Iuvar (Höhere Macht): Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 13. November 2021, 23:53 Uhr

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Die Gottheit

Aspekte: Gesetz, Gerechtigkeit, Moral, Wahrheit, Ordnung und Wächterschaft

Gesinnung: Rechtschaffen Gut

Ideologie: Die Moral und das Gesetz stehen über allem, jedoch in eben dieser Rangfolge. Die alleinige Aufgabe des Gesetzes ist, die moralischen Werte auf denen die Gesellschaft basiert und durch welche sie Bestand hat zu wahren und zu schützen. So müssen jene, die Gesetze erlassen und durchsetzen von unanfechtbarer Aufrichtigkeit sein und den Wert der Wahrheit kennen. Unmoralische, einem niederen Zweck dienende Gesetze sind nichtig und durch solche zu ersetzen, die sowohl gerecht als auch gerechtfertigt sind. Jene, welche die Stabilität der Gesellschaft und das Allgemeinwohl durch Egoismus, Ungerechtigkeit, sinnlose Gewalt und böswilliges Handeln bedrohen sind mit allen moralisch vertretbaren Mitteln zu bekehren, zu richten oder zu bekämpfen. Ebenso ist der allgemeine Frieden auch gegen die Bedrohung durch übernatürliche Übel mit aller Kraft zu beschützen. Das größere Wohl kann nur gedeihen, wenn auch im kleinen Harmonie herrscht und so auch dem Übel erst gar kein Einlass gewährt wird. So sind Streitigkeiten auf allen Ebenen weise zu schlichten und jedwede Differenzen wie vom Gesetz vorgesehen beizulegen. Zudem hat jeder Einzelne die Pflicht stets die Wahrheit zu sagen oder zu Schweigen, denn jedes falsche Wort sät den Keim der Zwietracht und Unruhe.

Ikone: Iuvar wird stets als Ehrfurcht gebietender Mann in prunkvollem, gold und weiß gehaltem Gewand dargestellt. Seine linke Hand ruht auf dem Knauf eines reich verzierten Zweihänders, welcher in defensiver Manier aufrecht vor ihm steht. In der rechten Hand hält er eine goldene Balkenwaage oder ein schwarzes Gesetzbuch. Sein Haupt ziert eine glänzende Krone oder Helm, von einem flammenden Heiligenschein umgeben. Seine Mine ist stets ernst, jedoch nicht grimmig, und seine allsehenden Augen sind niemals geschlossen und von strahlendstem Gold.

Symbolik: Das Symbol Iuvars ist eine Balkenwaage hinter einem langen, schlanken Schwert. Oftmals verschmelzen die beiden Objekte zu einem, ein Schwert bei dem die Parierstange durch den Balken einer Waage mitsamt Waagschalen ersetzt ist. In sehr vereinfachten Darstellungen wird dieses Symbol auf ein Kreuz reduziert. Der Löwe ist das offizielle Symboltier dieser Gottheit, oftmals in stilisierter, aufrechter Form abgebildet und mit einem Schwert in der Pranke. Die typischen Farben sind weiß, schwarz und gold.

Mythologischer Hintergrund: Kind des Südens, geboren aus Sinthal; Gemahl der Valessa und Vater Myraels; Freund Heirons und Daimons; Erbitterter Feind von Morgus und Widersacher des Gortan und der Aspera

Götterreich: Die Himmlischen Anhöhen, Die Goldene Zitadelle

Namensherkunft: Der Name „Iuvar“ ist aus dem Palaidh überliefert, einer vergessenen antiken Sprachen der Menschen des Westens, und heute noch auf den westlichen Kontinenten, mit geringen Variationen, geläufig. In den heutigen Sprachgebrauch übersetzt bedeutet es „Der Richter“. Im Osten Iunas ist er unter anderen Namen bekannt. / ... / Der Name, den die Elfen ihm gaben ist „Namo Erain“ was „Der Richter der Könige“ bedeutet. Unter Zwergen heißt er „Zhôviak“ - „Das Göttliche Auge“. Die Halblinge nennen in „Jun Taris" - „Der Gerechte“. Im Volk der Gnome lautet sein Name „Jistavelion Riteenperath“ was in der Übersetzung „Der gerechte Richterspruch“ bedeutet. Auch in den dunklen Völkern ist er bekannt aber verhasst. Die Ork nennen ihn „Ograska“ - „Ewige Selbstgerechtigkeit“. Sein Name unter den Dunkelelfen ist „Liss Dobar“ was „Falsche Harmonie“ bedeutet.


