Gewürfelte 1
Wird beim Probewurf mit dem W10 eine 1 gewürfelt, ist das zu interpretierende Resultat immer negativ behaftet, und sei es nur rein ästhetisch.
Gelingt der Probewurf trotz der Gewürfelten 1, schwingt bei diesem Erfolg immer etwas Glück oder Zufall mit. Er könnte zum Beispiel ernüchternderweise durch das Handeln oder Scheitern eines Anderen zustande kommen, schlichtweg etwas ungeschickt aussehen oder einen eigentlich relevanten Umstand außer Acht lassen. Beim Probewurf erzielte Erfolgspunkte dürfen dann nicht genutzt werden. Ein solcher Angriffswurf kann also nicht zu einem kritischen Treffer führen, und bei einem trotzdem gelungenen Ausweichwurf stehen die üblichen Optionen nicht zur Verfügung. Ein mittels Handwerksfertigkeit hergestellter Gegenstand könnte einen kleinen Makel aufweisen oder eingeschränkten Nutzen haben. Bei einer Magieprobe bringt eine Gewürfelte 1 sogar stets einen Rückschlag mit sich.
Misslingt der Probewurf mit einer Gewürfelten 1, ist das Scheitern mit unangenehmen, ärgerlichen, peinlichen oder auch schmerzhaften Begleitumständen verbunden. So kann eine Gewürfelte 1 bei einem Nahkampfangriff beispielsweise ein unglückliches Abrutschen bedeuten, das Ausdauerpunkte in Höhe der Fehlpunkte kostet, während sie beim Einsatz einer Schusswaffe in einer Fehlfunktion und Beschädigung der Waffe resultieren kann. Eine Gewürfelte 1 bei einer Fertigkeitsprobe auf eine Bildungsfertigkeit kann hingegen fehlerhafte oder vielleicht sogar irreführende Informationen liefern.