Shèng Huánghūn (Ahnengeist): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Weitere Namen und Titel:''' Die Ambition der Sieben; Hüter der grauen Pforte; wörtlich: „Heiliger der Abenddämmerung“
 
'''Weitere Namen und Titel:''' Die Ambition der Sieben; Hüter der grauen Pforte; wörtlich: „Heiliger der Abenddämmerung“
  
'''Beschreibung:''' Den Legenden zufolge war '''Huánghūn Jiào''' zu Lebzeiten ein brillanter Adept der arkanen Künste. Getrieben von Ambition und Wissenshunger strebte er stets nach nichts geringerem als Perfektion. Er war eines der vier Gründungsmitglieder der Sieben, einer Gruppe von Abenteurern, denen so manche Heldentat zugeschrieben wird. Ihre Namen sind in regionalen Mythen und Folklore verewigt, und auch wenn es nur wenige handfeste historische Belege für die meisten dieser Erzählungen gibt, liegen den meisten tatsächlich reale Ereignisse zugrunde. Die beiden größten Errungenschaften der Sieben sind sicherlich, dass es ihnen gelang den dämonischen Kriegsherren Cánrěnyìtú niederzuringen, und den von Wahnsinn geschlagenen Drachen Yěhuǒ von seinen Leiden zu erlösen. Im Zuge seiner Abenteuer legte '''Huánghūn Jiào''' allerdings einen zunehmenden Pragmatismus an den Tag, welcher sich nur wenig um moralische Fragen kümmerte. In seinen letzten Jahren veröffentliche er einige ethisch grenzwertige magische Theorien und soll sich angeblich verbotenen Praktiken bedient haben. Dies befleckte zwar sein Ansehen in akademischen Kreisen, zog aber dennoch zu keinem Zeitpunkt die Bedeutung seiner vorigen Tagen in Zweifel. Die Erscheinung der historischen Gestalt '''Huánghūn Jiàos''' ist mit einigen vereinzelten Gemälden ziemlich sicher belegt, das wohl zuverlässigste Abbild ist jedoch seine Statue im Mohei Siyuan. Er wird stets als hochgewachsener Mann mit Glatze, hagrerem Gesicht und gestrengem Blick dargestellt. Sein langer schwarzer Bart ist kunstvoll geflochten und er trägt eine imposante Robe mit diversen Insignien seines Status. Jene, die schon mit dem Ahnengeist in Kontakt treten konnten, bestätigen diese Erscheinung, allerdings nun als schattenhafte, graue Silhouette. Mit Errichtung des Schreins wurde ihm post mortem der Ehrentitel '''Shèng Huánghūn''' zuteil, welcher ihn als Weisen oder Heiligen emporhebt.
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'''Beschreibung:''' Den Legenden zufolge war '''Huánghūn Jiào''' zu Lebzeiten ein brillanter Adept der arkanen Künste. Getrieben von Ambition und Wissenshunger strebte er stets nach nichts geringerem als Perfektion. Er war eines der vier Gründungsmitglieder der Sieben, einer Gruppe von Abenteurern, denen so manche Heldentat zugeschrieben wird. Ihre Namen sind in regionalen Mythen und Folklore verewigt, und auch wenn es nur wenige handfeste historische Belege für die meisten dieser Erzählungen gibt, liegen vielen tatsächliche Ereignisse zugrunde. Die beiden größten Errungenschaften der Sieben sind sicherlich, dass es ihnen gelang den dämonischen Kriegsherren Cánrěnyìtú niederzuringen, und den von Wahnsinn geschlagenen Drachen Yěhuǒ von seinen Leiden zu erlösen. Im Zuge seiner Abenteuer legte '''Huánghūn Jiào''' allerdings einen zunehmenden Pragmatismus an den Tag, welcher sich nur wenig um moralische Fragen kümmerte. In seinen letzten Jahren veröffentliche er einige ethisch grenzwertige magische Theorien und soll sich angeblich verbotener Praktiken bedient haben. Dies befleckte zwar sein Ansehen in akademischen Kreisen, zog aber dennoch zu keinem Zeitpunkt die Bedeutung seiner vorigen Taten in Zweifel. Die Erscheinung der historischen Gestalt '''Huánghūn Jiàos''' ist mit einigen vereinzelten Gemälden ziemlich sicher belegt, das wohl zuverlässigste Abbild ist jedoch seine Statue im Mohei Siyuan. Er wird stets als hochgewachsener Mann mit hagerem Gesicht und gestrengem Blick dargestellt. Sein langes Haar ist kunstvoll geflochten und er trägt eine imposante Robe mit diversen Insignien seines Status. Jene, die schon mit dem Ahnengeist in Kontakt treten konnten, bestätigen diese Erscheinung, allerdings nun als schattenhafte, graue Silhouette. Mit Errichtung des Schreins wurde ihm post mortem der Ehrentitel '''Shèng Huánghūn''' zuteil, welcher ihn als Weisen oder Heiligen emporhebt.  
 
