Meditation (Spezialisierung): Unterschied zwischen den Versionen

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Diese [[Spezialisierung]] wird stets mit der [[Fertigkeit]] „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“ eingesetzt und erlaubt dem Charakter sich in einen Zustand der Entspannung oder konzentrierten Nachdenkens zu begeben. Dies kann dem Charakter auf verschiedene Weise von Nutzen sein, etwa um innere Ruhe zu finden und emotionale Distanz zu einer bevorstehenden Herausforderung zu schaffen, oder um eine Situationen im Nachhinein genauer zu reflektieren. Allgemein muss die [[Fertigkeitsprobe]] immer einen bestimmten [[SG]] erreichen, damit die '''Meditation''' den gewünschten Effekt zeigt. Der [[SL]] kann den vorgegebenen [[SG]] aufgrund der Umstände um bis zu ±5 modifizieren. So könnte eine besonders idyllische oder inspirierende Umgebung die [[Fertigkeitsprobe]] erleichtern, während Ablenkung durch Lärm, Hunger, Durst oder Ängste die Probe entsprechend schwerer machen. Der Einfluss von Erschöpfung und Verletzung ist durch die Abzüge etwaiger [[Schadensstufen]] ebenfalls berücksichtigt. <br>
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Diese [[Spezialisierung]] wird stets mit der [[Fertigkeit]] „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“ eingesetzt und erlaubt dem Charakter sich in einen Zustand der tiefen Entspannung oder des konzentrierten Nachdenkens zu begeben. Dies kann auf verschiedene Weise von Nutzen sein, etwa um innere Ruhe zu finden und emotionale Distanz zu einer bevorstehenden Herausforderung zu schaffen, oder um eine Situationen im Nachhinein genauer zu reflektieren. Allgemein muss die [[Fertigkeitsprobe]] immer einen bestimmten [[SG]] erreichen, damit die '''Meditation''' den gewünschten Effekt zeigt. Der [[SL]] kann den vorgegebenen [[SG]] aufgrund der Umstände um bis zu ±5 modifizieren. So könnte eine besonders idyllische oder inspirierende Umgebung die [[Fertigkeitsprobe]] erleichtern, während Ablenkung durch Lärm, Hunger, Durst oder Ängste die Probe entsprechend schwerer machen. Der Einfluss von Erschöpfung und Verletzung ist durch die Abzüge etwaiger [[Schadensstufen]] ebenfalls berücksichtigt. <br>
Für eine ergiebige '''Meditation''' sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden, zu deren Ende die [[Fertigkeitsprobe]] durchgeführt wird. Sollte der Charakter während dieser Zeit gestört werden, bestimmt ein [[Benachteiligung|benachteiligter]] [[Überraschungswurf]], wie schnell er darauf reagieren kann. Bis er wieder voll handlungsfähig ist, gilt der Charakter zudem als [[Zustände#Benommenheit|benommen]]. Misslingt die [[Fertigkeitsprobe]] mit mehr als 5 [[Fehlpunkte]]n muss mindestens eine Stunde gewartet werden, bevor ein erneuter Versuch gestartet werden kann. Eine [[gewürfelte 1]] bedeutet stets eine zusätzliche Stunde Zwangspause. Der Charakter könnte sich in dieser Zeit einen ungestörteren Platz suchen, versuchen sich zu beruhigen oder noch einige Dinge erledigen, die ihn vielleicht beschäftigen. <br>
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Für eine ergiebige '''Meditation''' sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden, zu deren Ende die [[Fertigkeitsprobe]] abgelegt wird. Sollte der Charakter während dieser Zeit gestört werden, bestimmt ein [[Benachteiligung|benachteiligter]] [[Überraschungswurf]] wie schnell er darauf reagieren kann. Bis er wieder voll handlungsfähig ist, gilt der Charakter zudem als [[Zustände#Benommenheit|benommen]]. Misslingt die [[Fertigkeitsprobe]] mit mehr als 5 [[Fehlpunkte]]n muss mindestens eine Stunde gewartet werden, bevor ein erneuter Versuch gestartet werden kann. Eine [[gewürfelte 1]] bedeutet stets eine zusätzliche Stunde Zwangspause. Der Charakter könnte sich in dieser Zeit einen ungestörteren Platz suchen, versuchen sich zu beruhigen oder noch einige Dinge erledigen, die ihn vielleicht beschäftigen. <br>
Die '''Meditation''' im allgemeinen Sinne, das Nachdenken über Taten und Geschehenes, um mit sich selbst, seinem Umfeld oder höheren moralischen Instanzen – als eine Art Gebet – ins Reine zu kommen, erfordert eigentlich keine [[Fertigkeitsprobe]], hat jedoch auch keine spieltechnischen Auswirkungen. Bei Bedarf könnte ein [[Probewurf]] gegen einen [[unbestimmter SG|unbestimmten SG]] einen Anknüpfpunkt für das Rollenspiel bieten.
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Die '''Meditation''' im allgemeinen Sinne, das Nachdenken über Taten und Geschehenes, um mit sich selbst, seinem Umfeld oder höheren moralischen Instanzen – als eine Art Gebet – ins Reine zu kommen, erfordert eigentlich keine [[Fertigkeitsprobe]], hat jedoch auch keine spieltechnischen Auswirkungen. Bei Bedarf könnte ein [[Probewurf]] gegen einen [[unbestimmter SG|unbestimmten SG]] einen Anhaltspunkt für das Rollenspiel liefern.
  
