Leitprinzipien

Aus IUNA-RPG
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Neben den Domänen wird ein magischer Effekt auch stets einem bestimmten Leitprinzip zugeordnet.
Das Leitprinzip beschreibt die übergeordnete Ausrichtung der Magie und ihren verallgemeinerten Zweck, unabhängig ihrer Form oder sonstigen Zugehörigkeit. Während die Domänen den bewussten und systematischen Zugang zum Wirken von Magie repräsentieren, stellen die Leitprinzipien den intuitiven und nicht selten auch emotionalen Aspekt des magischen Könnens dar. Er wird von vielen als eine Art Einklang mit bestimmten Effekten empfunden und entwickelt sich im Laufe der Zeit und durch individuelle Erfahrungen. Die Leitprinzipien gelten übergreifend in allen Methoden der Magie und ein Charakter kann seinen Rang, welcher seiner Kompetenz mit der jeweiligen Ausrichtung der Magie einen Wert beimisst, für alle ihm zugänglichen Methoden verwenden. Dies erlaubt auch einen empirischen Austausch zwischen Magieanwendern verschiedener Magiearten.
Man unterscheidet standardmäßig zwischen den folgenden vier Leitprinzipien, die in den verschiedenen Völkern Iunas sicherlich auch noch klanghaftere Namen besitzen:

Leitprinzip Beschreibung und Beispiele
Offensiv Als „offensiv“ werden alle Effekte bezeichnet, die eine eindeutig negative Wirkung auf ihr Ziel haben und diesem beispielsweise Schaden zufügen oder es in seinen Möglichkeiten einschränken. Daher werden alle Effekte, die verletzen, schwächen oder zu einem direkten Angriff führen diesem Leitprinzip zugeordnet. Dazu gehören auch Effekte, die negative Zustände verhängen oder anderweitig direkte Abzüge auf Probewürfe bewirken. Des Weiteren zählen Effekte, die Substanzen vertreiben oder vernichten und Gegenstände beschädigen zu diesem Leitprinzip.
Arkaner Sog“, „Bestrafung“, „Brüllen des Tigers“, „Eislanze“, „Entfesselter Wille“, „Feuerhagel“, „Gefühlschaos“, „Klinge der Wiederkehr“, „Schneidender Wind
Defensiv Als „defensiv“ werden alle Effekte bezeichnet, die eine eindeutig positive Wirkung auf ein Wesen haben und dieses beispielsweise vor Unheil bewahren oder ihm neue Kraft verleihen. Damit zählen alle Schutz- und Heilungseffekte unabdingbar zu diesem Leitprinzip, und ebenso solche Effekte, die Boni auf Attribute, Fertigkeiten oder Probewürfe im Allgemeinen gewähren. Ausnahme sind Effekte, die Wahrnehmung oder Bewegung betreffen, insofern dies nicht in eindeutig schützender Absicht geschieht, da solche Effekte normalerweise dem situativen Leitprinzip zuzuordnen sind.
Freiheit des Falken“, „Geburtssegen“, „Geringe Regeneration“, „Herz des Tigers“, „Kampfheilung“, „Magischer Panzer“, „Mut“, „Rettung“, „Unfehlbare Stärke
Kreativ Als „kreativ“ werden alle Effekte bezeichnet, die der gegenwärtigen Realität etwas Neues hinzufügen oder etwas Bestehendes auf konstruktive Weise verändern. Damit beschreibt es vor allem solche Effekte, die Substanzen und Gegenstände erschaffen, formen oder wiederherstellen. Aber auch Effekte, die Kreaturen herbeirufen und beschwören gehören zu diesem Leitprinzip, selbst wenn die Beschwörung letzten Endes in offensiver Absicht geschieht. Ebenfalls zu diesem Leitprinzip gehören Effekte, die Illusionen erzeugen oder die nähere Umgebung und das Terrain indirekt beeinflussen.
Arkane Maske“, „Ausbessern“, „Frostdolche“, „Gefährte des Falken“, „Geringe Erscheinung“, „Harmlose Kreatur beschwören“, „Nebelwand“, „Trugbild“, „Wasser erschaffen
Situativ Als „situativ“ werden alle Effekte bezeichnet, die in einer bestimmten Situation einen entscheidenden Vorteil verschaffen, etwa indem sie Wahrnehmung und Kommunikation des Ziels erweitern oder Bewegung auf besondere Weise zulassen. Dazu gehören auch Effekte, welche die Gestalt des Ziels ändern und dadurch das Genannte erreichen. Außerdem sind auch metamagische und antimagische Effekte diesem Leitprinzip zuzuordnen, insofern keine andere Zuweisung, z.B. aufgrund zusätzlicher Wirkungen, sinnvoller ist. Gleichermaßen kann auch mit allen anderen Effekten unklarer Zuordnung verfahren werden.
Astralsiegel“, „Herkunft erfahren“, „Geisterform“, „Getragener Pfeil“, „Magie bannen“, „Magie entdecken“, „Flug des Falken“, „Pirschender Tiger“, „Weisheit der Ahnen

zusätzlicher nutzen

Abgesehen von Magieproben können die Leitprinzipien auch in andere Probewürfe einfließen, vornehmlich bei Angriffswürfen im Magiekampf oder der Anwendung inhärenter Magie. So dient der Prinzipienrang „Offensiv“ beispielsweise als Angriffsfertigkeit für die SpezialfähigkeitArkaner Schock“. Zu diesem Zweck kann der Prinzipienrang auch von Charakteren ohne Zugang zu Magie gesteigert werden.

Kreativ: Magische Gegenstände erschaffen

Situativ: Magische Gegenstände nutzen