 
'''Heimstatt und Anhänger:''' Der weit abgelegene „Mohei Siyuan“, der Zerbrochene Schrein, ist nicht nur '''Shèng Huánghūn''' sondern allen sieben legendären Helden seiner Gemeinschaft gewidmet und wird daher auch „Schrein der Sieben“ genannt. Er liegt am Ende der Mohei Xiágǔ, einer zerklüfteten Schlucht im Gebirge nordöstlich der regionalen Hauptstadt Tsuling, in der Provinz Zhungsheng. Den Mohei Siyuan zu erreichen, um den ehrwürdigen Ahnen zu huldigen, stellt an sich schon eine körperliche Strapaze und eine spirituelle Erfahrung dar. Die imposanten, kuppelartigen Gebäude des Schreins sind größtenteils in die Klippen der Schlucht geschlagen und bieten so Schutz vor der oft harschen Witterung, während mehrere Quellen einen kleinen See speisen, welcher als grüne Oase der Ruhe nach einer solchen Pilgerreise dienen kann. Hier kultivieren die Hüter des Schreins, die Familie Shao, auch alles was zum Überleben nötig ist. Tatsächlich sorgt die abgeschiedene Lage dafür, dass sich heutzutage nur noch selten Pilger im Schrein einfinden, und es besteht die begründete Sorge, dass die Sieben allmählich in Vergessenheit geraten könnten. <span style="font-size:500%; margin-left:0.5em; margin-right:0.5em; float: right;">❂</span> '''Shèng Huánghūn''' scheint hier jedoch die Ausnahme zu sein, ist er doch über die Grenzen des Schreins bekannt. In so manchem theoretischen Werk der arkanen Künste finden sich Referenzen zu seinen akademischen Errungenschaften, wenn auch meist unter seinem bürgerlichen Namen, und seine umstritteneren Theorien werden in konspirativen Kreisen mit gedämpften Stimmen diskutiert. Dies macht ihn unbestritten zum Machtvollsten der Sieben Ahnen. Auch ist ihm als einzigem der Sieben ein konkretes Symbol zueigen, der so genannte Stern von Huánghūn, ein weißer Kreis umgeben von acht weißen Spitzen, eingeschrieben in einen größeren schwarzen Kreis.  
 