 
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Mit dieser Art der '''Meditation''' kann sich der Charakter auf eine bevorstehende Situation vorbereiten. Dies ist vor allem für jene von Bedeutung, die mit [[Neigung (Nachteil)|Neigungen]], [[Schwäche (Nachteil)|Schwächen]], [[Zwang (Nachteil)|Zwängen]] und [[Phobie (Nachteil)|Phobien]] zu kämpfen haben. Durch meditative Einstimmung auf eine zu erwartende Herausforderung oder Anfechtungen können etwaige emotionale ... antizipiert werden. Der [[SG]] für die '''Meditation''' ist dann identisch zu dem [[SG]] gleicher SG wie „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“ {[[Beherrschung (Spezialisierung)|Beherrschung]]} oder {[[Courage (Spezialisierung)|Courage]]}. SG je nach Erwartung gewählt. Ist der [[Probewurf]] vorab während der '''Meditation''' gelungen, muss er in der konkreten, tatsächlichen Situation nicht mehr durchgeführt werden. Ist die '''Meditation''' misslungen, sind  Probe in Situation benachteiligt. Auch ohne die genannten Nachteile für besonders herausfordernde Situationen denkbar. Dann stattdessen Probewurf bevorzugt.  
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Mit dieser Art der '''Meditation''' kann sich der Charakter auf eine bevorstehende, herausfordernde Situation vorbereiten. Dies ist vor allem für jene von Bedeutung, die mit [[Neigung (Nachteil)|Neigungen]], [[Schwäche (Nachteil)|Schwächen]], [[Zwang (Nachteil)|Zwängen]] und [[Phobie (Nachteil)|Phobien]] zu kämpfen haben. Durch meditative Einstimmung auf eine mögliche Anfechtung können damit verbundene emotionale Höhen und Tiefen antizipiert werden. Der [[SG]] für die '''Meditation''' richtet sich unmittelbar nach der erwarteten Herausforderung, entspricht also dem [[SG]] den der betreffende [[Nachteil]] für eine „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“-Probe mit {[[Beherrschung (Spezialisierung)|Beherrschung]]} oder {[[Courage (Spezialisierung)|Courage]]} vorsieht. Die Erwartung ist natürlich eine subjektive Einschätzung des Charakters, basierend auf den zur Verfügung stehenden informationen, und die tatsächliche Herausforderung könnte größer oder kleiner ausfallen. Gelingt die [[Fertigkeitsprobe]] zur '''Meditation''', muss in der tatsächlichen Situation keine neue „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“-Probe mehr durchgeführt werden, insofern der [[SG]] nicht doch höher ist. Die Vorbereitung ist dann ausreichend, um die Herausforderung sicher zu meistern. Sollte der [[SG]] höher sein als erwartet, ist die „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“-Probe immerhin [[Bevorzugung|bevorzugt]]. Scheitert jedoch die '''Meditation''' im Vorfeld, ist die „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“-Probe in der tatsächlichen Situation [[Benachteiligung|benachteiligt]]. Die Anfechtung ist dann gravierender als erwartet, was für zusätzlichen emotionalen Stress sorgt. <br> Diese Anwendung der '''Meditation''' ist auch für Charaktere ohne die genannten [[Nachteile]] denkbar, wenn eine besonders herausfordernde Situation absehbar ist, die eine [[Fertigkeitsprobe]] auf „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“-Probe mit {[[Beherrschung (Spezialisierung)|Beherrschung]]} oder {[[Courage (Spezialisierung)|Courage]]} rechtfertigen könnte. Beispiele könnten eine wichtige Audienz in ungewohnten sozialen Kreisen oder die Erkundung einer äußerst furchteinflößenden Lokalität sein.
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''Beispiel: Barde Tharis hat eine mäßig ausgeprägte Phobie vor offenen Wasserflächen (Meeresangst 2). Er weiß, dass er am morgigen Tage mit seinen Gefährten mit einer Fähre über einen See setzen wird. Daher versucht er sich vor dem Schlafengehen auf diese Herausforderung vorzubereiten und eine gewisse Resilienz zu erreichen. Er meditiert und versucht dabei ganz rational mögliche Risiken zu evaluieren sowie seine eigenen Reaktionen auf die unangenehme Reise zu antizipieren. Der [[SL]] hat für die anstehende Überwindung der Phobie einen Basis-[[SG]] von 10 festgelegt, welcher durch den Wert des [[Nachteil]]s auf 12 erhöht wird. Dies ist nun der [[SG]] für Tharis Meditationsversuch, welcher mit einem [[Probewert]] von 15 gelingt. Am nächsten Morgen wird der Barde, zur leichten Verwunderung seiner Begleiter nach nur kurzem Zögern das Boot betreten. <br> Sollte entgegen der Erwartung das Wetter umschlagen und stürmisch werden, reicht der ursprünglich angenommene Basis-[[SG]] nicht mehr aus, um der Herausforderung gerecht zu werden. Tharis muss nun doch eine [[Fertigkeitsprobe]] auf „[[Kontrolle (Fertigkeit)|Kontrolle]]“ {[[Courage (Spezialisierung)|Courage]]} ablegen. Da er jedoch im Vorfeld über die Situation meditiert hat und sich daher umsomehr der Unterstützung seiner Gefährten bewusst ist, wird dieser [[Probewurf]] [[Bevorzugung|bevorzugt]] durchgeführt.''
  
