Okkultismus (Spezialisierung): Unterschied zwischen den Versionen

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Es ist zu beachten, dass Kenntnisse in '''Okkultismus''' noch keine Befähigung darstellen, magische Effekte zu bewirken oder erfolgreiche Beschwörungen durchzuführen. Normalerweise sind dazu spezifische [[Klassenfähigkeiten]] notwendig, die dann auf okkultes Fachwissen zurückgreifen und einen bestimmten [[Spezialisierungswert]] zum Erlernen voraussetzen. Der besonders ausführlichen Anleitung eines [[Rituale|okkulten Ritus]] akribisch Folge zu leisten, kann wohlmöglich auch ungeübten Laien erlauben, einen übernatürlichen Effekt zu bewirken oder die Aufmerksamkeit einer untoten oder dämonischen Präsenz zu erregen, doch selten nehmen solche Experimente einen guten Ausgang (SL-Entscheid).<br>
 
Es ist zu beachten, dass Kenntnisse in '''Okkultismus''' noch keine Befähigung darstellen, magische Effekte zu bewirken oder erfolgreiche Beschwörungen durchzuführen. Normalerweise sind dazu spezifische [[Klassenfähigkeiten]] notwendig, die dann auf okkultes Fachwissen zurückgreifen und einen bestimmten [[Spezialisierungswert]] zum Erlernen voraussetzen. Der besonders ausführlichen Anleitung eines [[Rituale|okkulten Ritus]] akribisch Folge zu leisten, kann wohlmöglich auch ungeübten Laien erlauben, einen übernatürlichen Effekt zu bewirken oder die Aufmerksamkeit einer untoten oder dämonischen Präsenz zu erregen, doch selten nehmen solche Experimente einen guten Ausgang (SL-Entscheid).<br>
Die Planung und Durchführung okkulter [[Ritual|Riten]] erfordert normalerweise eine [[Fertigkeitsprobe]] auf „[[Arcana (Fertigkeit)|Arcana]]“ oder „[[Mystik (Fertigkeit)|Mystik]]“ – je nach dem ob der [[Ritual|Ritus]] autark ausgelegt ist, also die erforderlichen Energien aus der Umgebung oder vom Anwender bezieht, oder ob eine [[Pantheon|Höhere Macht]] wie beispielsweise ein [[Pantheon#Erzdämonen|Dämonenfürst]] angerufen wird. Die Durchführung von [[Ritual|Riten]] verlangt umfassende Vorbereitung und die akribische Einhaltung bestimmter Abläufe, sowie oftmals auch das Zusammenwirken mehrerer Teilnehmer oder ein besonderes Opfer. Je komplexer und mächtiger ein [[Ritual|Ritus]], desto höher der [[SG]], den es zu erreichen gilt. Genaueres ist der Beschreibung des jeweiligen [[Ritual|Ritus]] zu entnehmen. <br>
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Die Planung und Durchführung okkulter [[Ritual|Riten]] erfordert normalerweise eine [[Fertigkeitsprobe]] auf „[[Arcana (Fertigkeit)|Arcana]]“ oder „[[Mystik (Fertigkeit)|Mystik]]“ – je nach dem ob der [[Rituale|Ritus]] autark ausgelegt ist, also die erforderlichen Energien aus der Umgebung oder vom Anwender bezieht, oder ob eine [[Pantheon|Höhere Macht]] wie beispielsweise ein [[Pantheon#Erzdämonen|Dämonenfürst]] angerufen wird. Die Durchführung von [[Rituale|Riten]] verlangt umfassende Vorbereitung und die akribische Einhaltung bestimmter Abläufe, sowie oftmals auch das Zusammenwirken mehrerer Teilnehmer oder ein besonderes Opfer. Je komplexer und mächtiger ein [[Rituale|Ritus]], desto höher der [[SG]], den es zu erreichen gilt. Genaueres ist der Beschreibung des jeweiligen [[Ritual|Ritus]] zu entnehmen. <br>
  
 
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Version vom 26. August 2026, 02:03 Uhr

