Spiele (Fertigkeit): Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 19. April 2020, 04:36 Uhr
| Kategorie: Alltag (Kunst) |
Zuordnung: | FW 1-3 allgemein FW 4-10 allgemein |
| Bezugsattribut: IN-Verstand | ||
| Komplexität: 3 | Übliche Spezialisierungen: Brettspiel, Kartenspiel, Würfelspiel | |
Diese Fertigkeit beschreibt die Vertrautheit des Charakters mit geläufigen Glücks- und Gesellschaftsspielen seiner Kultur. Dies umfasst allgemeine Regelkenntnis und grundlegende Strategien für diese Spiele, unabhängig davon ob es sich um Brett-, Karten- oder Würfelspiele handelt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Charakter mit fremdländischen Spielen weniger oder gar nicht vertraut ist, wobei er trotzdem von etwaigen Ähnlichkeiten des Spielprinzips profitiert. Der SL sollte in diesem Sinne die gleichen Erschwernisse und Einschränkungen wie bei Fertigkeitsproben auf „Gesellschaft“ anwenden.
Durch entsprechende Spezialisierung kann ein Charakter jedoch auch ein einzelnes Spiel in all seinen Facetten meistern. Bei den drei vorhandenen Spezialisierungen {Brettspiel}, {Kartenspiel} und {Würfelspiel} handelt es sich lediglich um Vorlagen, von denen konkrete Spezialisierungen abgeleitet werden können. Der Einfachheit halber sollten sehr ähnliche Spiele, beispielsweise regionale Varianten gleichen Prinzips, von einer einzigen Spezialisierung abgedeckt werden, doch letztlich bestimmt der SL welche Grenzen hier für seine Spielwelt gelten.
Alternativ können auch andere Spezialisierungen zum Einsatz kommen, beispielsweise {Suchen}, {Verstecken}, {Verfolgen} oder {Rennen} für verschiedene Bewegungsspiele, oder {Täuschen} und {Turnen} für bestimmte Geschicklichkeitsspiele. Das Ersetzen der üblichen Fertigkeit durch Spiele impliziert den spielerischen Kontext und die damit verbundene Einhaltung gewisser Regeln aber auch das Ausbleiben gravierender Konsequenzen.
Üblicherweise werden Fertigkeitsproben als konkurrierender Probewurf durchgeführt, in dem sich alle Mitspieler miteinander messen. Gegebenenfalls wird für mehrere Spielrunden auch mehrfach gewürfelt. Dann geht es entweder darum, die meisten Runden für sich zu entscheiden, oder der Gesamtsieg geht an den, der über die Runden die meisten Erfolgspunkte ansammeln konnte.
Ein Charakter, der einen Fertigkeitswert von Null in Spiele besitzt, kann natürlich trotzdem bei einem Spiel mitmachen, nachdem ihm die Regeln erklärt wurden. Doch je nach dem, inwiefern Glück oder doch eher Taktik zum Sieg beitragen, kann er sich nicht unbedingt große Hoffnungen darauf machen zu gewinnen.
Im Folgenden werden einige Beispiele für den Einsatz dieser Fertigkeit aufgeführt. Dabei wird stets auch die relevante Spezialisierung genannt. Konkrete Vorschläge für den SG der Fertigkeitsprobe sind dann der Beschreibung der jeweiligen Spezialisierung zu entnehmen. Der SL kann den Schwierigkeitsgrad natürlich auch anhand der allgemeinen Richtlinien selbst festlegen.
- ein bestimmtes (taktisches) Brettspiel spielen {Brettspiel}
- ein bestimmtes (interaktives) Kartenspiel spielen {Kartenspiel}
- ein bestimmtes (glücksbasiertes) Würfelspiel spielen {Würfelspiel}
➊ Laie:
- Die Abzüge für ungeübte Fertigkeiten entfallen bei Spiele.
➍ Adept:
- Einmal pro Sitzung darf eine Spiele-Fertigkeitsprobe vorab zum bevorzugten Probewurf erklärt werden.
- Unterstützt der Charakter einen anderen bei dessen Spiele-Fertigkeitsprobe, wird sein Beitrag zum Probewert um +1 erhöht.
➐ Experte:
- Einmal pro Sitzung darf eine misslungene oder nicht zufrieden stellende Spiele-Fertigkeitsprobe spontan wiederholt werden. Dies gilt auch für einen bevorzugten Probewurf.
- Immer wenn der Spieler einen Würfel außerhalb eines Probe-, Prozent- oder Schadenswurfes wirft, darf er den Wurf einmalig wiederholen. Zieht er eine Karte, darf er diese einmalig zurücklegen, wieder in den Stapel mischen und erneut ziehen. Gleiches gilt für Spielsteine, die aus einem Beutel gezogen werden oder ähnliche Zufallsmethoden. In jedem Fall muss er dann das neue Ergebnis akzeptieren.
➓ Meister:
- Einmal pro Sitzung darf der Probewert einer Spiele-Fertigkeitsprobe nachträglich verdoppelt werden. Dies gilt auch für einen wiederholten oder bevorzugten Probewurf.
- Eine gewürfelte 1 bei Spiele-Fertigkeitsproben bleibt ohne negative Konsequenzen für den Charakter, abgesehen vom möglichen regulären Scheitern der Probe.
- Alle hier aufgeführten Privilegien der Fertigkeit Spiele gelten nun auch für Prozentwürfe, die der Spieler durchführt, insofern sich dies sinnvoll umsetzen lässt. Als Besonderheit darf das Ergebnis daher auch nachträglich halbiert statt verdoppelt werden. Zudem darf der Charakter eines der drei Privilegien, die eigentlich nur einmal pro Sitzung eingesetzt werden dürfen, ein zweites Mal nutzen. Welches das ist, darf er in jeder Sitzung frei und spontan entscheiden.