 
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'''''Reflexion '''''<br>
 
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Wissenwurf wiederholen / Nachbereitung
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Die '''Meditation''' kann auch genutzt werden, um konzentriert über Geschehnisse des Tages und bestehende Probleme nachzudenken. Je Stunde, die auf diese Weise meditiert wird, darf eine zuvor nicht wahrgenommene, gescheiterte oder nicht zufriedenstellende [[Fertigkeitsprobe]] auf eine [[Fertigkeiten#Bildungsfertigkeiten|Bildungsfertigkeit]] oder „[[Gedächtnis (Fertigkeit)|Gedächtnis]]“ wiederholt werden. Dies ist jeweils nur einmal möglich. Der erforderliche [[SG]] beträgt 10, wird jedoch mit jedem Tag, der seit der ursprünglichen Situation vergangen ist um +1 erhöht. Bei 5 [[Erfolgspunkte]]n darf die wiederholte  [[Fertigkeitsprobe]] [[Bevorzugung|bevorzugt]] durchgeführt werden, bei 10 [[EP]] stattdessen als [[offener Probewurf]]. Bei 15 [[EP]] gelten beide Vorteile. Allerdings entziehen sich manche Informationen vielleicht trotz sehr erfolgreicher '''Meditation''' schlichtweg der Kenntnis oder dem Verständnis des Charakters. <br>  
Am Tage misslungender oder zu niedrig erscheindender Probewurf auf Bildungsfähigkeit wiederholen“
 