/to do/

Kategorie: Bildung, Magie      
Zuordnung: SW 1-3   arkan, klerikal
SW 4-10   arkan
Bezugsattribut: IN-Wissen      
Komplexität: 8 Assoziierte Fertigkeiten: Arcana, Mystik

Ob als grimmiger Exorzist, umsichtiges Medium oder Höfling mit dunkler Neugierde – Diese Spezialisierung umfasst das oftmals streng reglementierte oder gar verbotene Fachwissen über die wohl gefährlichsten Entitäten jenseits der natürlichen Weltordnung. Okkultismus beschäftigt sich nämlich mit der akademischen Klassifizierung, den mythologischen Hintergründen, der kosmischen Herkunft sowie den besonderen Eigenschaften von furchterregenden Dämonen, grausigen Untoten, unerbittlichen Elementaren und seelenlosen Konstrukten. Dies umfasst auch Kenntnisse zur Beschwörung, Bannung oder Interaktion mit solchen Wesenheiten, was Voraussetzung zum Erlernen diverser Riten sein kann. Liegt der Fokus auf dem akademischen Kontext, um ein solches Wesen sicher zu erkennen, seine Stärken und Schwächen einzuschätzen, historische Erwähnungen zu rezitieren oder verbundene Symbolik zu deuten, wird Okkultismus mit der FertigkeitArcana“ eingesetzt. Sollen hingegen mythologische Aspekte beleuchtet werden, wie etwa die Herkunft und Hintergründe dieser Wesen, ihre Beziehung zu höheren Mächten oder mutmaßliche Bündnisse und Rivalitäten untereinander, wird Okkultismus mit der FertigkeitMystik“ kombiniert. In beiden Fällen ist IN-Wissen das maßgebliche Bezugsattribut. Der Schwierigkeitsgrad einer Probe hängt davon ab wie verbreitet die fragliche Information ist, und wie plausibel es ist, dass der Charakter, dass der bereits mit dem Thema in Berührung kam. Im Allgemeinen kann sich die SL an folgenden Richtlinien orientieren:

SG Information Beschreibung & Beispiele
5 Trivial religiöses Grundwissen, das jedem Bürger mit etwas Lebenserfahrung zuteil sein sollte (z.B. Namen und vornehmliche Zuständigkeit (Gesetz, Schifffahrt, Winter) regional verehrter Gottheiten; allgemeine Haltung lokaler Priesterschaften zu fundamentalen Themen des Alltags (Heirat, Beerdigung, Lügen, Diebstahl); repräsentatives Symbol ortsansässiger Glaubensgemeinschaften (Sonnenrad, gekreuzte Schwerter, Waagschale); wichtigste Eckpunkte alltagsrelevanter Mythen und religiöser Lehren (Schöpfung, Paradies, Verdammnis); vereinfachter Grund für kirchliche Feiertage (Familie, Dankbarkeit, Buße); allgemeine Titel der wichtigsten klerikalen Würdenträger; ...)

grundlegendes und folkloristisches Wissen über okkulte Entitäten, das jedem durch Schauergeschichten oder Ammenmärchen geläufig sein könnte (z. B. die grobe Unterscheidung zwischen einem klappernden Skelett und einem wandelnden Leichnam; die Erkenntnis, dass Dämonen aus einer niederen Sphäre stammen; das Wissen, dass ein Elementar aus purer Naturgewalt besteht; die bekannte Schutzwirkung von Salz oder geweihtem Wasser gegen niedere Untote; ...).

