Beherrschung (Spezialisierung)
/to do/
| Kategorie: Interaktion, Magie |
Zuordnung: | SW 1-3 allgemein, adaptiv, transzendent SW 4-10 adaptiv, transzendent |
| Bezugsattribut: PE-Wille, ST-Zähigkeit | ||
| Komplexität: 5 | Assoziierte Fertigkeiten: Kontrolle | |
Diese Fertigkeit beschreibt die Erfahrung des Charakters im Umgang mit Stress, Bedürfnissen und Ängsten und die Kontrolle über eigene körperlichen und emotionalen Reaktionen. Sie kann in unzähligen Lebenssituationen herausgefordert und somit auch geschult werden.
Ein Probewurf auf diese Fertigkeit wird meist vom SL eingefordert, wenn die Reaktion des Charakters auf eine unangenehme, anfechtende oder verlockende Situation nicht alleine aus dem Rollenspiel hervorgehen sollte. Insbesondere bei Charakteren mit Neigungen, Schwächen oder Zwängen ist dies regelmäßig der Fall. Aber auch wenn ein betrunkener Charakter provoziert, ein enthaltsamer Charakter in Versuchung gebracht oder ein gefangener Charakter verhört oder gar gefoltert wird, wäre eine Probe durchaus angemessen. Der respektive SG wird dann vom SL je nach Situation vorgegeben, wobei die zuvor genannten Nachteile als Vorlage dienen können.
Ein Spieler kann natürlich auch selbst entschließen eine Probe auf „Selbstbeherrschung“ abzulegen, wenn er die Entscheidung über die Reaktion seines Charakters aus der Hand geben möchte, sich beispielsweise auf eine Schlägerei in der Taverne einzulassen, wenige Augenblicke furchtsam vor einem Ungeheuer zu erstarren oder einer Versuchung nachzugeben. Dies kann durchaus im Sinne des authentischen Rollenspiels sein, denn sicherlich reagiert ein Charakter in solch einer besonderen Situation nicht immer so, wie sein Spieler als „Außenstehender“ es als optimal, effizient oder ratsam betrachten würde.
Ansonsten kommt diese Fertigkeit auch zum Einsatz, wenn der Charakter Ablenkungen und Störungen widerstehen muss, um sich auf eine komplexe Handlung zu konzentrieren. Auch einige besondere Effekte, wie beispielsweise Furcht oder Schmerz, können sich auf die „Selbstbeherrschung“ eines Charakters beziehen.
... Jedoch ohne die bewusste Auseinandersetzung mit eigenen Reaktionen und dem Üben der Selbstkontrolle, kann sich der Charakter lediglich auf seinen grundlegenden PE-Willen verlassen.