Die bewusste '''Meditation''' hingegen erlaubt es konzentriert über Geschehnisse des Tages bestehende Probleme nachzudenken. Je Stunde, die auf diese Weise meditiert wird darf ein im Verlauf des Tages ausgelassener, gescheiterter oder nicht zufriedenstellender mentaler [[Probewurf]] mit einem Bonus von +1 wiederholt werden (z.B. „[[Gedächtnis (Fertigkeit)|Gedächtnis]]“-Proben um Erinnerungen abzurufen; [[Fertigkeitsprobe]]n auf [[Wissensfertigkeiten]]; <u>nicht</u> jedoch [[Geistesresistenz|Geistesresistenzwürfe]]). Werden mehrere Stunden auf das gleiche Ereignis oder Problem verwandt, wird zwar nur ein [[Probewurf]] durchgeführt, die Boni sind jedoch kumulativ, bis zu einem Maximum von +4 bei 4 Stunden, die man sich einem Problem widmet. Der [[SL]] kann jedoch auch entscheiden, dass sich eine Information oder ein Umstand schlichtweg der Kenntnis oder dem Verständnis des Charakters entzieht. <br>  
 
  
 
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'''''Magiepunkte auffrischen'''''<br>
 
'''''Magiepunkte auffrischen'''''<br>
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Anwender der [[Transzendenzmagie]] müssen verbrauchtes magisches Potential durch gezielte '''Meditation''' wieder auffrischen. Dabei versuchen sie ihr inneres Gleichgewicht, welches durch das [[Wirken]] magischer Effekte beeinträchtig wird, wieder herzustellen. Der [[SG]] ist vor allem davon abhängig, wie viele [[Magiepunkte#Transzendenzmagie|Magiepunkte]] im Verhältnis zum [[momentane Magiepunkte|momentanen Maximum]] bereits aufgebraucht wurden, also wie sehr der Charakter bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist. Er wird auf dem [[Magieblatt]] der [[Charaktermappe]] automatisch ermittelt und angezeigt. Gelingt die [[Fertigkeitsprobe]], werden umgehend <nowiki>[</nowiki>[[EP]] + 1] [[Magiepunkte#Transzendenzmagie|Magiepunkte]] aufgefrischt. Scheitert die Probe, ist es dem Charakter aufgrund innerer Unruhe oder äußerer Ablenkung nicht gelungen, sein Gleichgewicht wieder zu finden. Die Zwangspause bevor ein erneuter Versuch unternommen werden kann, beträgt in diesem Fall eine Stunde je 5 [[Fehlpunkte]]. Wird der Charakter gestört und muss die '''Meditation''' abbrechen, trägt die angefangene Stunde nicht zur Auffrischung bei. <br>
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Anwender der [[Transzendenzmagie]] müssen verbrauchtes magisches Potential durch gezielte '''Meditation''' wieder auffrischen. Dabei versuchen sie ihr inneres Gleichgewicht, welches durch das [[Wirken]] magischer Effekte beeinträchtig wird, wieder herzustellen. Der Basis-[[SG]] ist hier davon abhängig, wie viele [[Magiepunkte#Transzendenzmagie|Magiepunkte]] im Verhältnis zum [[momentane Magiepunkte|momentanen Maximum]] bereits aufgebraucht wurden also wie sehr der Charakter bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist. Er wird auf dem [[Magieblatt]] der [[Charaktermappe]] automatisch ermittelt und angezeigt. Gelingt die [[Fertigkeitsprobe]], werden umgehend <nowiki>[</nowiki>[[EP]] + 1] [[Magiepunkte#Transzendenzmagie|Magiepunkte]] aufgefrischt. Scheitert die Probe, ist es dem Charakter aufgrund innerer Unruhe oder äußerer Ablenkung nicht gelungen, sein Gleichgewicht wieder zu finden. Die Zwangspause bevor ein erneuter Versuch unternommen werden kann, beträgt in diesem Fall eine Stunde je 5 [[Fehlpunkte]]. Wird der Charakter gestört und muss die '''Meditation''' abbrechen, trägt die angefangene Stunde nicht zur Auffrischung bei. <br>
 