10 Gängig religiöse Kenntnisse, die zwar Gegenstand des Alltags, jedoch bei Weitem nicht jedem Bürger bekannt sind (z.B. mythologische Verbindungen und Beziehungen regional verehrter Gottheiten (Gemahl, Tochter, Gegenspieler); Namen und vornehmliche Zuständigkeit fremder Gottheiten; proklamierte Gebote und Verbote seitens der lokalen Priesterschaften, sowie Gerüchte zu deren klerikalen Gaben (Heilung, Orakel, Schutz, Strafe); weiterführende Symbolik der ortsansässigen Glaubensgemeinschaften (Farben, Ikonen, Zeichen); grundlegende Handlung und Moral verbreiteter Mythen; wichtige Traditionen zu kirchlichen Feiertagen (Zeremonien, Kostüme, Speisen); konkrete Namen der wichtigsten klerikalen Würdenträger; ...)

fundiertes Wissen über Eigenschaften und Verhaltensweisen, das erfahrenen Abenteurern, Exorzisten oder belesenen Bürgern bekannt sein könnte (z. B. das Wissen um die Empfindlichkeit vieler Untoter gegenüber Sonnenlicht oder klerikaler Magie; die Identifizierung eines Golems als unbelebte Materie, die durch eine magische Matrix angetrieben wird; die gängigen Kräuter und Metalle, die zur Abwehr niederer Dämonen genutzt werden; das Erkennen eines intakten Bannkreises; ...).

15 Anspruchsvoll theologische Informationen, die man eigentlich nur nach entsprechendem Studium kennen kann oder gezielt nachschlagen müsste (z.B. mythologische Begründungen für den etablierten Aufbau eines Pantheon (Allianzen, Rivalitäten, Konflikte); überlieferte Diener und Sendboten einer Gottheit (Erscheinung, Verhalten, Gesinnung); Details zu Bräuchen, Dogmen, Geboten und Verboten einer Priesterschaft; verlässliche Zeugnisse zu ihren klerikalen Gaben; detaillierte Handlung überlieferter Mythen und differenzierte Betrachtung ihrer Moral; genaue historische Hintergründe eines kirchlichen Feiertages; Details zu den hierarchischen Strukturen einer Glaubensgemeinschaft; Abfolge und Errungenschaften vergangener klerikaler Würdenträger;...)

detailliertes und situationsspezifisches Wissen, das man eigentlich nur nach tiefgreifendem okkultem Studium kennen kann oder gezielt nachschlagen müsste (z. B. die wahren Namen, Ränge oder Hierarchien spezifischer niederer Dämonen; die exakten physischen Komponenten und der fehlerfreie Aufbau eines Rituals zur Beschwörung eines Elementars; das Wissen um die empfindlichste Schwachstelle eines Fleischkonstrukts; die genaue Zuordnung esoterischer Symbole zu einem bestimmten Totenkult oder Dämonenprinzen; ...).

20 Komplex kritische Bewertung theologischer Informationen im erweiterten Kontext, sowie Einsichten, die ein tieferes Verständnis und umfassende Detailkenntnis religiöser Themen erfordern (z.B. vielschichtige mythologische Darstellung einer höheren Macht in Einklang bringen oder Widersprüche aufzeigen; Details zu übernatürlichen Dienern und Sendboten einer Gottheit (Persönlichkeit, Stärken, Schwächen); ein ungewöhnliches Ereignis als Omen oder göttliches Zeichen interpretieren; religiöse Zeugnisse kritisch hinterfragen und auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen; weitreichende Konsequenzen einer Entscheidung im Lichte religiöser Dogmen betrachten; Handlung und Moral obskurer Mythen zusammentragen; etablierte Mythen kritisch analysieren; politische Dimensionen kirchlichen Handelns durchschauen; ...)

kritische Betrachtung okkulter Phänomene im erweiterten mythologischen oder arkan-historischen Kontext, die ein hohes Maß an Expertise und analytischem Verständnis erfordert (z. B. die Rekonstruktion eines beschädigten oder uralten Bannrituals, um es an aktuelle Gegebenheiten anzupassen; das Erkennen subtilster Verhaltensabweichungen bei einem durch einen Dämon besessenen Wesen; die genaue Analyse der Energieströme eines komplexen Wächterkonstrukts; die Herleitung der Schwachstellen eines hochrangigen Dämonenlords anhand verstreuter, kryptischer Mythen; ...).

