Die temporären Abzüge sind auf dem Charakterblatt der Charaktermappe zu vermerken. Sinkt die maximale Lebenskraft dadurch unter die momentane Lebenskraft, gilt dies als temporäre neue Obergrenze für natürliche und magische Heilung. Daher sollte diese Technik stets mit Bedacht eingesetzt werden, am besten erst wenn die aktuelle Lebenskraft bereits sehr gering ist oder um sich nach dem Ende eines Kampfes wieder aufzuraffen. In gleicher Weise ist zu beachten, dass ST-Zähigkeit für die Ermittlung des maximalen Chi eine Rolle spielt.
Die Erweiterungen dieser Technik erlauben den Körper des Anwenders zu kurzzeitigen Bestleistungen anzutreiben, vergleichbar mit einem Adrenalinschub. Dabei wird die nächstmögliche, passende Aktion mit bevorzugtem Probewurf durchgeführt, bei mehrfacher Auswahl gilt sie als entsprechend mehrfach bevorzugt.
Ein Rückschlag beim Wirken dieser Technik äußert sich in pochenden Kopfschmerzen, begleitet von Blutungen aus Ohren, Nase und Augen. Effektiv ist der Anwender dann für einige Runden mit Trägheit geschlagen.
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Erweiterung: Heilung +1 AU (2 EP); nächster Angriffswurf bevorzugt (5 EP); nächster Verteidigungswurf bevorzugt (5 EP); Heilung +1 LE (6 EP) |