Die Priesterschaft

Übliche Rassen: Menschen, Halbelfen, Sonnenelfen, Schildzwerge, Sephir

Gesinnung der Priesterschaft: 80% RG; 10% NG; 10% RN

Voraussetzung: PE-Wille 2; ST-Kraft 2; ST-Zähigkeit 1; Erscheinung 1; {Gesetz} auf SW 2

Charakteristische Kenntnisse:Kontrolle“, „Überprüfen“, {Gesetz}, {Beidhandschwerter}

Dogmen und Gebote:

  • Ein Priester des Iuvar muss Kenntnis der lokalen und nationalen Rechtsprechung haben, und daher die Spezialisierung {Gesetz} erlernen. Er muss die lokalen und nationalen Gesetze achten und verteidigen, insofern sie dem moralischen Anspruch des Guten gerecht werden.
  • Zudem wird von ihm ein beherrschtes und unbefangenes Gemüt verlangt, was sich in der FertigkeitKontrolle“ und der Spezialisierung von {Beherrschung} äußern kann. Er ist angehalten in allen Fragen objektiv zu bleiben und jede Form der Einflussnahme abzulehnen.
  • Auch persönliche Gefühle haben daher hinter der Wahrung des gerechten Gesetzes zurück zustehen. So muss ein Priester des Iuvar auch Begleiter oder gar Freunde und Familie der ordentlichen Justiz übergeben, sollten sich diese etwas zu schulden kommen lassen. Allerdings wird ein Priester guter Gesinnung zunächst die Möglichkeit bieten das Vergehen wieder gut zu machen. Ist dies in vollem Umfang möglich, wird er keine weiteren rechtlichen Schritte einleiten und es bei einer Strafpredigt belassen. Dies gilt natürlich nur für entsprechend geringe Vergehen.
  • Der Priester muss immer die Wahrheit sagen oder er hat zu schweigen.
  • Er darf sich nicht verkleiden und unter einer falscher Identität ausgeben.
  • Gibt der Priester sein Wort, so muss er es auch halten. Darum sollte er Versprechungen nur dann machen, wenn er sich seiner Sache sicher ist.
  • Ein Priester des Iuvar darf seine Gebete nur zur Schaffung von Ordnung, dem Durchsetzen von Gesetzen und Gerechtigkeit, zum Schutz von Unschuldigen oder zum Richten von Straftätern und bösen Wesen einsetzen. Ein Vertreiben wilder Tiere mit den ihm verliehenen Gaben wäre beispielsweise überaus unangebracht.
  • Der Priester muss weise wählen, wem er die Gunst Iuvars zukommen lässt. So könnte er einem Begleiter durchaus Heilung und Schutz verweigern, sollte sich dieser seinem Urteil nach unredlich oder unmoralisch verhalten. Jedoch würde ein Priester des Iuvar niemanden wegen einer Lüge sterben lassen.
  • Wird der Priester gebeten einen Streit beizulegen oder berufen eine juristische Funktion zu übernehmen, so hat er dem Folge zu leisten und seine momentane Tätigkeit zu unterbrechen. Dies gilt natürlich nicht, wenn seine momentane Aufgabe von objektiv höherer Wichtigkeit oder Brisanz ist.
  • Iuvar ist Patron der Richter und Wächter und daher sind seine Priester angehalten diesen mit Rat und Tat und nach bestem Können zur Seite zu stehen.
  • Sollte eine Gemeinschaft durch ein größeres Übel bedroht werden, so ist der Priester verpflichtet sie mit aller Kraft zu verteidigen, jedoch nicht um jeden Preis. Ein Rückzug und der Ersuch um Hilfe ist die weisere Entscheidung als ein erbitterter, aussichtsloser Kampf.
  • Der Priester muss stets auf ein gepflegtes und sauberes Äußeres achten. Schwere Rüstungen sind eher unüblich.
  • Neben Beidhandschwertern führen Priester des Iuvar im Kampf vor allem stumpfe Keulenwaffen, wie beispielsweise einen Streitkolben. Diese werden dann auch oftmals zusammen mit einem Schild eingesetzt. Möchte er eine andere Waffe benutzen, muss dies von einem höhergestellten Priester abgesegnet werden.

Gesellschaft und Repräsentation:

  • Je nach Struktur der Gesellschaft und des Rechtssystems können Priester des Iuvar entweder als juristische Berater, Schiedsmann, Verteidiger, Ankläger oder Richter fungieren. Dementsprechend hoch ist auch das Ansehen und der Respekt, den man ihnen entgegen bringt.
  • Die Tempel des Iuvar sind stets aus prachtvollem weißem Marmor erbaut. Ihre Architektur zeichnet sich durch zahlreiche und massive Säulen sowie gradlinige geometrische Formen aus. Die meisten Tempel verfügen über eine große Kuppel, unter der sich das Heiligtum befindet. Sie sind in der Regel nur in großen Städten zu finden.