Je nach [[Transzendenzmagie#Methoden|Methode]] muss die '''Meditation''' nicht unbedingt im üblichen Sinne erfolgen. Ein Nutzer von [[Kampftechniken]] könnte durch das rituelle Üben mit seiner Waffe meditieren, ein Anwender von [[Feenlieder]]n beim inspirierten Musizieren und ein [[Schattenweben|Schattenweber]] durch stille, tänzerische Bewegungen. Schlaf ist unerheblich für die Auffrischung, wobei es für den Charakter natürlich immer noch ein körperliches Bedürfnis ist. Es gibt in der [[Transzendenzmagie]] jedoch auch besondere Wege [[Magiepunkte]] zu veräußerlichen und für spätere Benutzung zu speichern. Dies geschieht ebenfalls durch '''Meditation''', bedarf jedoch spezieller [[Talente]] und/oder Fokusobjekte (z.B. Kristalle, Edelsteine, Erbstücke). Der [[SG]] der [[Fertigkeitsprobe]] sowie die Rate, in welcher die [[Magiepunkte#Transzendenzmagie|Magiepunkte]] gespeichert werden können, ist ganz vom [[Talente]] bzw. Fokusobjekt abhängig.
 
Je nach [[Transzendenzmagie#Methoden|Methode]] muss die '''Meditation''' nicht unbedingt im üblichen Sinne erfolgen. Ein Nutzer von [[Kampftechniken]] könnte durch das rituelle Üben mit seiner Waffe meditieren, ein Anwender von [[Feenlieder]]n beim inspirierten Musizieren und ein [[Schattenweben|Schattenweber]] durch stille, tänzerische Bewegungen. Schlaf ist unerheblich für die Auffrischung, wobei es für den Charakter natürlich immer noch ein körperliches Bedürfnis ist. Es gibt in der [[Transzendenzmagie]] jedoch auch besondere Wege [[Magiepunkte]] zu veräußerlichen und für spätere Benutzung zu speichern. Dies geschieht ebenfalls durch '''Meditation''', bedarf jedoch spezieller [[Talente]] und/oder Fokusobjekte (z.B. Kristalle, Edelsteine, Erbstücke). Der [[SG]] der [[Fertigkeitsprobe]] sowie die Rate, in welcher die [[Magiepunkte#Transzendenzmagie|Magiepunkte]] gespeichert werden können, ist ganz vom [[Talente]] bzw. Fokusobjekt abhängig.
  

Aktuelle Version vom 17. September 2023, 01:35 Uhr

Kategorie: Abenteuer, Magie      
Zuordnung: SW 1-3   allgemein, transzendent
SW 4-10   transzendent
Bezugsattribut: WA-Intuition      
Komplexität: 6 Assoziierte Fertigkeiten: Kontrolle

