Bezugsattribut

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Jede Fertigkeit oder Spezialisierung besitzt ein Bezugsattribut, welches mit seinem Attributswert zum Gelingen oder Misslingen einer Fertigkeitsprobe beiträgt. Bei manchen Fertigkeiten oder Spezialisierungen sind sogar zwei Bezugsattribute angeführt. In diesem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten der Anwendung auf die in der jeweiligen Beschreibung näher eingegangen wird. Je nach dem auf welche Weise die Fertigkeit genutzt werden soll, gelten also unterschiedliche Modifikatoren. Wird ein Bezugsattribut unterstrichen dargestellt, hat es für die beschriebene Fertigkeit oder Spezialisierung besondere Relevanz. Wird es hingegen (in Klammern) angegeben, spielt das Bezugsattribut eine eher untergeordnete Rolle. Das Bezugsattribut einer Spezialisierung hat normalerweise Vorrang gegenüber dem Bezugsattribut der Fertigkeit, mit der sie eingesetzt wird. Je nach Situation kann der SL jedoch auch Ausnahmen erklären.
In manchen Fällen kann auch ein nicht angeführtes Attribut mehr Sinn machen, und daher als Bezugsattribut herangezogen werden:

  • Auch bei handwerklichen Fertigkeiten oder Spezialisierungen kann IN-Wissen als Bezugsattribut in Frage kommen, wenn es darum geht Fachwissen zu überprüfen und Informationen zu erschließen. So könnten beispielsweise die typischen Eigenschaften eines bestimmten Werkstoffs in Erfahrung gebracht werden, oder wichtige Arbeitsschritte genauer erklärt und begründet.
  • Ein kritisches Hinterfragen legt stets IN-Verstand als Bezugsattribut nahe. Um also die in einem Schriftstück dargelegten Fakten zu prüfen, könnte einen Probewurf auf die passende Bildungsfertigkeit bzw. ‑spezialisierung mit IN-Verstand statt IN-Wissen durchgeführt werden.
  • Soll hingegen etwas aus dem Bauch heraus entschieden oder grob abgeschätzt werden, ist WA-Intuition als Bezugsattribut sinnvoll. Einen Text zu überfliegen oder eine Rechnung zu überschlagen, da gerade Eile geboten ist, würde daher nach WA-Intuition statt IN-Verstand verlangen.
  • Auch bei vielen künstlerischen Fertigkeiten oder Spezialisierungen kann WA-Intuition als mögliches Bezugsattribut gelten, wenn eine Vorstellung improvisiert oder ein Kunstwerk aus der Inspiration des Augenblicks gefertigt wird. In solchen Situationen ist WA-Intuition besser geeignet, um die Ereignisse im Spiel abzubilden, als GE-Präzision.
  • Ansonsten steht GE-Präzision bei künstlerischen und handwerklichen Fertigkeiten oder Spezialisierungen immer für die Durchführung von Feinarbeiten. ST-Kraft wird als Bezugsattribut genutzt, wenn zur Bearbeitung des Materials immer wieder kurzzeitig und kontrolliert Kraft aufgewandt werden muss, während ST-Zähigkeit für eine anhaltende und eher gleichmäßige Belastung steht. Die vorgegebenen Bezugsattribute dieser Fertigkeiten oder Spezialisierungen stellen somit nur die dafür typische Arbeitsweise dar, und können natürlich je nach Situation und Prozess angepasst werden.

Bezugsattribute in der Magie

Das magische Talent eines Charakters wird durch die so genannte Magiebasis repräsentiert. Dabei handelt es sich um die Summe dreier für Art und Methode der Magie spezifischer Bezugsattribute. Da die Attributswerte bei SC normalerweise von -3 bis +5 reichen, können einzelne Schwächen meist ausgeglichen werden und vorhandenes Talent hat, vor allem am Anfang, immensen Einfluss auf den Erfolg der Magieprobe.
Auch die Obergrenze für die Steigerung der verfügbaren Magiepunkte wird durch die drei relavanten Bezugsattribute vorgegeben. Dabei wird die Magiebasis schlicht quadriert.