Transzendenzmagie: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Transzendenzmagie''' bezeichnet man fünf in in ihrer Ausprägung recht unterschiedliche Methoden Magie zu wirken, nämlich [[Kampftechniken]], [[Psionik]], [[Elementbändigung]], [[Feenlieder]] und [[Schattenweben]]. Der Zugang zu einer dieser Methoden ist mitunter die wichtigste [[Fähigkeit]] innerhalb der [[Überklassen|tranzendenten Überklasse]]. Trotz ihrer Unterschiede, liegt allen Fünf eine vereinende Geschichte, Philosophie und Systematik zugrunde. Während den Sterblichen nämlich die [[arkane Magie]] einst als göttliches Geschenk zuteil wurde und ihnen die [[klerikale Magie]] von [[Pantheon#Höhere Mächte|höheren Mächten]] als Belohnung für ihren Glauben und Hilfe für ihre irdische Berufung verliehen wird, wurde die '''Transzendenzmagie''' über Jahrhunderte und Jahrtausende von Sterblichen ohne äußere Einflüsse entwickelt. Sie beruht auf dem Erkennen und Beeinflussen von energetischen Zusammenhängen und Gleichgewichten der [[Weltensphäre]], welcher die Sterblichen entstammen, mit ihren vier benachbarten [[Sphären]], der [[Astralsphäre]], der [[Æthersphäre]], der [[Traumsphäre]] und der [[Schattensphäre]]. Diese „Durchdringung“ der diesseitigen Realität durch Wechselwirkung mit jenseitigen Energien ist es, welche der '''Transzendenzmagie''' ihren Namen gibt. Während die [[Kampftechniken]] insbesondere auf die Weltensphäre zentriert sind und sich in gewissem Maße aller ihrer Nachbarn bedient, sind die anderen vier Methoden der '''Transzendenzmagie''' jeweils auf eine der benachbarten [[Sphären]] spezialisiert. Diese Spezialisierung schließt aus, dass ein Anwender der '''Transzendenzmagie''' mehr als eine ihrer Methoden beherrscht. <br>  
 