Diese Spezialisierung wird stets mit der FertigkeitKontrolle“ eingesetzt und erlaubt dem Charakter sich in einen Zustand der tiefen Entspannung oder des konzentrierten Nachdenkens zu begeben. Dies kann auf verschiedene Weise von Nutzen sein, etwa um innere Ruhe zu finden und emotionale Distanz zu einer bevorstehenden Herausforderung zu schaffen, oder um eine Situationen im Nachhinein genauer zu reflektieren. Allgemein muss die Fertigkeitsprobe immer einen bestimmten SG erreichen, damit die Meditation den gewünschten Effekt zeigt. Der SL kann den vorgegebenen SG aufgrund der Umstände um bis zu ±5 modifizieren. So könnte eine besonders idyllische oder inspirierende Umgebung die Fertigkeitsprobe erleichtern, während Ablenkung durch Lärm, Hunger, Durst oder Ängste die Probe entsprechend schwerer machen. Der Einfluss von Erschöpfung und Verletzung ist durch die Abzüge etwaiger Schadensstufen ebenfalls berücksichtigt.
Für eine ergiebige Meditation sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden, zu deren Ende die Fertigkeitsprobe abgelegt wird. Sollte der Charakter während dieser Zeit gestört werden, bestimmt ein benachteiligter Überraschungswurf wie schnell er darauf reagieren kann. Bis er wieder voll handlungsfähig ist, gilt der Charakter zudem als benommen. Misslingt die Fertigkeitsprobe mit mehr als 5 Fehlpunkten muss mindestens eine Stunde gewartet werden, bevor ein erneuter Versuch gestartet werden kann. Eine gewürfelte 1 bedeutet stets eine zusätzliche Stunde Zwangspause. Der Charakter könnte sich in dieser Zeit einen ungestörteren Platz suchen, versuchen sich zu beruhigen oder noch einige Dinge erledigen, die ihn vielleicht beschäftigen.
Die Meditation im allgemeinen Sinne, das Nachdenken über Taten und Geschehenes, um mit sich selbst, seinem Umfeld oder höheren moralischen Instanzen – als eine Art Gebet – ins Reine zu kommen, erfordert eigentlich keine Fertigkeitsprobe, hat jedoch auch keine spieltechnischen Auswirkungen. Bei Bedarf könnte ein Probewurf gegen einen unbestimmten SG einen Anhaltspunkt für das Rollenspiel liefern.


Resilienz
Mit dieser Art der Meditation kann sich der Charakter auf eine bevorstehende, herausfordernde Situation vorbereiten. Dies ist vor allem für jene von Bedeutung, die mit Neigungen, Schwächen, Zwängen und Phobien zu kämpfen haben. Durch meditative Einstimmung auf eine mögliche Anfechtung können damit verbundene emotionale Höhen und Tiefen antizipiert werden. Der SG für die Meditation richtet sich unmittelbar nach der erwarteten Herausforderung, entspricht also dem SG den der betreffende Nachteil für eine „Kontrolle“-Probe mit {Beherrschung} oder {Courage} vorsieht. Die Erwartung ist natürlich eine subjektive Einschätzung des Charakters, basierend auf den zur Verfügung stehenden informationen, und die tatsächliche Herausforderung könnte größer oder kleiner ausfallen. Gelingt die Fertigkeitsprobe zur Meditation, muss in der tatsächlichen Situation keine neue „Kontrolle“-Probe mehr durchgeführt werden, insofern der SG nicht doch höher ist. Die Vorbereitung ist dann ausreichend, um die Herausforderung sicher zu meistern. Sollte der SG höher sein als erwartet, ist die „Kontrolle“-Probe immerhin bevorzugt. Scheitert jedoch die Meditation im Vorfeld, ist die „Kontrolle“-Probe in der tatsächlichen Situation benachteiligt. Die Anfechtung ist dann gravierender als erwartet, was für zusätzlichen emotionalen Stress sorgt.
Diese Anwendung der Meditation ist auch für Charaktere ohne die genannten Nachteile denkbar, wenn eine besonders herausfordernde Situation absehbar ist, die eine Fertigkeitsprobe auf „Kontrolle“-Probe mit {Beherrschung} oder {Courage} rechtfertigen könnte. Beispiele könnten eine wichtige Audienz in ungewohnten sozialen Kreisen oder die Erkundung einer äußerst furchteinflößenden Lokalität sein.