  
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'''Heimstatt und Anhänger:''' Der weit abgelegene Mohei Siyuan, der Zerbrochene Schrein, ist nicht nur '''Shèng Huánghūn''' sondern allen sieben legendären Helden seiner Gemeinschaft gewidmet und wird daher auch „Schrein der Sieben“ genannt. Er liegt am Ende der Mohei Xiágǔ, einer zerklüfteten Schlucht im Gebirge nordöstlich der regionalen Hauptstadt Tsuling, in der Provinz Zhungsheng. Den Mohei Siyuan zu erreichen, um den ehrwürdigen Ahnen zu huldigen, stellt an sich schon eine körperliche Strapaze und eine spirituelle Erfahrung dar. Die imposanten, kuppelartigen Gebäude des Schreins sind größtenteils in die Klippen der Schlucht geschlagen und bieten so Schutz vor der oft harschen Witterung, während mehrere Quellen einen kleinen See speisen, welcher als grüne Oase der Ruhe nach einer solchen Pilgerreise dienen kann. Hier kultivieren die Hüter des Schreins, die Familie Shao, auch alles was zum Überleben nötig ist. Tatsächlich sorgt die abgeschiedene Lage dafür, dass sich heutzutage nur noch selten Pilger im Schrein einfinden, und es besteht die begründete Sorge, dass die Sieben allmählich in Vergessenheit geraten könnten. <span style="font-size:500%; margin-left:0.33em; margin-right:0.33em; float: right;">❂</span> '''Shèng Huánghūn''' scheint hier jedoch die Ausnahme zu sein, ist er doch über die Grenzen des Schreins bekannt. In so manchem theoretischen Werk der arkanen Künste finden sich Referenzen zu seinen akademischen Errungenschaften, wenn auch meist unter seinem bürgerlichen Namen, und seine umstritteneren Theorien werden in konspirativen Kreisen mit gedämpften Stimmen diskutiert. Dies macht ihn unbestritten zum Machtvollsten der Sieben Ahnen. Auch ist ihm als einzigem der Sieben ein konkretes Symbol zueigen, der so genannte „Stern von Huánghūn“, ein weißer Kreis umgeben von acht weißen Spitzen, eingeschrieben in einen größeren schwarzen Kreis.
  
 
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Aktuelle Version vom 16. Februar 2025, 02:24 Uhr

Ahnengeist ShengHuanghun.jpeg

Beschreibung und Hintergrund

Zuordnung: erhabener Ahnengeist

Gesinnung: Chaotisch Neutral

Weitere Namen und Titel: Die Ambition der Sieben; Hüter der grauen Pforte; wörtlich: „Heiliger der Abenddämmerung“

Beschreibung: Den Legenden zufolge war Huánghūn Jiào zu Lebzeiten ein brillanter Adept der arkanen Künste. Getrieben von Ambition und Wissenshunger strebte er stets nach nichts geringerem als Perfektion. Er war eines der vier Gründungsmitglieder der Sieben, einer Gruppe von Abenteurern, denen so manche Heldentat zugeschrieben wird. Ihre Namen sind in regionalen Mythen und Folklore verewigt, und auch wenn es nur wenige handfeste historische Belege für die meisten dieser Erzählungen gibt, liegen vielen tatsächliche Ereignisse zugrunde. Die beiden größten Errungenschaften der Sieben sind sicherlich, dass es ihnen gelang den dämonischen Kriegsherren Cánrěnyìtú niederzuringen, und den von Wahnsinn geschlagenen Drachen Yěhuǒ von seinen Leiden zu erlösen. Im Zuge seiner Abenteuer legte Huánghūn Jiào allerdings einen zunehmenden Pragmatismus an den Tag, welcher sich nur wenig um moralische Fragen kümmerte. In seinen letzten Jahren veröffentliche er einige ethisch grenzwertige magische Theorien und soll sich angeblich verbotener Praktiken bedient haben. Dies befleckte zwar sein Ansehen in akademischen Kreisen, zog aber dennoch zu keinem Zeitpunkt die Bedeutung seiner vorigen Taten in Zweifel. Die Erscheinung der historischen Gestalt Huánghūn Jiàos ist mit einigen vereinzelten Gemälden ziemlich sicher belegt, das wohl zuverlässigste Abbild ist jedoch seine Statue im Mohei Siyuan. Er wird stets als hochgewachsener Mann mit hagerem Gesicht und gestrengem Blick dargestellt. Sein langes Haar ist kunstvoll geflochten und er trägt eine imposante Robe mit diversen Insignien seines Status. Jene, die schon mit dem Ahnengeist in Kontakt treten konnten, bestätigen diese Erscheinung, allerdings nun als schattenhafte, graue Silhouette. Mit Errichtung des Schreins wurde ihm post mortem der Ehrentitel Shèng Huánghūn zuteil, welcher ihn als Weisen oder Heiligen emporhebt.