Als '''Transzendenzmagie''' bezeichnet man fünf in in ihrer Ausprägung recht unterschiedliche Methoden Magie zu wirken, nämlich [[Kampftechniken]], [[Psionik]], [[Elementbändigung]], [[Feenlieder]] und [[Schattenweben]]. Der Zugang zu einer dieser Methoden ist mitunter die wichtigste [[Fähigkeit]] innerhalb der [[Überklassen|tranzendenten Überklasse]]. Trotz ihrer Unterschiede, liegt allen Fünf eine vereinende Geschichte, Philosophie und Systematik zugrunde. Während den Sterblichen nämlich die [[arkane Magie]] einst als göttliches Geschenk zuteil wurde und ihnen die [[klerikale Magie]] von [[Pantheon#Höhere Mächte|höheren Mächten]] als Belohnung für ihren Glauben und Hilfe für ihre irdische Berufung verliehen wird, wurde die '''Transzendenzmagie''' über Jahrhunderte und Jahrtausende von Sterblichen ohne äußere Einflüsse entwickelt. Sie beruht auf dem Erkennen und Beeinflussen von energetischen Zusammenhängen und Gleichgewichten der [[Weltensphäre]], welcher die Sterblichen entstammen, mit ihren vier benachbarten [[Sphären]], der [[Astralsphäre]], der [[Æthersphäre]], der [[Traumsphäre]] und der [[Schattensphäre]]. Diese „Durchdringung“ der diesseitigen Realität durch Wechselwirkung mit jenseitigen Energien ist es, welche der '''Transzendenzmagie''' ihren Namen gibt. Während die [[Kampftechniken]] insbesondere auf die Weltensphäre zentriert sind und sich in gewissem Maße aller ihrer Nachbarn bedient, sind die anderen vier Methoden der '''Transzendenzmagie''' jeweils auf eine der benachbarten [[Sphären]] spezialisiert. Diese Spezialisierung schließt aus, dass ein Anwender der '''Transzendenzmagie''' mehr als eine ihrer Methoden beherrscht. <br>  
Daher werden die besonderen magischen Effekte, die sich mittels '''Tranzendenzmagie''' bewirken lassen, zwar im Allgemeinen als „[[Talente]]“ bezeichnet, doch gibt es in jeder Methode auch eine eigene, spezifische Bezeichnung dafür. Genauso verhält es sich mit den [[Magiepunkte]]n, die zum Wirken der jeweiligen [[Talente]] benötigt werden, denn auch hier gibt es - anders als in der [[arkane Magie|arkanen]] oder [[klerikale Magie|klerikalen Magie]] - methodenspezifische Bezeichnungen. Die entscheidende systematische Gemeinsamkeit der transzendenten Methoden ist allerdings, dass es in jeder [[Domäne]] ein grundlegendes [[Talent]] gibt, auf dem alle anderen [[Talente]] aufbauen und aus dem sich ein „Talentbaum“ oder ein ähnliches Schema ergibt. Die Entwicklung der magischen Fähigkeiten eines Charakters ist daher nur entlang vorgesehener Pfade möglich und die verschiedenen [[Talente]] entlang eines solchen Pfades fordern gewisse Voraussetzungen, entweder in Form von [[Attributswert]]en oder anderer [[Talente]]. Zudem benötigt das Erlernen neuer [[Talente]] vergleichsweise viel Zeit und ist oftmals an besondere Umstände gebunden. <br>  
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Daher werden die besonderen magischen Effekte, die sich mittels '''Tranzendenzmagie''' bewirken lassen, zwar im Allgemeinen als „[[Talente]]“ bezeichnet, doch gibt es in jeder Methode auch eine eigene, spezifische Bezeichnung dafür. Genauso verhält es sich mit den [[Magiepunkte]]n, die zum Wirken der jeweiligen [[Talente]] benötigt werden, denn auch hier gibt es - anders als in der [[arkane Magie|arkanen]] oder [[klerikale Magie|klerikalen Magie]] - methodenspezifische Bezeichnungen. Die entscheidende systematische Gemeinsamkeit der transzendenten Methoden ist allerdings, dass es in jeder [[Domäne]] ein grundlegendes [[Talent]] gibt, auf dem alle anderen [[Talente]] aufbauen und aus dem sich ein „Talentbaum“ oder ein ähnliches Schema ergibt. Die Entwicklung der magischen Fähigkeiten eines Charakters ist daher nur entlang vorgesehener Pfade möglich und die verschiedenen [[Talente]] entlang eines solchen Pfades fordern gegebenenfalls [[Talente]] anderer Zweige als Voraussetzung. Zudem benötigt das Erlernen neuer [[Talente]] vergleichsweise viel Zeit und ist oftmals an besondere Umstände gebunden. <br>  
 
Diese Einschränkungen werden durch besonders hohe Flexibilität bei der Anwendung jedoch wieder ausgeglichen, denn alle einmal erlernten [[Talente]] können jederzeit ohne Vorbereitung [[Wirken (Aktion)|gewirkt]] werden. Auch sind in der [[Transzendenzmagie]] [[Gestaffelte Magie|gestaffelte Effekte]], bei denen der Anwender spontan über die Stärke der Wirkung entscheiden kann, vergleichseweise häufig vorzufinden. Zudem sorgen so genannte „[[Synergien]]“ zwischen den [[Talente]]n einer [[Domäne]] für stetig wachsende Möglichkeiten und erlauben auch spontane Veränderungen der eigentlichen Effekte.
 
Diese Einschränkungen werden durch besonders hohe Flexibilität bei der Anwendung jedoch wieder ausgeglichen, denn alle einmal erlernten [[Talente]] können jederzeit ohne Vorbereitung [[Wirken (Aktion)|gewirkt]] werden. Auch sind in der [[Transzendenzmagie]] [[Gestaffelte Magie|gestaffelte Effekte]], bei denen der Anwender spontan über die Stärke der Wirkung entscheiden kann, vergleichseweise häufig vorzufinden. Zudem sorgen so genannte „[[Synergien]]“ zwischen den [[Talente]]n einer [[Domäne]] für stetig wachsende Möglichkeiten und erlauben auch spontane Veränderungen der eigentlichen Effekte.
  