25 Abstrakt Betrachtung theologischer Informationen aus ungewöhnlichen Perspektiven, Knüpfen alternativer und neuartiger Zusammenhänge, sowie Anwendung spekulativer Theorien (z.B. religiöse Praktiken auf historische Ereignisse und kulturelle Strömungen zurückführen; Religionen verschiedener Völker oder Kulturen vergleichen und gemeinsame Wurzeln oder Divergenzen aufzeigen; plausible Theorien zu verborgenen Vorgängen innerhalb einer Glaubensgemeinschaft aufstellen; religiöse Dogmen und kirchliche Strukturen vergangener Kulturen rekonstruieren; völlig fremdartige Weltanschauungen erschließen; ...)

Betrachtung okkulter Gesetzmäßigkeiten aus ungewöhnlichen Perspektiven und die fehlerfreie Anwendung höchst spekulativer Theorien (z. B. die Entwicklung gänzlich neuer Bannrituale für bisher unklassifizierte außerweltliche Entitäten; das absolute Verständnis der paradoxen Existenzbedingungen jenseitiger Mächte in der sterblichen Sphäre; die punktgenaue Manipulation oder Umkehrung der Bindungsmagie eines fremden Konstrukts mitten im laufenden Gefecht; die Entschlüsselung verloren geglaubter, verbotener Traktate über hochstufige Nekromantie

Dabei ist zu beachten, dass insbesondere im Bezug auf Dämonen viele Falschinformation grassieren. Die meisten davon wurden über die Äonen von dämonischer Hand selbst in Umlauf gebracht, um durch Abwiegeln tatsächlicher Gefahren leichtsinnige Neugier zu wecken, fingierte Schwachstellen vorzutäuschen und wahre Schwächen zu verschleiern, Schlupflöcher in fehlerhafte Beschwörunsformeln einzubauen oder Spielräume anzudeuten wo es keine gibt. Daher sollte die SL nicht zögern, bei einem eigentlich zu niedrigen Probewert trotzdem eine ungenaue oder gar falsche Information preiszugeben und als Fakt zu verkaufen. Der SG um verlässliche Informationen zu erhalten, kann dann zusätzlich (und verborgen) um bis zu +5 erhöht werden.


Erfolgspunkte bei einer Fertigkeitsprobe mit Okkultimus können genutzt werden, um situative Vorteile zu erlangen. Jeder Vorteil kann auch mehrfach gewählt werden, insofern die Umstände dies erlauben (SL-Entscheid).

  • 2 EP: Probewert +1 bei der nächsten „Mystik“- oder „Gesellschafts“-Probe mit gleichem oder geringeren SG, die sinnvollerweise von der erhaltenen Information profitieren könnte.
  • 4 EP: Ein zusätzliches Detail zur erhaltenen Information erfahren, beispielsweise einen konkreten Namen statt nur eines Titels oder einer Beschreibung, den gesellschaftlichen Hintergrund zum erfahrenen religiösen Dogma, oder einen zusätzlichen Aspekt der fraglichen Gottheit. Alternativ kann der SL auch eine andere Information preisgeben, die unmittelbar mit dem ursprünglichen Anliegen verknüpft ist, beispielsweise ein historisches Ereignis, bei dem die erfragte Priesterschaft maßgeblich involviert war.
  • 10 EP: Der Spieler kann selbst eine sinnvolle Information gleicher oder geringerer Komplexität zur Spielwelt beitragen. Diese sollte mit dem ursprünglichen Anliegen des Charakters in Verbindung stehen oder die Erzählung auf andere Weise bereichern. Es steht dem SL frei korrigierend einzugreifen, sollten sich durch die Idee des Spielers Widersprüche mit bereits etablierten Fakten oder ausgearbeiteten Aspekten der Spielwelt ergeben.
  • 2 EP: Probewert +1 bei der nächsten Fertigkeitsprobe zur physischen Durchführung eines Rituals oder zur direkten Interaktion mit der betrachteten Entität, die sinnvollerweise von dem soeben abgerufenen Fachwissen profitieren könnte.
  • 4 EP: Ein zusätzliches, verborgenes Detail zur erhaltenen Information erfahren, beispielsweise ein feiner, katastrophaler Fehler in einem Beschwörungskreis, eine spezifische, leicht zu übersehende Schwäche in der Panzerung eines Konstrukts, oder ein kryptischer Hinweis auf die wahre Motivation eines Dämons.
  • 6 EP: Der Charakter wandelt sein okkultes Wissen in einen direkten taktischen Vorteil um. Er – oder ein von ihm instruierter Verbündeter – darf den nächsten Angriffs- oder Verteidigungswurf gegen genau diese Entität einfach bevorzugt durchführen, da Bewegungsmuster, Angriffswinkel oder magische Entladungen präzise antizipiert wurden.
  • 10 EP: Der Spieler kann selbst eine fundierte Information gleicher oder geringerer Komplexität zum mythologischen Hintergrund oder zur unbarmherzigen Natur der okkulten Entität beitragen. Diese sollte mit dem ursprünglichen Anliegen des Charakters in Verbindung stehen oder die düstere, angespannte Atmosphäre der Situation auf erzählerische Weise bereichern. Es steht der SL frei, korrigierend einzugreifen, sollten sich durch die Idee des Spielers Widersprüche mit bereits etablierten Fakten oder ausgearbeiteten Aspekten der Spielwelt ergeben.