Heimstatt und Anhänger: Der weit abgelegene Mohei Siyuan, der Zerbrochene Schrein, ist nicht nur Shèng Huánghūn sondern allen sieben legendären Helden seiner Gemeinschaft gewidmet und wird daher auch „Schrein der Sieben“ genannt. Er liegt am Ende der Mohei Xiágǔ, einer zerklüfteten Schlucht im Gebirge nordöstlich der regionalen Hauptstadt Tsuling, in der Provinz Zhungsheng. Den Mohei Siyuan zu erreichen, um den ehrwürdigen Ahnen zu huldigen, stellt an sich schon eine körperliche Strapaze und eine spirituelle Erfahrung dar. Die imposanten, kuppelartigen Gebäude des Schreins sind größtenteils in die Klippen der Schlucht geschlagen und bieten so Schutz vor der oft harschen Witterung, während mehrere Quellen einen kleinen See speisen, welcher als grüne Oase der Ruhe nach einer solchen Pilgerreise dienen kann. Hier kultivieren die Hüter des Schreins, die Familie Shao, auch alles was zum Überleben nötig ist. Tatsächlich sorgt die abgeschiedene Lage dafür, dass sich heutzutage nur noch selten Pilger im Schrein einfinden, und es besteht die begründete Sorge, dass die Sieben allmählich in Vergessenheit geraten könnten. Shèng Huánghūn scheint hier jedoch die Ausnahme zu sein, ist er doch über die Grenzen des Schreins bekannt. In so manchem theoretischen Werk der arkanen Künste finden sich Referenzen zu seinen akademischen Errungenschaften, wenn auch meist unter seinem bürgerlichen Namen, und seine umstritteneren Theorien werden in konspirativen Kreisen mit gedämpften Stimmen diskutiert. Dies macht ihn unbestritten zum Machtvollsten der Sieben Ahnen. Auch ist ihm als einzigem der Sieben ein konkretes Symbol zueigen, der so genannte „Stern von Huánghūn“, ein weißer Kreis umgeben von acht weißen Spitzen, eingeschrieben in einen größeren schwarzen Kreis.


Verliehene Kräfte

Gebete und Manifestationen

Grad I Grad II Grad III Grad IV Grad V Grad VI Grad VII
Kontakt Kampfheilung Angriff Verteidigung G V G VI Beschwörung
Grabeshand Ruf des Fleisches Geisterform G IV G V -- --
Grauer Schleier Vergangenes Leben Gnadenstoß G IV -- -- --
Kleine Gnade -- Zurück ins Leben -- -- -- --
Ungnade -- -- -- -- -- --

Angriff: „Schwur von Xūnyiè“          
Grad: III Zyklenreferenz: Verderben
SG / Macht: 14 / 14 Kosten: 6 MP
Reichweite: 20 m Komponenten: W, G, M (Paktfokus)
Zeitaufwand: 4 AP / ±0 Wirkungsbereich: [Rang] Ziele
Wirkungsdauer: 1 Runde (speziell) Verteidigung: [100% S | 50% A | 25% K]
Diese düstere Anrufung animiert bis zu [Rang] Leichen in bis zu 20 Metern Entfernung und lässt diese entsprechend viele Ziele attackieren, welche sich ebenfalls in Reichweite befinden müssen. Der Angriff erfolgt jedoch erst am Ende der nächsten Runde, da die animierten Untoten etwas Zeit benötigen sich aufzuraffen und sich ihrem Opfer unweigerlich zu nähern. Jeder Angriff verursacht dann 2W6 SP durch Wucht, Schnitt oder Stich, wobei der Schadenstyp zufällig ermittelt und passend interpretiert wird. Dieser Schaden gilt als magisch und kann durch einen entsprechenden Verteidigungswurf gemindert werden. Sollte ein Ziel von mehreren Untoten attackiert werden, gilt der erzielte Verteidigungswert gegen alle diese Angriffe.
Der Schaden kann jedoch auch gänzlich verhindert werden, indem sich das Ziel entweder binnen der Verzögerungsrunde aus der Reichweite entfernt, oder die angreifenden Untoten mit Waffe oder Magie niederstreckt. Für diesen Zweck besitzt jeder animierte Untote 10 Zustandspunkte, ein passives Ausweichen von 5 und ein passives Widerstehen von 10. Sie führen keine Defensivaktionen durch, sondern sind alleine auf ihren Angriff fokussiert. Der SG um sie zu bannen entspricht jedoch der Macht dieser Anrufung. Nachdem sie ihre Attacke durchgeführt haben, brechen die Untoten wieder leblos zusammen und können von dieser Anrufung nicht nochmals animiert werden.
Sind innerhalb der Reichweite nicht genug sterbliche Überreste vorhanden, die (noch) animiert werden könnten, erscheinen zusätzlich schattenhafte Schemen, bis die mögliche Anzahl von [Rang] Untoten erreicht ist. Die Schemen verhalten sich genau gleich, richten jedoch mit ihrem Angriff 2W4 SP durch Korruption an. Sie besitzen lediglich 5 Zustandspunkte, dafür jedoch ein passives Ausweichen von 10 und ein passives Widerstehen von 5.
Erweiterung: Macht +1 (2 EP); Reichweite +2 m (3 EP); Zustandspunkte +1 (5)
Rückschlag: Bei Manifestationen gibt es normalerweise keinen Rückschlag.
Leitprinzip: Offensiv
Arkane Referenz: Beschwörung (Inkarnation); Edlennas; Nekromantie (Anima); Schattenmagie (Sein)