Version vom 27. Januar 2020, 22:51 Uhr

/to do/

Als Transzendenzmagie bezeichnet man fünf in in ihrer Ausprägung recht unterschiedliche Methoden Magie zu wirken, nämlich Kampftechniken, Psionik, Elementbändigung, Feenlieder und Schattenweben. Der Zugang zu einer dieser Methoden ist mitunter die wichtigste Fähigkeit innerhalb der tranzendenten Überklasse. Trotz ihrer Unterschiede, liegt allen Fünf eine vereinende Geschichte, Philosophie und Systematik zugrunde. Während den Sterblichen nämlich die arkane Magie einst als göttliches Geschenk zuteil wurde und ihnen die klerikale Magie von höheren Mächten als Belohnung für ihren Glauben und Hilfe für ihre irdische Berufung verliehen wird, wurde die Transzendenzmagie über Jahrhunderte und Jahrtausende von Sterblichen ohne äußere Einflüsse entwickelt. Sie beruht auf dem Erkennen und Beeinflussen von energetischen Zusammenhängen und Gleichgewichten der Weltensphäre, welcher die Sterblichen entstammen, mit ihren vier benachbarten Sphären, der Astralsphäre, der Æthersphäre, der Traumsphäre und der Schattensphäre. Diese „Durchdringung“ der diesseitigen Realität durch Wechselwirkung mit jenseitigen Energien ist es, welche der Transzendenzmagie ihren Namen gibt. Während die Kampftechniken insbesondere auf die Weltensphäre zentriert sind und sich in gewissem Maße aller ihrer Nachbarn bedient, sind die anderen vier Methoden der Transzendenzmagie jeweils auf eine der benachbarten Sphären spezialisiert. Diese Spezialisierung schließt aus, dass ein Anwender der Transzendenzmagie mehr als eine ihrer Methoden beherrscht.
Daher werden die besonderen magischen Effekte, die sich mittels Tranzendenzmagie bewirken lassen, zwar im Allgemeinen als „Talente“ bezeichnet, doch gibt es in jeder Methode auch eine eigene, spezifische Bezeichnung dafür. Genauso verhält es sich mit den Magiepunkten, die zum Wirken der jeweiligen Talente benötigt werden, denn auch hier gibt es - anders als in der arkanen oder klerikalen Magie - methodenspezifische Bezeichnungen. Die entscheidende systematische Gemeinsamkeit der transzendenten Methoden ist allerdings, dass es in jeder Domäne ein grundlegendes Talent gibt, auf dem alle anderen Talente aufbauen und aus dem sich ein „Talentbaum“ oder ein ähnliches Schema ergibt. Die Entwicklung der magischen Fähigkeiten eines Charakters ist daher nur entlang vorgesehener Pfade möglich und die verschiedenen Talente entlang eines solchen Pfades fordern gegebenenfalls Talente anderer Zweige als Voraussetzung. Zudem benötigt das Erlernen neuer Talente vergleichsweise viel Zeit und ist oftmals an besondere Umstände gebunden.
Diese Einschränkungen werden durch besonders hohe Flexibilität bei der Anwendung jedoch wieder ausgeglichen, denn alle einmal erlernten Talente können jederzeit ohne Vorbereitung gewirkt werden. Auch sind in der Transzendenzmagie gestaffelte Effekte, bei denen der Anwender spontan über die Stärke der Wirkung entscheiden kann, vergleichseweise häufig vorzufinden. Zudem sorgen so genannte „Synergien“ zwischen den Talenten einer Domäne für stetig wachsende Möglichkeiten und erlauben auch spontane Veränderungen der eigentlichen Effekte.