Beispiel: Barde Tharis hat eine mäßig ausgeprägte Phobie vor offenen Wasserflächen (Meeresangst 2). Er weiß, dass er am morgigen Tage mit seinen Gefährten mit einer Fähre über einen See setzen wird. Daher versucht er sich vor dem Schlafengehen auf diese Herausforderung vorzubereiten und eine gewisse Resilienz zu erreichen. Er meditiert und versucht dabei ganz rational mögliche Risiken zu evaluieren sowie seine eigenen Reaktionen auf die unangenehme Reise zu antizipieren. Der SL hat für die anstehende Überwindung der Phobie einen Basis-SG von 10 festgelegt, welcher durch den Wert des Nachteils auf 12 erhöht wird. Dies ist nun der SG für Tharis Meditationsversuch, welcher mit einem Probewert von 15 gelingt. Am nächsten Morgen wird der Barde, zur leichten Verwunderung seiner Begleiter nach nur kurzem Zögern das Boot betreten.
Sollte entgegen der Erwartung das Wetter umschlagen und stürmisch werden, reicht der ursprünglich angenommene Basis-SG nicht mehr aus, um der Herausforderung gerecht zu werden. Tharis muss nun doch eine Fertigkeitsprobe auf „Kontrolle“ {Courage} ablegen. Da er jedoch im Vorfeld über die Situation meditiert hat und sich daher umsomehr der Unterstützung seiner Gefährten bewusst ist, wird dieser Probewurf bevorzugt durchgeführt.


Reflexion
Die Meditation kann auch genutzt werden, um konzentriert über Geschehnisse des Tages und bestehende Probleme nachzudenken. Je Stunde, die auf diese Weise meditiert wird, darf eine zuvor nicht wahrgenommene, gescheiterte oder nicht zufriedenstellende Fertigkeitsprobe auf eine Bildungsfertigkeit oder „Gedächtnis“ wiederholt werden. Dies ist jeweils nur einmal möglich. Der erforderliche SG beträgt 10, wird jedoch mit jedem Tag, der seit der ursprünglichen Situation vergangen ist um +1 erhöht. Bei 5 Erfolgspunkten darf die wiederholte Fertigkeitsprobe bevorzugt durchgeführt werden, bei 10 EP stattdessen als offener Probewurf. Bei 15 EP gelten beide Vorteile. Allerdings entziehen sich manche Informationen vielleicht trotz sehr erfolgreicher Meditation schlichtweg der Kenntnis oder dem Verständnis des Charakters.


Magiepunkte auffrischen

Basis-SG verbrauchte MP
5 bis zu 25%
10 bis zu 50%
15 bis zu 75%
20 bis zu 100%
25 100%

Anwender der Transzendenzmagie müssen verbrauchtes magisches Potential durch gezielte Meditation wieder auffrischen. Dabei versuchen sie ihr inneres Gleichgewicht, welches durch das Wirken magischer Effekte beeinträchtig wird, wieder herzustellen. Der Basis-SG ist hier davon abhängig, wie viele Magiepunkte im Verhältnis zum momentanen Maximum bereits aufgebraucht wurden – also wie sehr der Charakter bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist. Er wird auf dem Magieblatt der Charaktermappe automatisch ermittelt und angezeigt. Gelingt die Fertigkeitsprobe, werden umgehend [EP + 1] Magiepunkte aufgefrischt. Scheitert die Probe, ist es dem Charakter aufgrund innerer Unruhe oder äußerer Ablenkung nicht gelungen, sein Gleichgewicht wieder zu finden. Die Zwangspause bevor ein erneuter Versuch unternommen werden kann, beträgt in diesem Fall eine Stunde je 5 Fehlpunkte. Wird der Charakter gestört und muss die Meditation abbrechen, trägt die angefangene Stunde nicht zur Auffrischung bei.
Je nach Methode muss die Meditation nicht unbedingt im üblichen Sinne erfolgen. Ein Nutzer von Kampftechniken könnte durch das rituelle Üben mit seiner Waffe meditieren, ein Anwender von Feenliedern beim inspirierten Musizieren und ein Schattenweber durch stille, tänzerische Bewegungen. Schlaf ist unerheblich für die Auffrischung, wobei es für den Charakter natürlich immer noch ein körperliches Bedürfnis ist. Es gibt in der Transzendenzmagie jedoch auch besondere Wege Magiepunkte zu veräußerlichen und für spätere Benutzung zu speichern. Dies geschieht ebenfalls durch Meditation, bedarf jedoch spezieller Talente und/oder Fokusobjekte (z.B. Kristalle, Edelsteine, Erbstücke). Der SG der Fertigkeitsprobe sowie die Rate, in welcher die Magiepunkte gespeichert werden können, ist ganz vom Talente bzw. Fokusobjekt abhängig.