Verteidigung: „Gebot von Ayūun“          
Grad: IV Zyklenreferenz: Leben, Tod
SG / Macht: 17 / 20 Kosten: 8 MP
Reichweite: 10 m Komponenten: W, G, O, M (Paktfokus)
Zeitaufwand: 4 AP / spontan Wirkungsbereich: ein Wesen
Wirkungsdauer: augenblicklich Verteidigung: --
Diese Anrufung kann spontan als Defensivaktion gewirkt werden, wenn der Anwender oder ein Wesen in Reichweite Schaden durch Korruption erleiden würde. Daraufhin flammt der Stern von Huánghūn für einen Augenblick gleich einem Heiligenschein um das Haupt des Anwenders auf, und anstatt Schaden zu erleiden wird dem Zielwesen die Hälfte des ermittelten Betrags als Heilung gutgeschrieben. Zuerst wird etwaige Lebenskraft wieder hergestellt, dann verlorene Ausdauer. Dabei wandelt sich die normalerweise düstere Erscheinung der korrupten Energien unweigerlich in eine lichte Aura.
Mit ausreichend Erfolgspunkten kann überschüssige Heilung als temporärer Bonus auf die momentane Ausdauer geltend gemacht werden. Diese Stärkung hält maximal 5W4 Minuten an, einmal verloren können diese Ausdauerpunkte nicht regeneriert werden.
Nachdem der Stern von Huánghūn um das Haupt des Anwenders verblasst ist, erscheint das Symbol auf seiner Stirn, wo es für 5W4 Runden verweilt. Während dieser Zeit gilt der Anwender in allen Belangen zusätzlich als untotes Wesen, eine Konsequenz des intensiven Kontakts mit den negativen und positiven Energien und zugleich Opferkomponente dieser Anrufung.
Erweiterung: nächste Aktion des Ziels gegen untote Wesen bevorzugt (5 EP); überschüssige Heilung verbleibt als Bonus auf mAU (10 EP)×1 .
Rückschlag: Bei Manifestationen gibt es normalerweise keinen Rückschlag.
Leitprinzip: Defensiv
Arkane Referenz: Beschwörung (Inkarnation); Nekromantie (Vita); Schattenmagie (Sein)

Beschwörung (to do)


Paktfokus

Um ein Bündnis mit Shèng Huánghūn einzugehen, muss der Schamane ein persönliches, körperliches Opfer bringen. Dies geht mit der Minderung eines Attributs um einen Punkt einher, wird jedoch mit einer angemessenen mystischen Gabe entschädigt. Die körperliche Veränderung dient dann als permanenter Paktfokus, welcher als materieller Fokus für einige Gebete und alle Manifestationen in diesem Bündnis verwendet werden kann. Der Paktfokus gewährt mit steigendem Bündnisrang zusätzliche besondere Kräfte, die ebenfalls als mystische Gaben gelten.

  • Rang 2: {Dominanz} +1
  • Rang 4: {Dominanz} +3
  • Rang 6: ...
  • Rang 8: ...
  • Rang 10: ...