Kamptechniken

Irdisch / Waffen bzw. Körper & Seele Talentschema = fließend Nur mit Lehrmeister Kampfkunst: Tradition - Schüler muss umherwandern und nach Lehrmeistern suchen und sich des Trainings würdig erweisen. Nur dann kann er weiter kommen auf seinem Weg und Perfektion erreichen. Daher wurden die Techniken extra so ausgelegt, dass sie sich nicht alleine erschließen lassen. Waffenkunst: Kampfschulen nutzen dies für Exklusivität, diesen Aspekt bei Umgestaltung des Weges beibehalten oder vielleicht gar noch verschärft, um eine Bindung der Kämpfer an die Kampfschule zu garantieren. Als Schüler in so einer Akademie reist man nicht herum, man soll verfügbar bleiben und vor allem loyal. "Lehrmeister" = jemand, der die Technik bereits beherrscht. Sterben alle Ältesten, sind die hohen Techniken verloren, außer durch Hilfe der Ahnengeister Neue Techniken: Während "die Lehre des Tigers" die Grundlage aller Techniken ist, könnte "das Geheimnis des Tigers" der Punkt sein, an dem alle Pfeile des Talentbaums wieder zusammenlaufen. Man kann diese Technik dann nur erlernen, wenn man alle anderen schon hat. Und die erlaubt dann in einer (sehr) langen Meditation neue Techniken zu entwickeln.

Psionik

Astral / Körper & Geist Talentschema = sternförmig Askese und Fasten um den Geist zu befreien, daher während der Lernzeit körperlich geschwächt. Alle denkbaren Informationen irgendwo in der astralen Sphäre vorhandenen. Ein Lehrmeister ist hier optional.

Elementbändigung

Ætherisch / Körper & Geist Talentschema = ringförmig Außergewöhnlich ausgeprägte Gegenwart des Elements erforderlich um entsprechendes Zeichen zu erlernen (ein großes Feuer, ein Berg, ein Fluss oder eine windige Ebene, Sumpf, Vulkan, Gewitter oder Gletscher). Ggf kann man nur ein paar Lernpunkte in einer bestimmten Situation sammeln und muss dann mit dem Rest warten bis sich wieder eine Gelegenheit ergibt. Beim Reisen können verteilte Punkte durch verschiedene Landschaftstypen gesammelt werden, daher oft mehrere Zeichen parallel. Hier gibt es keinen Bonus durch einen Lehrmeister, die Elemente selbst sind der Lehrer. Je imposanter die Gegenwart, desto höher der Bonus.

Feenlieder

Traum / Körper & Seele "Sphärenmusik" Talentschema = entwickelnd Basierend auf Erlebnissen, Fertigkeitswert in Musikinstrument/Singen Alle Lieder und damit auch die Effekte müssen selbst erdacht werden und auf Ereignissen und Erlebnissen des Charakters basieren (ein hervorragend gemeisterter Kampf, eine gescheiterte Liebschaft, ...). Besonders lange Lernzeit. Entwickelndes Talentschema - thematische Zusammenhänge erforderlich, nur gewisse SG-Diferenzen zum nächsten Lied erlaubt. Man kann zwar auch Lieder von anderen beigebracht bekommen, allerdings werden bei fremden Liedern SG um +2 und Kosten um +1 erhöht. Überarbeitung kann diesen Zuschlag ggf. mit der Zeit mindern. Einen erfahrenen Barden (höherer Rang) um Hilfe zu bitten, kann einen Bonus auf die Lernproben geben.

  • Melodie: Heilung und Schutz
  • Rhythmus: Stärkung und Verzauberung
  • Harmonie: Bezauberung und Erkenntnis
  • Ästhetik: Erschaffung und Illusion
  • Dissonanz: Antimagie und Schaden

Schattenweben

Schatten / Körper & Geist Talentschema = verzweigt (Talentbaum), Fertigkeitswert in Akrobatik o.ä. Es gibt keinen personifizierten Lehrmeister, Schatten und Stille sind der Lehrer. Für jeden Tag, den man einen der beiden Aspekte durchhält, bekommt man je +1, wobei die beiden Boni zusammengenommen dem Maximum der anderen Methoden entsprechen. Wenn man vor Abschluss des Lernens die Schatten verlässt bzw. das Schweigen bricht, verliert man einen Lernpunkt.

  • Netze: Schwächung und Furcht
  • Schleier: Illusion und Dunkelheit
  • Bande: Manipulation und Veränderung
  • Gespinste: Beschwörung und Konstrukte
  • Risse: Schaden und Zerstörung