Verliehene Kräfte

Methode der Magie: 95% Selektion, 5% Inspiration, Elevation nur in Einzelfällen

Hauptzyklus: Der Hauptzyklus der Priester des Iuvar ist der Ordnungszyklus, der auf folgende Weise angepasst ist:

  • Die Gebete ... sind dem Priester nicht zugänglich.
  • Dafür können folgende zusätzliche Gebete erschlossen werden, die nur dieser Priesterschaft zugänglich sind: ...
  • Dem Zyklus werden außerdem folgende Gebete aus anderen Zyklen hinzugefügt: ...

Nebenzyklen: Der Priester kann im weiteren Zugang zum Bannzyklus, Erkenntniszyklus, Erlösungszyklus, Kampfzyklus, Lebenszyklus, Schutzzyklus und Todeszyklus erlangen. Dabei ist jedoch folgendes zu beachten:

  • Während sich einige Gebete des Todeszyklus sehr zum Strafen und Richten eignen, sind gerade diese nur mit großem Bedacht einzusetzen.
  • Beim ... ist zu beachten, dass...
  • Dem ... werden folgende Gebete hinzugefügt: ...
  • Beim ... sind folgende Gebete nicht zugänglich: ...

Leitkompetenzen: Der Rang in keinem erschlossenen Zyklus kann höher sein als die Summe des Fertigkeitswertes von „Kontrolle“ und dem Spezialisierungswert von {Gesetz} minus 3.

Auffrischung der Magiepunkte:

  • Keine: Der Priester befindet sich wissentlich in unmittelbarer Begleitung von Chaotisch Bösen oder Neutral Bösen Personen, ohne das dies zu seiner Pflichtausübung, etwa dem Bewachen oder Eskortieren von Gefangenen, notwendig wäre.
  • Langsam: Der Priester ist alleine unterwegs.
    Der Priester befindet sich wissentlich in unmittelbarer Begleitung von Rechtschaffen Bösen oder Chaotisch Neutralen Personen, ohne das dies zu seiner Pflichtausübung notwendig wäre.
  • Normal: Der Priester befindet sich in Gesellschaft anderer Personen (von denen keine eine der zuvor genannten Gesinnungen vertritt).
  • Schnell: Der Priester ist in Begleitung von ausschließlich Rechtschaffen Guten Personen oder anderen Priestern des Iuvar.
  • Direkt: Gelingt es dem Priester einen Verbrecher ohne die Zuhilfenahme von Magie dingfest zu machen, erhält er sofort die halbe GW-Differenz +1 an verbrauchten MP zurück, mindestens jedoch 1. Da er es aus eigener Kraft geschafft hat, kann er sich nun umso mehr der Unterstützung seines Gottes gewiss sein. Magie die zwar im Zeitraum der Ermittlung angewandt wurde, diese jedoch nicht direkt beeinflusst hat, zählt dabei nicht.
    Gelingt es dem Priester einen Dämon oder Infernalen zu besiegen, erhält er sofort die GW-Differenz +2 an verbrauchten MP zurück, mindestens jedoch 2.
  • Besondere Umstände: Begeht der Priester eine objektive Ungerechtigkeit, verliert er augenblicklich bis zu fünf MP (SL-Entscheid). Es können auch MP verloren gehen, die bereits zum Festlegen von Gebeten genutzt wurden (), wodurch auch das vorbereitete Gebet verloren ist. Für eine bewusste Lüge jedweder Art verliert der Priester beispielsweise sofort einen MP, bei objektiv als unnötig zu bewertenden Lügen sogar zwei.
  • Anbetung: Die Anbetung sollte wenn möglich im Kreise einer moralisch gefestigten Gemeinschaft stattfinden (eventuell in Form eines Gottesdienstes), ansonsten zumindest gegen die Mittagstunde. Natürlich ist ein Tempel des Iuvar zu jedem Zeitpunkt ein adäquater Ort.

Zugängliche Mystische Gaben: Untote bannen (+2 gegen chaotisch böse Untote); Lügen erkennen; Diebstahl bemerken; Seelenstärke; Eiserner Wille; Unbeugsamer Wille; Bestrafung; Attribut erhöhen (ST-Kraft, ST-Zähigkeit); Stolz des Löwen; Übergabe; Hilfe; Entrückung; Genügsames Gebet; Göttliche Herrschaft (Ordnung, Erkenntnis)