Ritus durchführen
Es ist zu beachten, dass Kenntnisse in Okkultismus noch keine Befähigung darstellen, magische Effekte zu bewirken oder erfolgreiche Beschwörungen durchzuführen. Normalerweise sind dazu spezifische Klassenfähigkeiten notwendig, die dann auf okkultes Fachwissen zurückgreifen und einen bestimmten Spezialisierungswert zum Erlernen voraussetzen. Der besonders ausführlichen Anleitung eines okkulten Ritus akribisch Folge zu leisten, kann wohlmöglich auch ungeübten Laien erlauben, einen übernatürlichen Effekt zu bewirken oder die Aufmerksamkeit einer untoten oder dämonischen Präsenz zu erregen, doch selten nehmen solche Experimente einen guten Ausgang (SL-Entscheid).
Die Planung und Durchführung okkulter Riten erfordert normalerweise eine Fertigkeitsprobe auf „Arcana“ oder „Mystik“ – je nach dem ob der Ritus autark ausgelegt ist, also die erforderlichen Energien aus der Umgebung oder vom Anwender bezieht, oder ob eine Höhere Macht wie beispielsweise ein Dämonenfürst angerufen wird. Die Durchführung von Riten verlangt umfassende Vorbereitung und die akribische Einhaltung bestimmter Abläufe, sowie oftmals auch das Zusammenwirken mehrerer Teilnehmer oder ein besonderes Opfer. Je komplexer und mächtiger ein Ritus, desto höher der SG, den es zu erreichen gilt. Genaueres ist der Beschreibung des jeweiligen Ritus zu entnehmen.


Kreaturen bestimmen
Das Fachwissen über Klassifizierung, Gesinnung, Verhalten, spezifische Stärken und verborgene Schwächen von Celestiern, Unar, Infernalen und Nethren, wie es mit einer Fertigkeitsprobe auf „Mystik“ {Religion} abgerufen werden kann, könnte einen entscheidenden taktischen Vorteil in der Konfrontation mit derartigen Wesen liefern, oder vielleicht auch dabei helfen, einen solchen Konflikt von vornherein zu vermeiden.
Der Probewurf kann analog zur Spezialisierung {Xenologie} nach den dort beschriebenen Richtlinien ausgewertet werden, auch mit den dort aufgeführten Optionen für Erfolgspunkte. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass diese Kreaturen normalerweise weder in Weltensphäre beheimatet sind, noch dem gewöhnlichen Volk im Detail bekannt sein dürften. Sicherlich haben schon viele die entsprechenden Darstellungen göttlicher Sendboten in religiöser Ikonographie gesehen, doch zwischen den verschiedenen Hierarchien, Orden und Rängen, ihren Aufgaben, Befugnissen und Einschränkungen zu unterscheiden ist üblicherweise sehr spezifischer Fachliteratur vorenthalten.